Alevita, was ist das?

Enes.

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AW: "Alevita", was ist das?

Ich möchte mal gerne ein paar Infos zu diesem Thema weitergeben, damit der Unterschied zwischen den Aleviten und den übrigen Moslems klar wird.

Es ist richtig das Hz. Ali für Aleviten sehr wichtig ist. Es ist nicht ganz richtig wenn jedoch behauptet wird das er für die Sunniten ebenfalls sehr wichtig wäre. Vielmehr haben Sunniten niemals die nähe von Hz. Ali zu Mohammed und seine so stark prägende Art am Anfang des Islam niemals verkraftet.

Was für ein gigantischer Blödsinn. Wenn für euch Hasret Ali Keremullahi Vecce so wichtig ist wieso folgt ihr nicht ihm?
damit der Unterschied zwischen den Aleviten und den übrigen Moslems klar wird.
Ihr seit keine Muslime, so leid es mir tut:

Ein Großteil der Aleviten vertritt die Position, dass das Alevitentum ein eigenständiger Glaube ist. Wir sind demnach Aleviten und keine Muslime!

Sie hat es verstanden.


Ali, Du hast keine Ahnung von der Materie:

"Sayyid" ist der Titel, den in der islamischen Kultur die Nachfahren von Hassan (r.a) tragen, dem Enkel unseres Propheten (s.a.w.s), Sohn seiner Tochter Fatima (r.a). In früheren Zeiten wurden auch die Nachfahren von Hussein (r.a), dem anderen Enkel des Propheten (s.a.w.s), als Sayyiden tituliert. Später jedoch wurden diese als Scharifen bezeichnet. Heute ist diese Unterscheidung verschwunden. Die Linien beider gesegneter Enkel des Propheten (s.a.w.s) werden in der muslimischen Welt als Sayyiden bezeichnet.


Das arabische Wort "Sayyid" entspricht dem deutschen "Herr", "Oberhaupt" oder "Führer". In den Hadithen wird der Begriff benutzt im Sinne von "Stammeshäuptling" oder auch "herausragendes Mitglied einer Gemeinschaft".



Sayyiden werden in manchen islamischen Ländern auch als "Habib", "Emir" oder "Mir" bezeichnet. Den großen Islamgelehrten Imam al-Bukhari und al-Tirmidhi zufolge wurde dieser Titel zuerst vom Propheten (s.a.w.s) selbst verwendet und zwar für Hassan (r.a). Rasul al-Akram sagt, daß, als der Prophet (s.a.w.s) eines Tages auf der Kanzel saß, er in den Reihen der Menge auf Hassan (r.a) zeigte und dabei sprach:



"Dieser meiner Enkel ist ein Sayyid. Wir wollen hoffen, daß Allah durch ihn Frieden stiftet zwischen zwei muslimischen Gemeinschaften". (al-Bukhari, Sulh, 9; Fada’il al-Ashab, 22; Tirmidhi, Manaqib, 31)


In einem weiteren Hadith sagte unser Prophet (s.a.w.s): "Hassan und Hussein sind die beiden Sayyiden der jungen Menschen des Paradieses". (Tirmidhi, Manasik, 31)


Der Prophet Muhammad (s.a.w.s) verkündete außerdem die frohe Botschaft, daß der gesegnete Mahdi, der in der Endzeit kommen und von allen Muslimen freudig erwartet wird, ebenfalls von ihm abstamme:

"Wir sind die Sayyiden des Volkes des Paradieses, der Söhne von Abd al-Muttalib. Ich, Hamza, Ali, Jaffar, Hassan, Hussein, und der Mahdi." (Ibn Majah, 34)

Die Muslime haben die Zuneigung und die Liebe, die sie für den Propheten (s.a.w.s) empfinden, immer auch auf die Sayyiden ausgedehnt. Aufgrund ihrer tiefen Liebe für die Familie des Propheten (s.a.w.s) haben die Muslime die Nachkommen seiner Enkelkinder immer sehr hoch geschätzt. Die Sayyiden genossen eine privilegierte Behandlung in fast allen islamischen Ländern, und man räumte ihnen verschiedene Vorteile und Sonderrechte ein.


