Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

(...) verwandeln uns über Nacht in eine Diktatur unter permanentem Kriegsrecht

Geht's auch 'ne Nummer kleiner? o_O Natürlich bewegt es einen zu sehen, wie rasant und zugleich restriktiv die Dinge sich zurzeit entwickeln. Aber martialische und unpassende Vergleiche machen es m.E. nicht besser.
Oder meinst Du, Überlebende des Pinochet-Regimes oder beispielsweise auch Menschen, die Assads Folterverliesen knapp entkamen, um jetzt zwischen Putin und Erdoğan zerrieben zu werden, könnten Deine Sichtweise teilen - ?
Doch wohl kaum.

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Was auch immer man davon hält: "Wir" müssen jetzt einfach mal eine Unsicherheit aushalten, eine Verunsicherung, die für viele Menschen auf der Welt Alltag ist.
Das ist für uns verwöhnte First World-Bewohner in unserer kommoden Blase natürlich ungewohnt, anstrengend. Und sich im Minutentakt ablösende Nachrichten über ein und dasselbe Phänomen, das dazu noch die Frechheit besitzt, seine Existenz hauptsächlich in abstrakten Statistiken, geleerten Supermarktregalen, Schulen und geschlossenen Grenzen zu beweisen, tun noch ihr übriges. Klar wirkt etliches erschreckend, ist erschreckend, zumal hier bis vor kurzem undenkbar. Das kann ich begreifen.
Was ich aber nicht nachvollziehen kann: wenn man jetzt schon die Nerven verliert. Das ist es nicht wert.
Man kann es auch als Geduldsprobe sehen. Als mentale Übung in jeglicher Hinsicht. Auch dies zieht vorüber.

Und in einem Jahr oder so wird jedes dritte Mädchen, das in diesen Tagen, Wochen oder Monaten gezeugt wird, wahrscheinlich Corona heißen. Klingt eigentlich ganz hübsch. Immerhin wärmer als Kevin (allein zu Haus). ;)
Nein, ich mache mich nicht lustig; ich nehme es ernst. Natürlich nehme ich es ernst. Genau deshalb.
 
Da scheint zwar einiges in Bewegung zu sein. Neue Methoden, Impfstoffe zu entwickeln, und so. Was ich gelesen habe, müßte es schon sehr gut laufen, wenn wir nächstes Jahr um diese Zeit schon einen Impfstoff hätten.
Ein Impfstoff nützt nicht viel wenn nicht eine gewisse Grundimmunität der Bevölkerung erreicht wird. Der Impfstoff gelangt nicht an jede Person, wie man am Grippeimpfstoff sehen kann und Grippe ist auch gefährlich.
EnRetard hat recht wenn er meint das die strengen Vorschriften jetzt diese notwendige Grundimmunität verzögert und die Wirtschaft unnötig belastet.
 
In der gestrigen Sondersendung des ZDF gab es weitere Infos zu einigen Punkten, die auch hier thematisiert wurden.

Stichwort Mutation: es stimmt zwar, dass solche rna-Viren besonders leicht mutieren, aber gegenüber bspw dem Grippevirus hätte CoV 2 wohl einen besonderen Kopierschutz, der ihn nicht so stark veränderlich wie etwa den Grippevirus sein lässt.

Stichwort Impfstoff: hierzu wurde gesagt, dass ein neuer Impfstoff in der Regel erst 6 (!) Jahre klinisch getestet werden müsse, bevor er auf den Markt kommt und flächendeckend eingesetzt werden kann. Man könne diese Testphase im Notfall zwar reduzieren und auf ein Jahr komprimieren, was allerdings zur Folge hätte, dass viele potentielle Risiken und Nebenwirkungen noch nicht untersucht werden konnten. Die Tübinger Firma soll übrigens behauptet haben, dass sie mit den klinischen Tests schon im Frühsommer beginnen könnte.

Stichwort erster SARS CoV: an dem hätte man nun 15 Jahre lang geforscht, was wohl wegen der Ähnlichkeit zu CoV 2 bei den aktuellen Untersuchungen wohl sehr hilfreich gewesen sei und die Hoffnung auf einen baldigen Impfstoff wohl beflügelt. Aber der Grundtenor war weiterhin: nichts genaues weiss man noch nicht!
 
Geht's auch 'ne Nummer kleiner? o_O Natürlich bewegt es einen zu sehen, wie rasant und zugleich restriktiv die Dinge sich zurzeit entwickeln. Aber martialische und unpassende Vergleiche machen es m.E. nicht besser.
Oder meinst Du, Überlebende des Pinochet-Regimes oder beispielsweise auch Menschen, die Assads Folterverliesen knapp entkamen, um jetzt zwischen Putin und Erdoğan zerrieben zu werden, könnten Deine Sichtweise teilen - ?
Doch wohl kaum.

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Was auch immer man davon hält: "Wir" müssen jetzt einfach mal eine Unsicherheit aushalten, eine Verunsicherung, die für viele Menschen auf der Welt Alltag ist.
Das ist für uns verwöhnte First World-Bewohner in unserer kommoden Blase natürlich ungewohnt, anstrengend. Und sich im Minutentakt ablösende Nachrichten über ein und dasselbe Phänomen, das dazu noch die Frechheit besitzt, seine Existenz hauptsächlich in abstrakten Statistiken, geleerten Supermarktregalen, Schulen und geschlossenen Grenzen zu beweisen, tun noch ihr übriges. Klar wirkt etliches erschreckend, ist erschreckend, zumal hier bis vor kurzem undenkbar. Das kann ich begreifen.
Was ich aber nicht nachvollziehen kann: wenn man jetzt schon die Nerven verliert. Das ist es nicht wert.
Man kann es auch als Geduldsprobe sehen. Als mentale Übung in jeglicher Hinsicht. Auch dies zieht vorüber.

