Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Was soll denn das sein?! Alle OP´s verschieben die nicht absolut notwendig sind. Die tun ja gerade so als wären die Krankenhäuser total überfüllt und die Chirurgen müßten die Corona Patienten operieren. Es gibt doch noch genug Betten oder werden wir da belogen? Langsam kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Infizierte werden zu Hause unter Quarantäne gestellt und nicht in den Krankenhäusern.

Die fürchten Zustände wie
in der Lombardei, wo man angeblich Leute unbehandelt sterben ließ/lässt, weil keine Behandlungskapazitäten mehr da seien sollen. Kann ich mir aber nicht recht vorstellen, dafür sind auch die lombardischen Zahlen nicht groß genug.
 
Was soll denn das sein?! Alle OP´s verschieben die nicht absolut notwendig sind. Die tun ja gerade so als wären die Krankenhäuser total überfüllt und die Chirurgen müßten die Corona Patienten operieren. Es gibt doch noch genug Betten oder werden wir da belogen? Langsam kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Infizierte werden zu Hause unter Quarantäne gestellt und nicht in den Krankenhäusern.
Informiere dich mal über Isolierstationen in Deutschland. Die größte Sonderisolierstation in der Charite hat z.B. ganze 20 Betten. In Leipzig St. Georg gibt es auch welche.

Da wir hier noch nicht die Spitze erreicht haben, könnte ich mir denken man will damit freie Kapazitäten schaffen? Und denk auch an Pflegekräfte, Ärzte usw. mit freien Kapazitäten kann man auf jeden Fall besser arbeiten. Auch Chirurgen haben irgendwann mal Medizin studiert.....also so allgemein.
 
Die fürchten Zustände wie in der Lombardei, wo man angeblich Leute unbehandelt sterben ließ/lässt, weil keine Behandlungskapazitäten mehr da seien sollen. Kann ich mir aber nicht recht vorstellen, dafür sind auch die lombardischen Zahlen nicht groß genug.
Doch. Das Problem ist, daß es zu wenig Beatmungsgeräte gibt – Bzw. Geräte, die Blut abzapfen, mit Sauerstoff anreichern, wieder zurückführen, nämlich bei denen, wo auch die Beatmung versagt, gibt es noch weniger. Da mußt Du dann entscheiden, wer an so ein Gerät angeschlossen wird, und wen Du ersticken läßt.

Was allerdings keine Antwort ist an @sommersonne. Ein Personalproblem ist das nicht.
 
Was soll denn das sein?! Alle OP´s verschieben die nicht absolut notwendig sind. Die tun ja gerade so als wären die Krankenhäuser total überfüllt und die Chirurgen müßten die Corona Patienten operieren. Es gibt doch noch genug Betten oder werden wir da belogen? Langsam kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Infizierte werden zu Hause unter Quarantäne gestellt und nicht in den Krankenhäusern.

Ich denke, das gehört zu vorausschauenden Plänen und Vorbereitungen. Wenn alle Betten von Leuten belegt sind, bei denen es nicht so pressiert wie bei Schwerkranken (das soll es geben), wenn vorhandene Desinfektionsmittel und Schutzkleidung und Medikamente, ggf. auch Antibiotika, für Eingriffe verbraucht werden, die genauso gut in zwei, drei Monaten stattfinden könnten und mit Pech auf Intensivstationen fehlen würden, ist das ausgesprochen suboptimal. Dann brechen sie ein, falls die große Welle anrollt. Und so weiter ..

Da sieht man halt, wo's im Gesundheitssystem knirscht. Das tritt in Zeiten wie jetzt offen zutage.

--

Weiß nicht, ob jemand von Euch dieser Tage "Mangelware Medizin?" gesehen hat, eine kürzere Doku im ZDF, die recht spät ausgestrahlt wurde. Die beleuchtet solche Engpässe ganz gut. Nicht in den Kliniken selbst, aber was die lebensnotwendige Versorgung mit Medikamenten betrifft. In den Kliniken ist ja auch alles auf Kante genäht.

https://www.zdf.de/dokumentation/zdfzoom/zdfzoom-mangelware-medizin-100.html

(Dauer: 28 Minuten)

Heftig. Insbesondere die knochentrockene Aussage der Würzburger Professorin für pharmazeutische und medizinische Chemie an der Uni Würzburg: "Wir sind in der Abhängigkeit. Sehr sarkastisch formuliert sage ich gerne: die Chinesen brauchen gar keine Atombombe, sie liefern einfach keine Antibiotika. Und dann erledigt sich Europa. Man muss ein bisschen warten, Atombombe geht schneller, aber dann erledigt sich Europa von alleine."
 
Die fürchten Zustände wie
in der Lombardei, wo man angeblich Leute unbehandelt sterben ließ/lässt, weil keine Behandlungskapazitäten mehr da seien sollen. Kann ich mir aber nicht recht vorstellen, dafür sind auch die lombardischen Zahlen nicht groß genug.

Ich weiß nicht, ob ich's weiter oben schon erwähnt habe, aber teils werden (transportfähige!) Patienten aus Norditalien in Kliniken nach Mittel- und Süditalien verlegt, weil es im Land selbst auch schon ohne Corona einen beträchtlichen Medizintourismus gibt. Die Kliniken im Norden, auch in Venetien, gelten halt als besonders gut.