Der offensichtlichste Ausdruck dessen waren die in früheren Zeiten vorhanden gewesenen besonderen Institutionen, die sich mit den Angelegenheiten der Sayyiden befaßten, und die Tatsache, daß das Oberhaupt dieser Institutionen (der Naqib al-Ashraf) einen der höchsten Ränge innehatte.



Im Zeitalter der vier rechtgeleiteten Kalifen reisten die Muslime weit umher, um die Botschaft der islamischen Morallehre zu verbreiten. Diese Missionsreisen wurden zu Zeiten Omars (r.a) und Uthmans (r.a) erheblich ausgeweitet. Viele Sayyiden befanden sich unter denen, die sich aufmachten, der Menschheit die moralischen Werte des Quran zu vermitteln. Im allgemeinen ließen sie sich in den Ländern nieder, in die sie reisten, und vermischten sich mit der örtlichen Bevölkerung. Wie viele anderen muslimischen Emigranten verließ jedoch die große Mehrheit der Sayyiden Arabien wegen des harten Regimes der Omayyaden, die nach der Zeit der vier rechtgeleiteten Kalifen die Macht an sich gerissen hatten.


Nach dem Martyrium von Hassan (r.a) und Hussein (r.a) wurde die Auswanderungsbewegung noch stärker und man erreichte die Grenzen des islamischen Staates jener Zeit: Den Maghreb (Marokko), den Kaukasus, Transoxianien, Khurasan, Tabaristan, und den Jemen. Dank dieser Migrationsbewegung wurden zahlreiche Dynastien begründet, wie die Idrisiden in Marokko, die Süleymanen im Jemen und die Zaydis im Iran.
Viele Sayyiden ließen sich in den mongolischen und den Turk-Gebieten nieder und verschmolzen mit der lokalen Bevölkerung. Manchmal nahmen sie ihre Plätze unter den Gründern neuer Staaten ein, wie in der Nogay Dynastie im Kaukasus.

Als einziger Erbe des osmanischen Reiches ist der größte türkische islamische Staat, die Türkei, ein Land, in dem sich zahlreiche Sayyiden niedergelassen haben. Sie leben heute hauptsächlich in Ankara, Siirt, Sanliurfa, Erzurum, Elazig, Erzincan, Adana, und Igdir. Die meisten von ihnen kamen im Zuge der ersten Einwanderungen von Sayyiden nach Anatolien. Doch die Einwanderungsbewegung auf türkischen Boden ging weiter. Besonders während des osmanisch-russischen Krieges und des russisch-kaukasischen Krieges verließen viele kaukasische Sayyiden ihre Heimat und siedelten in Zentral-Anatolien.


Im türkischen islamischen Staat waren Soldaten die respektiertesten, angesehensten und prominentesten Mitglieder der Gesellschaft. Für Staatsbedienstete und die Öffentlichkeit waren die Sayyiden Mitglieder der militärischen Klasse und genossen hohe Wertschätzung. Der Staat befreite sie von allen Steuern und Abgaben und gewährte ihnen Pensionen, damit ihr finanzieller Staus gesichert war.


Gelegentlich verstießen die lokalen Behörden gegen diese Rechte und versuchten, Steuern von Sayyiden und Scharifen zu erheben. Doch die Zentralregierung verhinderte dies. Zahlreiche Dekrete der Sultane ordneten an, daß die Nachkommen des Propheten (s.a.w.s) nicht schlecht behandelt werden durften, sondern man ihnen höchsten Respekt entgegen zu bringen habe. Viele osmanische Historiker wie Evliya Celebi, stellen fest, daß die Sayyiden im allgemeinen bescheiden waren und moralischen Werten folgten, die sie ihren Status nur zögerlich bekannt machen ließen. Im Lauf der Zeit tauchten jedoch auch Menschen auf, die aus dem Sayyiden-Status Kapital schlagen wollten.

