Bedingungsloses Grundeinkommen?!

AW: Bedingungsloses Grundeinkommen?!

Ja,klar:wink:Ich hab das dazu geschrieben, weil man ja auch schon heute trotz Nicht-Arbeit satt werden kann,nämlich H4.

Ich kenne Menschen, die arbeiten Vollzeit und haben am Ende des Monats 200-300 Euro mehr auf dem Konto, als wenn sie H4 beziehen würden.Einige behaupten, dass es sogar gar keinen finanziellen Unterschied für sie mache.
Auf Nachfrage, warum sie denn arbeiten würden:

1.Sie wollen nicht aufs Arbeitsamt und von H4 leben.
2.Den ganzen Tag zusammen mit dem Partner daheim, das gäbe Mord und Totschlag.

Meine Mutter hat bei Vollzeit und Schichtdienst genau 80 Euro mehr (davon gehen 30 Euro drauf, weil sie sich plötzlich eine unsubventionierte Monatskarte kaufen muss) und den direkten Vergleich, weil sie bis letztes Jahr Oktober noch H4 war (plus 1,50 Job).

Ihre Hauptbegründung: Sie will nicht mehr um Erlaubnis bitten müssen, wenn sie ihre Tochter im Ausland besuchen fährt (auf Kosten ihrer Tochter).

Und ich glaube genau diese Entmündigungen sind das was H4 so schlimm macht und was für ein bedingungsloses Grundeinkommen spricht. Obwohl ich bei dem Thema immer noch unschlüssig bin, ob ich es befürworte oder nicht.
 
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Und ich glaube genau diese Entmündigungen sind das was H4 so schlimm macht und was für ein bedingungsloses Grundeinkommen spricht. Obwohl ich bei dem Thema immer noch unschlüssig bin, ob ich es befürworte oder nicht.

Dieser Drecksack und Schmarotzer ,ich meine den Namensgeber von H4, hat sich aus den Staub gemacht. Was sagte er damals Sinngemäß: Das ist ein guter Tag für Deutschland und die Arbeitslosen es wird allen besser gehen. Meine Wut kennt keine Grenzen.
 
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Dieser Drecksack und Schmarotzer ,ich meine den Namensgeber von H4, hat sich aus den Staub gemacht. Was sagte er damals Sinngemäß: Das ist ein guter Tag für Deutschland und die Arbeitslosen es wird allen besser gehen. Meine Wut kennt keine Grenzen.

Trifft aber noch mehr auf den damaligen Drahtzieher zu, erst seinen Amtseid verletzt hat (Schaden vom deutschen Volk abwenden) und inzwischen bei Gazprom nach Kräften weiter den deutschen Interessen schadet.
 
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Trifft aber noch mehr auf den damaligen Drahtzieher zu, erst seinen Amtseid verletzt hat (Schaden vom deutschen Volk abwenden) und inzwischen bei Gazprom nach Kräften weiter den deutschen Interessen schadet.

Schröder & Co lassen sich ja immer noch gern loben für ihr "grossartiges" Reformwerk. Ich erinnere mich an ein Interview mit Peter Hartz, in dem er sich kritisch zu den H4 Gesetzen geäussert hat. Seiner Meinung nach wurden nur die negativen Teile der Reform umgesetzt, das Fördern z.B. blieb weitgehend auf der Strecke, während das "Fordern" ins Absurde übertrieben wird.
 
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Schröder & Co lassen sich ja immer noch gern loben für ihr "grossartiges" Reformwerk. Ich erinnere mich an ein Interview mit Peter Hartz, in dem er sich kritisch zu den H4 Gesetzen geäussert hat. Seiner Meinung nach wurden nur die negativen Teile der Reform umgesetzt, das Fördern z.B. blieb weitgehend auf der Strecke, während das "Fordern" ins Absurde übertrieben wird.

Bei der Suche nach dem Interview bin ich auf eine Dokumentation der ARD aus dem Jahr 2011 gestossen, in der Peter Hartz erstmals seit Jahren wieder zu einem Gespräch bereit war. "Auf der Suche nach Peter Hartz" Eine sehr sehenswerte Dokumentation, in der es auch ein Wiedersehen mit einem anderen "Grossen" der niedersächischen Politik gibt: Christian Wulff. :lol:

Die Zusammenhänge zwischen den Vorgängen im VW Konzern und den "Hartz"-Gesetzen wurden sehr gut recherchiert und aufbereitet.

