Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Ich erspare mir mal Polemik. :)

Schwere Krankheitsverläufe werden vor allem bei Risikogruppen beobachtet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) als Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten meldet. Dazu zählen:

  • ältere Menschen (ab etwa 50 Jahren steigt das Risiko für einen schweren Verlauf)
  • Raucher
  • Personen mit Vorerkrankungen des Herzens, der Lunge (etwa Asthma oder chronische Bronchitis) oder der Leber (chronischen Lebererkrankungen)
  • Menschen mit Diabetes*, Krebs oder geschwächtem Immunsystem (z.B. durch Einnahme von Medikamenten, die die Abwehr schwächen, wie Cortison)
https://www.merkur.de/leben/gesundh...d-covid-19-patienten-schnitt-zr-13593986.html
​
Ü60 ist auf jeden Fall hohes Risiko.
@EnRetard sagte "lächerlich". Komm doch jetzt bitte nicht mit "Fakten".
 
Und was hast du so zum Thema beizutragen? Ne Idee, wie Hochbetagte und Multimorbide sicher vor Covid 19 geschützt werden können? Mit Schulschließungen und dem Erliegen des wirtschaftlichen Lebens im Land oder mit konsequenter Abschirmung?
Unbedingt die Schweigepflicht von Ärzten aufheben und dir fallen sicher noch mehr tolle Ideen ein den Datenschutz einzureissen. Du machst das wirklich ganz grossartig. Ehrlich. Skype mal Merkel an, dass du sie jetzt ablösen wirst.
 
Ich erspare mir mal Polemik. :)

Schwere Krankheitsverläufe werden vor allem bei Risikogruppen beobachtet, wie das Robert Koch-Institut (RKI) als Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten und nicht übertragbare Krankheiten meldet. Dazu zählen:

  • ältere Menschen (ab etwa 50 Jahren steigt das Risiko für einen schweren Verlauf)
  • Raucher
  • Personen mit Vorerkrankungen des Herzens, der Lunge (etwa Asthma oder chronische Bronchitis) oder der Leber (chronischen Lebererkrankungen)
  • Menschen mit Diabetes*, Krebs oder geschwächtem Immunsystem (z.B. durch Einnahme von Medikamenten, die die Abwehr schwächen, wie Cortison)
https://www.merkur.de/leben/gesundh...d-covid-19-patienten-schnitt-zr-13593986.html
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Ü60 ist auf jeden Fall hohes Risiko.
Die Zahlen haben die wohl vom RKI, und die berufen sich auf die Chinesen.

Für @EnRetard also gegenstandslos.
 
Anderswo: Shutdown.

13.45 Uhr - In Madrid müssen spanischen Medienberichten zufolge alle Restaurants, Bars und Geschäfte schließen, um das Coronavirus einzudämmen. Nur Supermärkte und Apotheken dürften geöffnet bleiben, berichtet die Zeitung "El Independiente". Der Sender TVE meldet, mit den Schließungen werde am Samstag begonnen. Bestätigen ließen sich die Berichte zunächst nicht.

14.18 Uhr
- In Österreich werden ab Montag alle Geschäfte, die nicht für die Grundversorgung notwendig sind, geschlossen bleiben.
Der Lebensmittelhandel, Banken, Apotheken, Läden für Tierfutter und andere notwendige Geschäfte sollen geöffnet bleiben, sagt Bundeskanzler Sebastian Kurz. Zudem werden ab kommender Woche alle Restaurants, Bars und Cafes ab 15 Uhr geschlossen. Alle Arbeitnehmer, denen es möglich ist, sollen von zu Hause aus arbeiten.​
Das ist doch mal eine Maßnahme. Bis 15.00 Uhr schläft der Virus wohl? Na wenn es so ist.;)
 
Ich bin ja auch eine die die Panik übertrieben findet.
Komme heute zur Geburtstagsfeier der kleinsten Enkelin, da erfahre ich das das Institut in dem die Tochter arbeitet fünf Wochen lang geschlossen wird. Fünf Wochen auf einmal. Sie hat ja den Jackpot damit, denn nun werden auch in Leipzig die Schulen und Kindergärten geschlossen bis zu den Osterferien.
Ihre Freundin ist Ärztin. Chaotische Zustände, keiner weiß was, kaum Schutzmaterial.
 