Als die Zahl falscher Sayyiden ("Mutasayyid") stieg, ergriff das Osmanische Reich Schritte, um das starke Sinken des Steueraufkommens zu stoppen und den Status des Sayyiden zu schützen. Jeder, der behauptete, Sayyid zu sein, wurde genauestens befragt. Eine Behörde, die Naqib al-Ashraf, wurde eingerichtet, Abstammungsnachweise und Genealogie der Sayyiden und Scharifen aufzuzeichnen und zu bewahren. Dies geschah während der Regierung von Sultan Celebi Mehmet. Der Sultan Mehmet der Eroberer löste die Behörde wieder auf, und sie wurde unter Sultan Beyazid II erneut eingerichtet.


Besondere Ermittlungsbeamte, die "Naib" (abgeleitet von Naqib al-Ashraf, der in Istanbul lebte und als Oberhaupt der Sayyiden angesehen wurde) wurden ernennt und in die Provinzen geschickt, um falsche Sayyiden zu enttarnen.

Diese Beamte führten Untersuchungsaufzeichnungen, die auf existierenden Beweisen für den Sayyiden-Status basierten. Anhand dieser Aufzeichnungen war es für die Zentralbehörde ein leichtes, festzustellen, ob jemand, der behauptete, Sayyid zu sein, ein Betrüger war oder nicht. Der Chef dieser Institution, der Naqib al-Ashraf, spielte eine wesentliche Rolle am osmanischen Hof.

Bestieg ein neuer Sultan den Thron, so war dieser Beamte der erste, der ihm seine Loyalität versicherte. Bei offiziellen Anlässen eröffnete er die Zeremonie mit einem Gebet, wenn der Sultan den Empfangssaal verließ und sich auf den Thron setzte.
 

Enes.

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AW: "Alevita", was ist das?

Bei der Krönungsfeier und anderen staatlichen Zeremonien erhob sich der Sultan aus Respekt vor dem Naqib al-Ashraf, wenn dieser ihm gratulierte.

Nach dem Naqib al-Ashraf waren die wichtigsten Führer der Sayyiden die Bannerträger, die den Titel "Alemdar" führten. In Kriegszeiten rückten sie mit der Armee aus und trugen das Banner des Propheten (s.a.w.s). Der Naqib al-Ashraf und andere Sayyiden nahmen an den entsprechenden Zeremonien teil, wobei sie beim Ausrücken und beim Wiedereinzug des Banners Takbir und Gebete für den Propheten (s.a.w.s) rezitierten.

Die meisten in Anatolien lebenden Sayyiden waren Mitglieder der Ulama Klasse (Religionsgelehrte) und dienten als Imame, Schreiber, Richter in Religionsfragen, lokale Registrierungsbeamte und Lehrer in den >Koranschulen<.

Und jetzt für Dich die Hiobsbotschaft:

Sayyiden sind keine Aleviten oder Schiiten. Sie folgen nur dem Quran und der Sunna des Propheten
(s.a.w.s) sowie es Hasret Ali Keremullahi Vecce es getan hatte.

Unser Scheyh ist ein Sayyid, ein direkter Nachfahre des Gesandten Allahs (s.a.w.s), Hasret Ali`s Keremullahi Vecce, Hasret Fatima`s (r.a) Sayyidina Hassan (r.a).


Also verzapf hier nicht so ein Blödsinn.


"Hilafet bayrağı Anadolu`da indi, yine Anadolu`da dikilecek"
 
L

Lalezar2006

Guest
AW: "Alevita", was ist das?

Guten Morgen Enes,

du stellst ja hier gerade etwas außer Frage und verbannst die Aleviten. Eigentlich hatte ich dich ja auch gefragt was du unter einer Sekte verstehst? Du hast lediglich die Unterschiede genannt und die Sunniten in den Vordergrund gestellt. Jede Religion hat bekanntlich ihre eigene Thematik. Ich sehe die Aleviten, als eigenständige Religion und sicherlich sind diese verschieden. Genauso wie der Christentum und die anderen Weltreligion mit ihren Unterkategorien. Du solltest jedoch die Aleviten nicht verbannen, den es ist ein friedlicher Glaube. Vergleiche in der Geschichte und in der Thematik, kannst du mit all den anderen Religionen auch ziehen.

