Angst

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AW: Angst

Schwer für mich, darauf zu schreiben !!!
Das mit den Schmerzen, ist schon schrecklich..........
aber Deine Mutter kann das Bett verlassen und wenn auch mit Hilfe
für kurze Zeit aufstehen. Das ist schon mal prima !
Das mit der Unfreundlichkeit des Personals wird sich auch leider nicht ändern. Schön, dass es wenigstens ein paar nette Schwestern gibt !
Diese Klinik werdet Ihr sicher nicht weiter empfehlen können.

Ich denke, dass das mit den Schmerzen auch noch "normal" ist- das wird leider sicher noch Monate anhalten.

Sollte ihr gesundheitlich gesehen geholfen werden, kann ich mir vorstellen, dass meine Mutter die Klinik trotzdem weiterempfehlen würde.

Ihr ist vorher in dem anderen (Skoliose-) Forum massiv von der Klinik abgeraten worden, trotzdem hat sie sich ja wegen der fachlichen Kompetenz dafür entschieden.

LG, alsadaha
 
AW: Angst

Ihr ist vorher in dem anderen (Skoliose-) Forum massiv von der Klinik abgeraten worden, trotzdem hat sie sich ja wegen der fachlichen Kompetenz dafür entschieden.

In dem anderen Forum habe ich heute erfahren, dass sich schon viele Patienten nach ihrem Klinikaufenthalt dort schriftlich, auch an viel höherer Stelle, beschwert haben.
Wie man sieht, ohne Erfolg.
 
AW: Angst

Ich denke, dass das mit den Schmerzen auch noch "normal" ist- das wird leider sicher noch Monate anhalten.

Sollte ihr gesundheitlich gesehen geholfen werden, kann ich mir vorstellen, dass meine Mutter die Klinik trotzdem weiterempfehlen würde.

Ihr ist vorher in dem anderen (Skoliose-) Forum massiv von der Klinik abgeraten worden, trotzdem hat sie sich ja wegen der fachlichen Kompetenz dafür entschieden.

LG, alsadaha

Das mit den Schmerzen, da hast Du Recht, ist schon normal.
Deine Mutter ist es ja gewohnt -leider- ! Schmerzen aushalten zu müssen !
Deshalb wird sie das auch noch ertragen !

Das mit dem anderen Forum, weiss ich....
Klar, sie hat sich wegen der fachlichen Kompetenz für diese Klinik entschieden. Das ist ja auch das Wichtigste !

Wenn ihr geholfen werden kann, so wird sie die Unannehmlichkeiten des
Personals sicher nie vergessen, ein negativer Touch bleibt sicher immer,
aber das Wichtigste ist doch, dass es ihr nach den OP´s viel besser geht.
Und ihre Schmerzen wenigstens erträglicher sind - das war glaube ich, ihr Ziel !?

LG
Andrea
 
AW: Angst

Sorry, musste erstmal alles nachlesen!
Hätte dir viel mehr sagen können, bin aber erst gestern freigeschaltet worden :-(

Also, ich habe nur kurz da gearbeitet (ist ca 17 Jahre her), die Leute dort sind ziemlich professionell und wirken damit sehr arrogant und bisweilen auch unfreundlich!!
Das ist leider das Kreuz mit Spezialisten, ich sehe das immer an unseren Herzchirurgen, alles soziale Wracks.

Außerdem sind die personell so schlecht besetzt, dass die wenig bis gar keine Zeit haben, auf die Patienten einzugehen. So ist das eben, wenn nur noch eine "ausreichende" Medizin von der Kasse bezahlt wird. Hat leider ein Vorteil privat versichert zu sein.

Was die Schmerzen angeht, so ist es leider so, dass die erste OP ja noch gar nichts an der Fehlstellung der Wirbelsäule geändert hat. Die haben bis jetzt nur Vorbereitungen gemacht, Bandscheiben ersetzt, Spinalstenose behoben usw. dabei braucht man in der Regel auch keine Blutkonserven, wir machen bei uns sowas jeden Tag, ist nichts dolles. Bei deiner Mutter ist es nur wesentlich schwieriger wegen der Fehlstellung.

