Braucht der Mensch ein Leben nach dem Tod?

AW: Braucht der Mensch ein Leben nach dem Tod?

Immer wieder haben wir Thread übergreifend die Diskussion darüber, ob und warum religiöse Menschen an ein Leben nach dem Tod glauben.
Die nicht religiösen User sehen das meistens etwas anders.

Als Atheist denk ich mal, dass es weniger die Frage nach dem eigenen Verbleib ist, die zu einer Jenseits-Vorstellung Anlass gibt. Soziale Bindung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Es belastet, sie von dem Erlebnis, dass der Mitmensch sich in die völlige Nicht-Existenz entfernt, aufbrechen zu lassen. Die Vorstellung einer bloßen Transformation in einen unerreichbare Sphäre mag etwas darüber hinweg helfen.
 
AW: Braucht der Mensch ein Leben nach dem Tod?

Wenn es ein nächstes leben nicht existieren würde,hat ja ein gläubiger nicht zu verlieren,aber wenn es existieren würde hat ungläubiger pech:)
 
AW: Braucht der Mensch ein Leben nach dem Tod?

In der Mystik gibt es das "Stirb und werde!", das sich auf den Tod des Egos bezieht, in dem alle Vorstellungen und Konzepte vom Ich sterben. "Stirb, bevor du stirbst!"

In diesem Sinne fängt das Leben nach dem Tod erst an.
 
AW: Braucht der Mensch ein Leben nach dem Tod?

Als Atheist denk ich mal, dass es weniger die Frage nach dem eigenen Verbleib ist, die zu einer Jenseits-Vorstellung Anlass gibt. Soziale Bindung ist ein Grundbedürfnis des Menschen. Es belastet, sie von dem Erlebnis, dass der Mitmensch sich in die völlige Nicht-Existenz entfernt, aufbrechen zu lassen. Die Vorstellung einer bloßen Transformation in einen unerreichbare Sphäre mag etwas darüber hinweg helfen.

Eine Transformation bleibt ja, kaum eines der Atome eines Menschen geht verloren.
 
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