Hier der link:
http://mediathek.daserste.de/sendun...tation/8753676_auf-der-suche-nach-peter-hartz
 
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Heisst das im Umkehrschluss, man könnte das Arbeiten sein lassen und wird trotzdem satt, ohne irgendwelche Bedingungen?



Ja, es heißt ja bedingungsloses Grundeinkommen. Man muß nicht arbeiten, man kann.

Oder man kann eine Geschäftsidee verfolgen, die man sich zwar lange gewünscht (vielleicht Handwerkskunst o.ä.) hat, womit man aber seinen Lebensunterhalt nicht verdienen konnte.

Es gibt ja eben nicht mehr genug Arbeit für alle Menschen. Keiner müßte sich deshalb mehr schlecht fühlen.

Es wird zwar nie Wirklichkeit werden. Aber ich denke, es würden mehr Menschen arbeiten wollen, als wir jetzt glauben.
 
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Ja,klar:wink:Ich hab das dazu geschrieben, weil man ja auch schon heute trotz Nicht-Arbeit satt werden kann,nämlich H4.

Ich kenne Menschen, die arbeiten Vollzeit und haben am Ende des Monats 200-300 Euro mehr auf dem Konto, als wenn sie H4 beziehen würden.Einige behaupten, dass es sogar gar keinen finanziellen Unterschied für sie mache.
Auf Nachfrage, warum sie denn arbeiten würden:

1.Sie wollen nicht aufs Arbeitsamt und von H4 leben.
2.Den ganzen Tag zusammen mit dem Partner daheim, das gäbe Mord und Totschlag.


Ja schon, das ist aber kein Argument gegen das bedingungslose Grundeinkommen. Das zeigt doch nur wie ungerecht die Bezahlung der Arbeit in der Gegenwart ist.

Die wären dann einige derjenigen, die arbeiten gehen wollten. Vielleicht nicht acht Stunden täglich. :wink:
 
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In den Nachrichten sagt Frau Merkel, dass wir zukünftig noch länger arbeiten müssen,damit uns das Sozialsystem nicht um die Ohren fliegt, und wir reden über ...



In der Tat eine sehr unreale Diskussion.Aber man kann ja mal darüber reden.
 
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Schröder & Co lassen sich ja immer noch gern loben für ihr "grossartiges" Reformwerk. Ich erinnere mich an ein Interview mit Peter Hartz, in dem er sich kritisch zu den H4 Gesetzen geäussert hat. Seiner Meinung nach wurden nur die negativen Teile der Reform umgesetzt, das Fördern z.B. blieb weitgehend auf der Strecke, während das "Fordern" ins Absurde übertrieben wird.

Hartz IV ist ein prima Mittel, um das Volk zu spalten. Man stellt Arbeitslose als Schmarotzer hin und erniedrigt sie öffentlich.

Zuvor hatte man das Prinzip an Asylsuchenden bereits gründlich erprobt.
 
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Ja, es heißt ja bedingungsloses Grundeinkommen. Man muß nicht arbeiten, man kann.

Aber das wird nichts daran ändern, dass eine Volkswirtschaft in der Summe eine bestimmte Leistung erbringen muss. Wenn nun einige zu dieser Leistung nichts beitragen (können), muss man für den Transfer zu ihnen eine Rechtfertigungssystematik entwicklen, wie durch Festlegung von Renten und Bedingungen für z.B. Arbeitslosenunterstützung.

Dass steigende Produktivität Arbeitskraft überflüssig macht, ist indessen keine Rechtfertigungssystematik sondern lediglich eine Bestandsaufnahme. Da weder die "erforderliche" noch eine maximale Wirtschaftsleistung für ein Land festgelegt ist, vermutlich noch nicht mal eine zutreffende. Aber selbst wenn, geht sie davon aus, dass derjenige, der Arbeitsleistung beiträgt, sich mit der Umverteilung des Ertrags schon deshalb einverstanden erklärt, weil sich ein anderer darauf beruft, sein Beitrag sei eben nicht erforderlich. Und das in einem System, das bewusst darauf verzichtet, die gegebene Erforderlichkeit an Einzelne zu vermitteln.
 
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