Da ja viel gedacht wird jetzt. 20 Jahre Afghanistan. Was hat es gebracht.
Diese Geschichte werden die wenigsten von euch kennen. Nehmt euch Zeit. Bitte setzt euch und seht zu, daß Ihr gegessen habt. So schnell werdet Ihr keinen Appetit mehr haben. Der Film war zweimal immerhin im deutschen Fernsehen ausgestrahlt worden; das zweite Mal auf dem Höhepunkt einer breiten antiamerikanischen Kampagne in Deutschland anläßlich des Bush-Hussein-Krieges. Da konnte man selbst so etwas senden, zu nächtlicher Stunde zwar.
Trailer:
Aus dem Film des irischen Regisseurs Jamie Doran
www.freitag.de
Kein Mist. Zwei Monate nach dem 11. September. Erster Schlüsselsieg: Die nördliche Hauptstadt Mazar-i-Scharif. Die Kämpfer ergeben sich kampflos gegen die Zusicherung freien Geleits. 5000 Menschen werden zum Transport in normale LKW-Container verfrachtet, je 200-300 Gefangene. Und dann hat man sie in der Wüste stehen lassen. In der Hitze. Verschlossen. “Um Luftlöcher zur schaffen” wurden nach langem Warten schließlich auf die Container MG-Salven abgefeuert. Auf Bauchhöhe. Ströme von Blut schossen heraus. Das Schlimmste, schildern Zeugen, war beim Öffnen der Container der Gestank. Von Erbrochenem. Pisse. Scheiße. Blut. Verwesung.
Diese Quelle hier sieht seltsam aus, Ewiggestrige, ja, ich weiß. Auf die Schnelle findet man kaum anderes.
Nun hat auch die deutsche ARD die Dokumentation von Jamie Doran gezeigt, welche die Beteiligung amerikanischer Soldaten an den Massakern an Tausenden angeblicher al-Qaida-Kämpfer in Afghanistan aufdeckt.
www.wsws.org
Als noch niemand auch nur im Ansatz ahnte, was Entsetzliches vorgefallen war, haben diese Marxisten immerhin schon im November 2001 an der Rekonstruktion der Befehlskette gearbeitet, wo irgendwo zwischen Meinungsäußerungen Rumsfelds und den Befehlen vor Ort die Kette abreißt, weil das niemals untersucht wurde, auch von unserer ach so investigativen Presse nicht. Überfliegt einfach die Propaganda, die Fakten sind es.
Die Ermordung von bis zu 800 eingekesselten Talibangefangenen am Sonntag in Masar-i-Scharif ist ein Kriegsverbrechen, vergleichbar mit den Massakern im Vietnamkrieg oder in Sabra und Shatila
www.wsws.org
Wikipedia.de
de.wikipedia.org
Immerhin paar Links.
Wiki.en
en.wikipedia.org
Bei uns hat das kaum einer erfahren. In Afghanistan wird man diese Geschichte kennen. So haben die westlichen Truppen sich eingebracht und vorgestellt, wie sie sich das denken und was sie beibringen und lehren wollen mit Frieden, Freiheit, Demokratie und den Menschenrechten.