Angst

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Ich habe mich nicht an die Bitte meiner Mutter gehalten und die Stationsschwester vorsichtig und freundlich telefonisch gefragt, wie oft die Patienten Hilfe beim Waschen etc. erhalten.
Die Schwester erklärte mir sehr patzig (!), dass jeder Patient natürlich jeden Tag gewaschen werde. Ich sagte wahrheitsgemäss, dass meine Mutter heute nicht gewaschen worden wäre und seit zwei Tagen nicht Zähne geputzt bekommen habe.

Die Schwester schnauzte mich nur an, das stimme nicht und sie werde jetzt sofort zu meiner Mutter gehen. Sie legte dann einfach auf.:shock:

Fünf Minuten später rief ich meine Mutter an, sie war noch schlimmer am Heulen als vorher, sagte, die Schwester wäre bei ihr gewesen und hätte gefragt, wieso meine Mutter Lügen verbreitet und behauptet, sie wäre seit vielen Tagen nicht gewaschen worden. Erstens Wahrheitsverdrehung, zweitens die Art...

Meine Mutter sagte weinend, dass sie nun auch mir nichts mehr sagen würde, sie hätte solche Angst,....sie würde mir auch nicht sagen, was die Schwester gerade noch so alles gesagt hat.:shock:
 
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Meine Mutter sagt, sie liegt dort wie ein hilfloser Maikäfer, der auf dem Rücken liegt und die Beine in der Luft strampeln, so dass er auf Hilfe anderer angewiesen ist.
 
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Heute Nacht erklärten die Schwestern ihr, zwei Jahre Morphium wäre genug, es wird Zeit, das abzusetzen. Auch Schlaftablette (ohne die gar nichts geht) und andere Schmerzmittel wurden ihr verweigert, obwohl der Arzt angeordnet hat, dass sie bei den ersten Anzeichen von Schmerzattacken sofort Medikamente anfordern soll.


Das ist Quatsch!!! Gerade, wenn jemand Schmerzmittel gewöhnt ist, kann man die nicht sofort absetzen, schon gar nicht in einer Akutsituation. Wenn die Schmerzmedikation ärztlich angeordnet sind, dann müssen die Schwestern die auch geben.
Das mit dem Helfen bei Waschen und Zähneputzen ist leider so, erstens haben die wirklich kaum noch Zeit für sowas (Auswirkungen der Gesundheitsreform) und zweitens gehört das zur Mobilisation. Macht natürlich keinen Sinn sowas zu machen, wenn man nicht schmerzfrei ist!!

Wenn du keine Hilfe beim zuständigen Arzt bekommst, wende dich an den verantwortlichen Oberarzt, wenn der nichts macht an den Chefarzt!!
Weise darauf hin, dass solch eine Behandlung, bzw. die Verweigerung der Schmerzmedikation, eine Körperverletzung darstellt, dass dadurch die Verweildauer unnötig verlängert wird und das so etwas immer den Medizinischen Dienst der Krankenkassen interessiert.
Wenn der nämlich die Unterlagen kontrolliert, bekommt die klinik kein Geld, und das ist das wichtigste für ein Krankenhaus!!!

Dann frag doch mal ganz unverbindlich nach, ob es eine Beschwerdestelle für Patienten gibt und wie man die erreichen kann, hilft meistens.

Letzter Ausweg ist eine schriftliche Beschwerde an die Klinikleitung (Geschäftsführung)!!
 
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Gerade war der Arzt bei ihr und sagte ihr, die zweite OP werde aufgrund ihrer angespannten Situation vorverlegt auf Donnerstag, den 01.11.07.
 
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Gerade war der Arzt bei ihr und sagte ihr, die zweite OP werde aufgrund ihrer angespannten Situation vorverlegt auf Donnerstag, den 01.11.07.


Donnerstag ist Feiertag!! Oder gibt es den in Hessen nicht???
Wäre sehr ungewöhnlich eine geplante OP an einem Feiertag durchzuführen!!

Außerdem macht es dann erst recht keinen Sinn, die Schmerzmedikamente zu reduzieren, die braucht sie nach der OP wieder in hohen Dosierungen!
 
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Mensch alsadaha, das ist ja furchtbar. Du musst einfach hinfahren und mit diesen Leuten reden, sie sollen nicht denken, dass deine Mutter alleine ist.Sie tut mir echt leid.

Mein Mann wollte sich Urlaub nehmen und ab morgen Abend bis Freitag hinfahren- aber nun wird sie Donnerstag operiert.

Ausserdem weiss ich, dass mein Mann da richtig die Meinung sagen würde, wenn sie meine Mutter so behandeln, und sie hat dann regelrechte Todesangst.

Man könnte jetzt meinen, meine Mutter wäre durchgedreht, aber das ist wirklich nicht so.:wink: Ich weiss ja von so vielen, denen es genauso ergangen ist.:-(
 
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Wenn du keine Hilfe beim zuständigen Arzt bekommst, wende dich an den verantwortlichen Oberarzt, wenn der nichts macht an den Chefarzt!!
Weise darauf hin, dass solch eine Behandlung, bzw. die Verweigerung der Schmerzmedikation, eine Körperverletzung darstellt, dass dadurch die Verweildauer unnötig verlängert wird und das so etwas immer den Medizinischen Dienst der Krankenkassen interessiert.
Wenn der nämlich die Unterlagen kontrolliert, bekommt die klinik kein Geld, und das ist das wichtigste für ein Krankenhaus!!!

Dann frag doch mal ganz unverbindlich nach, ob es eine Beschwerdestelle für Patienten gibt und wie man die erreichen kann, hilft meistens.

Letzter Ausweg ist eine schriftliche Beschwerde an die Klinikleitung (Geschäftsführung)!!


Danke, der Hinweis mit der Körperverletzung ist schon gut und interessant!

Beschweren bringt überhaupt keine positive Änderung, nur negative, die sie selber sofort gezeigt bekommt- das weiss ich aus den Skoliose- Foren.
 
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:shock::shock:.....alsadaha du musst sofort etwas unternehmen......das geht ja garnicht was die dort veranstalten!!!! Du solltest wirklich Kontakt mit der Krankenkasse aufnehmen und die Leute in der Klinik darüber unterrichten dass du dies tun wirst wenn nicht sofort etwas an der Situation geändert wird. Ich würde es so machen, ich würde durchdrehen......ich würde bis an die oberste Stelle gehen. Das ist ja menschenunwürdig.......und deine Mutter kann sich nicht einmal wehren :-? Wie soll das allen noch weiter gehen frage ich mich, wo gipfelt es??:-(
 
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Der Arzt sagt übrigens, meine Mutter wäre (bezüglich der Schwere der Krankheit) der schwerste Fall, den sie zur Zeit dort haben.
 
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