Und was diese Horrorszenarien mit dem "unbehandelt sterben lassen" betrifft, geht das m.E. auch auf Texte wie diesen zurück: https://www.faz.net/aktuell/gesells...qvV40wyRHWgApc3GzCHZ5WTs6cRNj7dFtejQ25DFLN0gg

Das war einer von denen, die ich in Zusammenhang mit der ganzen Berichterstattung wirklich ärgerlich finde! Nicht, weil Ärzte sich über Überlastung beklagen - die sind fraglos am Limit! Sondern weil dort grob irreführende bis falsche Absätze auftauchen. So was zum Beispiel schürt nur Panik: "Inzwischen habe man dort zur Triage übergehen müssen. Das bedeutet, dass man nur mehr diejenigen intensiv behandelt, denen man noch eine Überlebenschance gibt. Alte oder schwache Patienten  werden nicht mehr mit maximalem Umfang versorgt, was ihre Überlebenschance noch einmal stark schmälert. Die Triage ist eigentlich ein Verfahren, dass ausschließlich in Kriegszeiten oder in extremen Katastrophenlagen vorgesehen ist."

Richtig ist, dass die Triage ein in Kliniken und Notaufnahmen angewendetes Standardverfahren ist, um die akute Behandlungsbedürftigkeit einzuschätzen u. Prioritäten zu setzen. Grundsätzlich - nicht nur in Zeiten von Corona! Und keineswegs nur "ausschließlich in Kriegszeiten und extremen Katastrophenlagen"! Richtig ist, dass es bereits im 1. Weltkrieg angewendet wurde, weil Feldlazarette überfüllt und Ärzte heillos überfordert waren. Und ja, natürlich gibt es verschiedene Kriterien! Jemand mit einem Bienenstich wartet natürlich länger als einer mit akutem Infarkt. Der Rest ist so ein mit Halbwissen und Phantasien des Journalisten angereicherter Bullshit, dass ich mich frage, warum das anscheinend anstandslos durchging. FAZ - die neue BILD ? :confused:o_O
 
Wie kommt der auf Freitag 14:30 Uhr? Wäre 10:00 Uhr nicht auch gegangen? Alles hat jetzt im Konjunktiv geplant, halb drei ist Feierabend, Hoch die Hände, Wochenende. Was wissen die um 14:30 Uhr, was sie nicht auch schon vormittags wussten?
Vielleicht, ob es nötig ist, in wenig betroffenen Landesteilen wie Dortmund, Unna, Hamm, dem Ennepe-Ruhr-Kreis, dem Sauerland u.v.a. die Schulen zu schließen? Und vielleicht brauchen sie noch ein wenig Zeit, um sich mit berechtigten Einwänden zu befassen, wie etwa: könnte die Versorgung zusammenbrechen, wenn massenhaft Eltern zu Hause bleiben, weil niemand die Kinder betreut? Oder was soll der ganze Scheiß überhaupt? Wie ansteckend sind symptomfreie Kinder überhaupt? Deine very wonderful Chinese sagen nämlich, Asymptomatische sind nicht die gr0ßen Virenschleudern, vulgo: kein Rotz in der Luft, keine Viren.
 
https://www.faz.net/aktuell/gesells...qvV40wyRHWgApc3GzCHZ5WTs6cRNj7dFtejQ25DFLN0gg

Das war einer von denen, die ich in Zusammenhang mit der ganzen Berichterstattung wirklich ärgerlich finde! Nicht, weil Ärzte sich über Überlastung beklagen - die sind fraglos am Limit! Sondern weil dort grob irreführende bis falsche Absätze auftauchen. So was zum Beispiel schürt nur Panik: "Inzwischen habe man dort zur Triage übergehen müssen. Das bedeutet, dass man nur mehr diejenigen intensiv behandelt, denen man noch eine Überlebenschance gibt. Alte oder schwache Patienten  werden nicht mehr mit maximalem Umfang versorgt, was ihre Überlebenschance noch einmal stark schmälert. Die Triage ist eigentlich ein Verfahren, dass ausschließlich in Kriegszeiten oder in extremen Katastrophenlagen vorgesehen ist."
Der vorhergehende Satz:

Es gebe auch kaum mehr genug Beatmungsgeräte, die für Coronavirus-Patienten unbedingt benötigt würden.
​
Was ich auch berichtet hatte. Wenn es nur eine begrenzte Zahl gibt an Beatmungsgeräten, dann mußt Du entscheiden, wer eines bekommt, und wer ersticken muß. Daß die FAZ da ausgerechnet den Absatz macht, ist mißlich :confused:
 
Vielleicht, ob es nötig ist, in wenig betroffenen Landesteilen wie Dortmund, Unna, Hamm, dem Ennepe-Ruhr-Kreis, dem Sauerland u.v.a. die Schulen zu schließen? Und vielleicht brauchen sie noch ein wenig Zeit, um sich mit berechtigten Einwänden zu befassen, wie etwa: könnte die Versorgung zusammenbrechen, wenn massenhaft Eltern zu Hause bleiben, weil niemand die Kinder betreut? Oder was soll der ganze Scheiß überhaupt?
Und wieso wissen die das in Berlin und Bayern schon, aber im am meisten betroffenen Bundesland noch nicht? Haben die da in Düsseldorf so langsames Internet oder was? o_O
 
Top