(...)
Ihre Freundin ist Ärztin. Chaotische Zustände, keiner weiß was, kaum Schutzmaterial.

Das ist der Punkt. Deshalb werden geplante Eingriffe angesagt und verschoben. Eben lief ich zufällig in der Stadt meinen ehemaligen Schwiegereltern über den Weg, Mitte 70, also genau die Zielgruppe, um die es geht, was sie freilich nicht davon abhielt, mir um den Hals zu fallen und alles mögliche zu erzählen. Unter anderem: von einer für Donnerstag geplanten Blasensteinzertrümmerung, die heftig herbeigesehnt, aber nun abgesagt wurde. Nächster Termin voraussichtlich im Mai, vielleicht aber auch eher, nix Genaues weiß man nicht, und die Frage nach Ausweichmöglichkeiten steht in den Sternen. Zumindest gibt's morgen nochmal 'nen Termin für ein Gespräch mit dem Doc, nur nützt es nichts auf die Schnelle.
 
Übrigens könntet Ihr Euch mal diese wirklich sinnige Petition bei OpenPetition durchlesen, ggf. unterschreiben und weiter verteilen. Das wäre lieb. :)

HILFEN FÜR FREIBERUFLER UND KÜNSTLER WÄHREND DES "#CORONA-SHUTDOWNS"

Hier der Text in voller Länge und Schönheit:

"Das Corona-Virus grassiert und damit gehen zahlreiche Maßnahmen einher. Unabhängig davon, ob diese gerechtfertigt sind oder nicht, haben sie unmittelbare Auswirkungen, nicht nur auf betroffene Firmen, Unternehmen, Gesellschaften u.ä., sondern - im Fall von Absagen von Veranstaltungen wie Konzerten, Messen, Aufführungen in Theatern, Opern- und Konzerthäusern u.a. - auch auf etliche Freiberufler, die von den Einnahmen aus solchen Veranstaltungen ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Aufgrund dieser Freiberuflichkeit leben viele dieser Künstlerinnen und Künstler (Sänger, Instrumentalistinnen, Veranstaltungs- und Bühnentechniker, Fotografinnen, Filmkünstler, freie Autorinnen und Autoren und Journalisten etc., aber letztlich jeder freiberuflich Tätige, von der Tagesbetreuung bis hin zu vielen MitarbeiterInnen in Museen und Gedenkstätten; siehe Schlussbemerkung) ohnehin am Rand des Existenzminimums [1], aber durch die derzeitige massenhafte Absage von Veranstaltungen drohen sie über diesen Rand gestoßen zu werden. Dabei greifen auch nicht die gesetzlichen Regelungen für den Verdienstausfall [2].

Diese treffen nur zu, wenn man selbst in Quarantäne muss. Wie bei allen anderen Menschen laufen aber Rechnungen und Verbindlichkeiten uneingeschränkt weiter, muss Miete, Strom, Lebensunterhalt und vieles mehr gezahlt werden, hängen oftmals auch ganze Familien an diesem nun wegfallenden Einkommen.

Ich fordere daher von der Bundes- und den Landesregierungen, sich bei den angedachten Finanzhilfen und Unterstützungen nicht nur auf Unternehmen und Firmen sowie deren Angestellte zu konzentrieren, sondern vor allem auch die mitunter wesentlich prekärere Lage der o.g. Freiberufler/Kunstschaffenden zu berücksichtigen, die Finanzhilfen mithin ausdrücklich auch auf diese auszuweiten, und dies so unbürokratisch wie möglich.

Viele meiner Kolleginnen und Kollegen sind nicht in der Lage, ohne weiteres einen oder zwei Monate ohne Einnahmen zu überbrücken, wie dies in der gegenwärtigen Lage jedoch vonnöten sein könnte. Die Gesellschaft mag für einige Zeit auf kulturelles Leben verzichten können, aber tut sie es zu lang, könnte am Ende niemand mehr da sein, der es wieder aufleben lassen könnte.

Deshalb: vergesst die Künstler nicht!"

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