Die zweite OP wird ein wenig komplizierter und dabei muss man dann auch etwas gegen den Blutverlust unternehmen:
1. vorher Eigenblut abnehmen (dafür ist es zu spät)
2. Blutbildende Medis geben (ist auch knapp)
3. intraoperativ den Blutdruck kontrolliert senken, bis er sehr, sehr niedrig ist (ist in dem Alter deiner Mutter bei den Begleiterkrankungen etwas riskanter)
4. Man arbeitet mit dem cellsaver, d. h. das eigene Blut wird während der OP abgesaugt, aufbereitet und dann direkt wieder zurück gegeben (sehr elegant und effektiv, kaum Risiko)
5. Man gibt eben Blutkonserven.

Während dieser OP wird dann auch der wake-up-test gemacht, davon bekommen die Patienten aber nichts mit, die Narkosemittel machen eine retrograde Amnesie (Gedächtnisverlust für die Zeit der OP), außerdem läuft das unter Schmerzmedikation, tut also nicht weh.

Hinterher kommt sie auf Intensiv und wird nachbeatmet bis sie alle Medikamente abgebaut hat und wieder normale Temperatur hat, man kühlt während solch einer OP nämlich bis auf unter 35 Grad runter.

Was die Schmerzpumpe angeht, da ist kein Morphin drin, sondern was stärkeres!! Das muss man dann noch mit peripher wirkenden Schmerzmitteln kombinieren, dann geht das schon. Sie wird aber nach der OP bestimmt nicht komplett schmerzfrei werden!!! Dazu hat die Fehlstellung schon zu lange Bestand und war zu schwerwiegend.

Kleiner Tipp im Umgang mit Ärzten: sprecht auf der Intensiv die Anästhesisten an, die sind einfühlsamer als die Aufschneider (Chirurgen). Man muss sie bei der Ehre packen, sie sollen einen so behandeln, wie sie selbst oder ihre Angehörigen behandelt werden wollen.

Auf jeden Fall braucht ihr alle noch viel Geduld und Kraft um diese schwierige Phase zu verkraften.
Wenn du irgendwelche Fragen hast oder Tipps brauchst, dann melde dich ruhig, auch ruhig per PN.

Gruß
Noppe
 
AW: Angst

Ich weiss gar nicht, wo ich anfangen soll.

Meine Mutter hat heute einen richtigen Nervenzusammenbruch.

Soeben habe ich den psychologischen Dienst angerufen, der noch heute (kann aber spät werden) nach ihr schauen wird.

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Meine Mutter erzählt beispielsweise, dass sie keine Hilfe bei der körperlichen Pflege wie Zähneputzen und Waschen bekommt. Man hätte keine Zeit dafür, sagen ihr die Schwestern.

Heute Nacht hat sie keine Schmerzmittel bekommen, die Nachtschwestern hätten beschlossen, das Morphium abzusetzen.

Die Schwestern dort sind gemein und gehässig, sagt nicht nur meine Mutter.
 
AW: Angst

Heute Nacht erklärten die Schwestern ihr, zwei Jahre Morphium wäre genug, es wird Zeit, das abzusetzen. Auch Schlaftablette (ohne die gar nichts geht) und andere Schmerzmittel wurden ihr verweigert, obwohl der Arzt angeordnet hat, dass sie bei den ersten Anzeichen von Schmerzattacken sofort Medikamente anfordern soll.
 
AW: Angst

Meine Mutter hat panische Angst vor den Schwestern!

Sie sagt, ich dürfe keinem etwas weiter erzählen, sie wisse, dass sie nachts die hundertfache Strafe der Schwestern dafür ernten wird- sie habe sogar Angst davor, dass sie ihr nachts eine tödliche Dosis von irgendwas verabreichen- solcher Hass sprüht ihr dort entgegen.:shock:

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Dies sind keine Hirngespinste meiner Mutter, alle Patienten werden dort so behandelt, nicht nur sie!

Ausserdem liest man es auch in anderen Foren, dass es wirklich sooo schlimm ist dort.
 
AW: Angst

Heute Nacht erklärten die Schwestern ihr, zwei Jahre Morphium wäre genug, es wird Zeit, das abzusetzen. Auch Schlaftablette (ohne die gar nichts geht) und andere Schmerzmittel wurden ihr verweigert, obwohl der Arzt angeordnet hat, dass sie bei den ersten Anzeichen von Schmerzattacken sofort Medikamente anfordern soll.


Mensch alsadaha, das ist ja furchtbar. Du musst einfach hinfahren und mit diesen Leuten reden, sie sollen nicht denken, dass deine Mutter alleine ist.

Sie tut mir echt leid.
 
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