Als Sekte sie zu nennen, finde ich absolut nicht passend. Sekten handeln in ihrer Religion meines achtens nach nicht Menschenwürdig, zeigen in der Geschichte, auch viele Opfer der Angehörigen. Als Sekte würde ich die ZJ sehen und auch Scientology usw.

Aber im Vergleich ohne sich angegriffen zu fühlen, empfinde ich den Islam (sunnitisch), so wie dieser in den Ländern, Afghanistan, Iran, Irak, Pakistan, Arabien usw. angewendet wird nicht gerade als Menschenfreundlich, der gegenseitige Krieg der Macht ist erschütternd, vor allem geht sie tief in die Geschichte. Nicht nur das sie sich gegenseitig das Leben nehmen, auch passiert dies untereinander.

Zum vergleich die Türkei, sind wir das einzigste islamische Land, was den Islam von der Kehrseite zeigt, wenn nicht immer aber zum größten Teil. Bei den Aleviten kann man keine menschenverachtenden Tatsachen feststellen und untereinander sind sie meines Wissen`s nach sehr friedvoll, loyal und human. Deshalb solltest du dir auch den Begriff „Sekte“ gut überlegen, auch wenn dieser Begriff „umgangssprachlich“ genutzt werden kann. Sonst könnte man eine Waage aufstellen und wirklich die Realität an Licht bringen, welche Religion mehr einer Sekte ähnelt. In diesem Sinne

einen schönen Tag.
 
R

rebel

Guest
AW: "Alevita", was ist das?

Ich sehe die Aleviten, als eigenständige Religion und sicherlich sind diese verschieden.


darf ich dich fragen warum? für mich sind aleviten auch muslime. im christentum gibts ja auch nicht nur den katholizismus (ich bin mir klar darüber, dass ich das wort mit einer wahrscheinlichkeit von 98% falsch geschrieben habe:)) und trotzdem gelten auch syrische-orthodoxe zu recht als christen. oder hab ich das falsch verstanden? wär durchaus möglich:)
 
L

Lalezar2006

Guest
AW: "Alevita", was ist das?

darf ich dich fragen warum? für mich sind aleviten auch muslime. im christentum gibts ja auch nicht nur den katholizismus (ich bin mir klar darüber, dass ich das wort mit einer wahrscheinlichkeit von 98% falsch geschrieben habe:)) und trotzdem gelten auch syrische-orthodoxe zu recht als christen. oder hab ich das falsch verstanden? wär durchaus möglich:)

Ach Rebel, manchmal habe ich beim ausdrücken Schwierigkeiten. Vor allem weil es immer noch keinen Kaffee gibt. :) Natürlich sehe ich die Aleviten als muslime. Ich wollte damit sagen, eigenständig unter Sunniten, Schiiten usw. entschuldige!
 

Enes.

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AW: "Alevita", was ist das?

Aber im Vergleich ohne sich angegriffen zu fühlen, empfinde ich den Islam (sunnitisch), so wie dieser in den Ländern, Afghanistan, Iran, Irak, Pakistan, Arabien usw. angewendet wird nicht gerade als Menschenfreundlich, der gegenseitige Krieg der Macht ist erschütternd, vor allem geht sie tief in die Geschichte. Nicht nur das sie sich gegenseitig das Leben nehmen, auch passiert dies untereinander.


