Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

s gibt also nicht jedes Jahr einen neuen Impfstoff, weil „der“ eine Virus wieder einmal mutiert wäre. Es gibt jedes Jahr einen neuen Impfstoffcoctail, weil jeweils andere Viren (in der Mehrzahl) wieder „Saison“ haben, weil die früher durch Impfung oder Erkrankung erworbene Immunität allmählich wieder abgebaut ist. Korrigiert mich.
Es gibt diverse Influenza-Viren, die dann auch noch mutieren und sich in immer neuen Kombinationen zusammenfinden. Bei dieser Ausgangslage sind 60% Wirksamkeit eines Impfstoffs, für den diese Entwicklungen jedes Jahr möglichst treffsicher vorhergesagt werden müssen, schon ein Erfolg.

Bei Sars-CoV-2 ist die Ausgangslage günstiger, weshalb man sich mit 60% zufriedengeben kann/muss/sollte.

Das ist mein Anliegen. @Berfin1980 scheint mich immerhin verstanden zu haben.
 
Es gibt diverse Influenza-Viren, die dann auch noch mutieren und sich in immer neuen Kombinationen zusammenfinden. Bei dieser Ausgangslage sind 60% Wirksamkeit eines Impfstoffs, für den diese Entwicklungen jedes Jahr möglichst treffsicher vorhergesagt werden müssen, schon ein Erfolg.

Bei Sars-CoV-2 ist die Ausgangslage günstiger,

Das ist mein Anliegen. @Berfin1980 scheint mich immerhin verstanden zu haben.
sorry, an wichtiger Stelle ein NICHT vergssen:
weshalb man sich NICHT mit 60% zufriedengeben kann/muss/sollte.
 
Das ist mein Anliegen. @Berfin1980 scheint mich immerhin verstanden zu haben.
Ja habe ich. Dir ganz besonders ein frohes neues Jahr ;)

Wie lange schreiben wir jetzt schon allein zur Herkunft des speziellen Virus......lange oder?

Influenza und Corona Viren (weil ja jetzt schon Mutationen bekannt sind) haben komplett verschieden Virenstämme. Der Ursprung der Viren insgesamt ist nicht bekannt, vermutet wird das es sich dabei um Gene handelt die sich aus Lebewesen lösten.

Also muss eine Vermehrung der Viren über Wirte ausgeschlossen werden durch wirksame Impfstoffe.

Wenn ich jetzt den Artikel lese den @Msane schüttelt es mich, denn genau diese Produktionsstätten wurden doch mit großen Worten angekündigt. Aber was schreiben ich, wenn schon die einfache Versorgung mit Schutzmaterial sehr, sehr verzögert von statten ging.

Die EU kann dann auch weg. Im Rahmen einer Pandemie auf sich auf Eindrücke zu verlasen ist grob fahrlässig.

Oder sind da wieder ein paar Lobbyisten tätig die dem Gastarbeiter Kind das nicht gönnen. Auch egal, Biden kauft das ab 20. Januar alles auf.
 
165.575 Impfungen in Deutschland das ist absolut lächerlich, vor allem wenn ich an die großspurigen Aussagen einzelner Minister denke, die auch ankündigten das sobald was den Impfstoff grünes Licht kommt, mit der Produktion begonnen werden kann. Zeit gewisse wichtige Vorbereitungen zu treffen hatten sie denke ich.

Und hier kritisiere ich nicht nur Spahn sondern z.B. auch Altmeier, die ja auch oft genug dazu Stellung bezogen in diversen TV Sendungen.

Schönen Abend noch!

Vergessen und Israel meldet 1 Million Impfungen.
 
165.575 Impfungen in Deutschland das ist absolut lächerlich, ...
Dies ist nun aber nicht Biontech anzulasten ...
Wir befinden uns mitten in den Feiertagen und der öffentliche Dienst ist nur eingeschränkt tätig. Die Verwaltung muss allmählich in Tritt kommen. Sowas dauert immer ein wenig, wenn man es richtig machen will, so dass sich keiner über Benachteiligung beschweren kann. Wenn die Maschine aber in Gang gesetzt ist, wird sie laufen. Ein vorerkrankter Freund rechnet mit seiner Impfung in Februar/März.
 