Zum vergleich die Türkei, sind wir das einzigste islamische Land, was den Islam von der Kehrseite zeigt, wenn nicht immer aber zum größten Teil. Bei den Aleviten kann man keine menschenverachtenden Tatsachen feststellen und untereinander sind sie meines Wissen`s nach sehr friedvoll, loyal und human. Deshalb solltest du dir auch den Begriff „Sekte“ gut überlegen, auch wenn dieser Begriff „umgangssprachlich“ genutzt werden kann. Sonst könnte man eine Waage aufstellen und wirklich die Realität an Licht bringen, welche Religion mehr einer Sekte ähnelt. In diesem Sinne


einen schönen Tag.

bismillah.gif

assalam.gif



Danke - Schükran Kefiran,​


Am "unmenschenfreundlichsten" finde Ich die Führer des Westens. Die über Jahrhunderte diese Länder ausgebeutet haben und jetzt den Moralapostel spielen. Den Status den sie jetzt genießen verdanken sie eben dieser Ausbeutung. Es dauert noch an.​


Diesbezüglich ein Video​



Wegen diesen Leuten leidet jetzt die ganze Ummah aber das ist ein anderes Thema.​


Was Saudi - Arabien und die Wahabiten angeht, die ihren Gift in Namen des Islam verbreiten, kann Ich nur sagen: sie repräsentieren nicht den Islam, sie gehöhren nicht zu أهل السنة والجماعة

(Ahl ul-Sunna wa-l-Jama'ah).​


Jeder Muslim sollte es kennen, um sich dem Gift widersetzen zu können, das Wahhabiten und solche, die sich Salafiten nennen, auf der ganzen Welt versprüht haben. Im Grunde handelt es sich um schwerwiegende Neurosen, die zur Grundlage des Terrorismus wurden.​

Ein wirklich komplexes Thema, vielleicht könnte Ich irgendwann nach Lust und Laune ein seperaten Thread darüber öffnen InschAllah.​


Wie dem auch sei: Ganz gleich was Du über die wahre Religion, den der Gesandte Gottes an alle Menschen gebracht hat, denkst.​


Das Grundprinzip der "ignoranten Gesellschaft" in Bezug auf Sittlichkeit und Ethik besteht darin, dass die Leute sich ihrer eigenen individuellen Vorstellung davon machen, was recht und was unrecht ist, und dann ihre Lebensweise darauf ausrichten.​

Der Grund dafür ist, dass die, in der ignoranten Gesellschaft vorherrschende Sittlichkeit fest in dem ziemlich "mangelhaften" Verständnis begründet ist, dass das Hauptziel des Lebens mehr oder weniger das gleiche für jedermann ist, nämlich den höchstmöglichen Lebensstandard für den größtmöglichen Teil dieses durchschnittlich 60 bis 70 Jahre dauernden Lebens zu erreichen.​

Dies ist gewiss ein Ideal, dem so sehr an Weitblick mangelt, dass es den Menschen notwendigerweise in eine sehr kleine Welt abtreiben lässt. Solch eine Welt enthält die Art von Leuten, die engstirnig in ihrem Ausblick und begrenzt in ihrem Denken sind. Diese Leute vertreten einfältige und primitive Einstellungen und messen unwichtigen äußerlichen Einzelheiten übermäßige Bedeutung bei.​

Das ist hauptsächlich in der Tatsache begründet, dass dieses Ideal die grundlegenden Fragen über den Zweck und die Art und Weise der Erschaffung des Menschen vollkommen vernachlässigt. Die Erforschung von Realitäten, die über dieses irdische Dasein hinausgehen, dem Leben nach dem Tod Rechnung zu tragen und sich darauf vorzubereiten, sind Anliegen, die von solch einem Ideal vollkommen außer Acht gelassen werden.​

Für die Mitglieder der ignoranten Gesellschaft ist das Leben ein Wettstreit, oder ein Kampf darum, ihr Dasein in der vorteilhaftesten Weise zu gestalten, und ihr Hauptziel ist es, erfolgreich und einflussreich zu sein. Um dies zu erreichen bildet das Individuum ein egozentrisches Bewusstsein aus.

Sobald der Mensch ein gewisses Maß an Wohlstand erreicht hat, entwickelt er nur noch stärkere Gebundenheit an Geld und materiellen Wohlstand; darüber hinaus, erweckt das Erreichen eines erstrebten Status die Begierde nach einem noch besseren.