Mal eine ganz simple Frage: möchte irgend jemand in einem anderen Land als in Deutschland in pandemischen Zeiten leben? Ich war mit der medizinischen Versorgung meiner Eltern und meines Mannes in ihrem letzten Lebensabschnitt auch nicht ganz zufrieden. Das kann wohl keiner, nicht einmal das medizinische Personal, denn jeder Patient ist eine neue Erfahrung, keiner gleicht dem anderen - wie im richtigen, fehlerbehafteten Leben. Aus einer Erfahrung kann man zwar lernen, eine andere muss man aber erst noch machen.
Es gibt natürlich Länder wie Finnland, Neuseeland oder Japan, die schneller mit Durchimpfung fertig sind, weil sie jenseits der Haupthandelsrouten und sehr frühzeitiger Abschottung geringe Infektionszahlen von Anbeginn hatten. Aber mit Blick auf den Umstand, dass Deutschland in der Mitte Europas mit den vielleicht meisten Landesgrenzen liegt, schlägt sich das Land doch ganz beachtlich. Jedenfalls besser als die Schweiz und das hochgelobte Schweden mit vergleichsweise kleiner Bevölkerung und hohem pro-Kopf-Einkommen.
 
besser als die Schweiz und das hochgelobte Schweden mit vergleichsweise kleiner Bevölkerung und hohem pro-Kopf-Einkommen
Das verwundert auch. Beides. Scheinbar habe ich deren Freiheitsbegriff falsch eingeschätzt. Ich habe aber jedes Vertrauen auch in die uns Regierenden inzwischen verloren. Die sind auch nicht lernfähig. Wenn ich Laschets Neujahrsansprache höre, der Mann hat immer noch nichts begriffen und steuert jetzt schon munter auf einen Ostern-Lockdown zu, weil er meint, das hilft der Wirtschaft.

An meiner Mutter ist der Kelch anscheinend vorübergegangen. Aber jemandes Verdienst ist das nicht.
 
@Bintje Wollte diesen Ausschnitt gerade verlinken: „Eine Entscheidung für den Gesundheitsschutz löst anderswo Schäden aus.“

Vollkommen richtig.

Und eine Entscheidung gegen oder für zu wenig Gesundheitsschutz löst anderswo noch viel größere Schäden aus. Das ist die Abwägung, von der Laschet spricht. Zwischen Schäden und noch größeren Schäden.

Hier schön zu sehen:

Eqoox_jXEAYEuP5.jpg

(Die Zahlen ab Weihnachten sind natürlich wacklig. Es wurde weniger getestet, es wurde noch viel weniger gemeldet. Mitte nächster Woche werden wir abschätzen können, wo wir wirklich stehen.)

Die Inszidenz ging ab den Teil-Lockdown von 100 hoch auf 150. Ist zu erwarten; die Tests bilden immer das Infektionsgeschehen ab von vor 1-2 Wochen. Der Teil-Lockdown hat die Inszidenz dann auf Stagnation ausgebremst. Hätten die Weihnachtseinkäufe nicht zugenommen, hätten wir auf diesem Niveau den Teil-Lockdown also durchhalten können/müssen bis Ostern. Bis die Biergärten wieder öffnen. Daß aber gegen Weihnachten die Einkauferei zunimmt und alles andere auch, die Zahlen also wieder hochgehen würden, war nicht anders zu erwarten.

Hätten wir statt des Teil- direkt einen harten Lockdown vorgenommen, hätten wir spätestens zwei, vielleicht schon vier Wochen vor Weihnachten vorübergehend lockern, die Einzelhandelsgeschäfte wieder aufmachen können. Mit hartem Lockdown hätten wir die Inszidenz auf locker unter hundert, eher gegen 50 und drunter kriegen können. Vorübergehend; die Läden zwischen den Jahren noch einmal zu schließen liegt wirklich zu nahe. Aber man sieht ja, daß der Teil-Lockdown griff. Der Effekt ist ganz klar zu sehen. Nur eben nicht genug.

Und Laschet kann sich die Zahlen von 2019 ja mal vorzeigen lassen. Ob dem Einzelhandel im November bei harten Lockdown mehr dadurch gegangen wäre, als ihm im Dezember durchgegangen ist.

Hätten wir aber, wie Laschet und alle anderen geplant hatten, wenn Merkel nicht mit ihrer emotionalen Bundesregierung die Notbremse gezogen hätte, den Einzelhandel aufgehalten bis Weihnachten, wir hätten den harten Lockdown locker durchhalten müssen bis mindestens März, wenn nicht April. Zusammenbruch des Gesundheitssystems, Triage vielerorten, undsoweiter. Komplettes Desaster.



Nein, keine besonderen Nachrichten. Nichts verpaßt. Sie haben nichts gelernt.
 
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