Diese unersättliche Gier versklavt den Menschen so allumfassend, dass es ihm unmöglich wird, die Ignoranz, der er verfallen ist, zu erkennen und zu verstehen, und somit kann er sich niemals von ihr befreien, wobei ein Vergleich mit der Lebens- und Denkweise und mit den moralischen Werten, zu denen im Quran ermutigt wird, ihm die primitive und ungesunde Natur seines Daseins enthüllen würden.​

Sonst könnte man eine Waage aufstellen und wirklich die Realität an Licht bringen, welche Religion mehr einer Sekte ähnelt.

Hüte dich davor die Religion des letzten Gesandten Gottes Hasret Muhammad (s.a.w.s) als "Sekte" zu bezeichnen oder mit einer zu vergleichen. (Ein gutgemeinter Rat, Allaha karşi gelirsen Helak olursun). Denn wir Ahl ul-Sunna wa-l-Jama'ah haben seine Religion bewahrt, nichts hinzugefügt und nichts rausgenommen, was bei den Aleviten und Schiiten nicht der Fall ist. Das ist leider Fakt.

Nach dieser kleinen "Einleitung" will Ich mich noch entschuldigen wenn Ich verletzend war oder grob, wie auch immer, und hoffe das wir friedlich weiter disskutieren können. Aber Ich werde es nicht dulden wenn behauptet wird:

Vielmehr haben Sunniten niemals die nähe von Hz. Ali zu Mohammed und seine so stark prägende Art am Anfang des Islam niemals verkraftet.


Es ist eine Lüge und Ich werde dagegen immer eine passende Antwort geben.

In dem Sinne liebe Lale,

ein gesegneten Tag.

lailahaillallah.gif

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M

marion42

Guest
AW: "Alevita", was ist das?

ich hab mal ein wenig unter deinem wohnort gegoogelt...
und dieses dazu gefunden...



Der arabische Begriff Dār al-Harb (arabisch: دار الحرب dāru l-harb) heißt wörtlich übersetzt „Haus des Krieges" oder besser "Gebiet des Krieges“ und bezeichnet alle nicht unter islamischer Herrschaft stehenden Gebiete der Welt. Weitestgehend mit gleicher Bedeutung wird auch der Begriff Dar al-Kufr (دار الكفر), wörtlich „Gebiet des Unglaubens“ gebraucht. Im Gegensatz dazu werden Gebiete unter islamischer Herrschaft Dar al-Islam (دار الإسلام) genannt






Eigentlich ist es nach ursprünglicher Auffassung einem Muslim verboten, im Dār al-Harb zu leben und er muss, wenn es ihm irgend möglich ist, von dort in den Dar al-Islam auswandern (Hidschra, „Auswanderung“, wie einst der Prophet Mohammed aus Mekka, als es noch nicht islamisch war, ins islamische Medina

http://www.geistigenahrung.org/ftopic9841.html


da stellt sich mir doch irgendwie die frage, ob du hier eine art krieg führen möchtest...
zumindest liegt bei mir die vermutung nahe, das das deine intention sein könnte..

ps...das osmanische reich ist doch wohl mittlerweile geschichte..gibt es da nicht mittlerweile einigen wandel zum modernen, oder doch wieder den rückfall ins altertum


also so ganz verstehe ich deine intention hier im forum noch nicht..

lg marion
 

Enes.

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AW: "Alevita", was ist das?

ich hab mal ein wenig unter deinem wohnort gegoogelt...
und dieses dazu gefunden...


da stellt sich mir doch irgendwie die frage, ob du hier eine art krieg führen möchtest...
zumindest liegt bei mir die vermutung nahe, das das deine intention sein könnte..

lg marion


Wie lächerlich. Ich kann es aber ändern wenn es Dir lieber ist.

Eigentlich habe Ich mich in diesem Forum angemeldet, weil wirklich nur Blödsinn über den wahren Islam geschrieben wird und Ich dem entgegen wirken wollte.


Schöne Grüße
 
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