Und in einem Jahr oder so wird jedes dritte Mädchen, das in diesen Tagen, Wochen oder Monaten gezeugt wird, wahrscheinlich Corona heißen. Klingt eigentlich ganz hübsch. Immerhin wärmer als Kevin (allein zu Haus). ;)
Nein, ich mache mich nicht lustig; ich nehme es ernst. Natürlich nehme ich es ernst. Genau deshalb.
Bist du eingenordet worden?
Kriegsrecht ist nicht weit hergeholt, mit dem Infektionsschutzgesetz werden alle Grundfreiheiten außer Kraft gesetzt und, wie du sicher gehört hast, wird darüber nachgedacht, die Notstandsgesetze auf den Seuchenfall auszuweiten, um die Befugnisse von Ländern und Gemeinden auszuhebeln und ein Notparlament einzusetzen. Unser Nachbar Macron redet bereits wie im Krieg.
Abweichende Meinungen wie etwa zur Herdenimmunität erscheinen kaum noch, unsere Medien werden gleichgeschaltet. Meinungen wie die der Virologin Karin Mölling, werden getilgt bzw. es wird sich mit spitzen Fingern distanziert und in bester China-Kulturrevolutions-Manier für ein Interview entschuldigt. (" Sofern das Interview den Eindruck erweckt hat, dass radioeins die Coronakrise verharmlost, möchten wir uns ausdrücklich dafür entschuldigen.")

Mich beunruhigt Covid-19 weitaus weniger als die unabsehbaren Folgen der politischen Entscheidungen für uns alle:
Wie lange kann es gut gehen, wenn allen Menschen ständig eingehämmert wird, dass jeder andere Mensch sie jederzeit töten kann, auch engste Familienmitglieder, Kinder, Enkelkinder, die Lebenspartner? Thomas Hobbes - Homo homini lupus est - im Großversuch. Bei der jetzigen Politik der Eindämmung kann dieser Zustand Jahre dauern. Heraus führt nur, dass sich möglichst viele Menschen möglichst rasch infizieren, genesen und immun werden.
 
In der gestrigen Sondersendung des ZDF gab es weitere Infos zu einigen Punkten, die auch hier thematisiert wurden.

Stichwort Mutation: es stimmt zwar, dass solche rna-Viren besonders leicht mutieren, aber gegenüber bspw dem Grippevirus hätte CoV 2 wohl einen besonderen Kopierschutz, der ihn nicht so stark veränderlich wie etwa den Grippevirus sein lässt.

Stichwort Impfstoff: hierzu wurde gesagt, dass ein neuer Impfstoff in der Regel erst 6 (!) Jahre klinisch getestet werden müsse, bevor er auf den Markt kommt und flächendeckend eingesetzt werden kann. Man könne diese Testphase im Notfall zwar reduzieren und auf ein Jahr komprimieren, was allerdings zur Folge hätte, dass viele potentielle Risiken und Nebenwirkungen noch nicht untersucht werden konnten. Die Tübinger Firma soll übrigens behauptet haben, dass sie mit den klinischen Tests schon im Frühsommer beginnen könnte.

Stichwort erster SARS CoV: an dem hätte man nun 15 Jahre lang geforscht, was wohl wegen der Ähnlichkeit zu CoV 2 bei den aktuellen Untersuchungen wohl sehr hilfreich gewesen sei und die Hoffnung auf einen baldigen Impfstoff wohl beflügelt. Aber der Grundtenor war weiterhin: nichts genaues weiss man noch nicht!
Im Fall der "Schweine"-Grippe H1N1 wurde nach ein paar Monaten ein Impfstoff herausgehauen, an dem sich ein Unternehmen dumm und dusselig verdiente und der weitgehend überflüssig war. Es kann also auch schnell gehen, wobei schnell nicht gut sein muss. Immerhin ist inzwischen ziemlich klar, dass Covid-19 Immunität hinterlässt. https://www.spiegel.de/wissenschaft...-immun-a-17d7d217-433d-4851-81fd-cb52f74506cd
 
Kriegsrecht ist nicht weit hergeholt, mit dem Infektionsschutzgesetz werden alle Grundfreiheiten außer Kraft gesetzt und, wie du sicher gehört hast, wird darüber nachgedacht, die Notstandsgesetze auf den Seuchenfall auszuweiten, um die Befugnisse von Ländern und Gemeinden auszuhebeln und ein Notparlament einzusetzen. Unser Nachbar Macron redet bereits wie im Krieg.
Das ist aber übertrieben. Kriegsrecht! Grundfreiheiten außer Kraft gesetzt! Man muß schon darauf achten das sich nicht die gesamte Bevölkerung ansteckt, auch wenn man eine Immunisierung für die Zukunft braucht. Dazu bedarf es Maßnahmen die natürlich die Bewegungsfreiheit einschränken.
Wie lange kann es gut gehen, wenn allen Menschen ständig eingehämmert wird, dass jeder andere Mensch sie jederzeit töten kann, auch engste Familienmitglieder, Kinder, Enkelkinder, die Lebenspartner?
Das ist Panikmache hoch drei.
 
Im Fall der "Schweine"-Grippe H1N1 wurde nach ein paar Monaten ein Impfstoff herausgehauen, an dem sich ein Unternehmen dumm und dusselig verdiente und der weitgehend überflüssig war.
Ich befürchte mal, dass man sich bei Tieren um Risiken und Nebenwirkungen etwas weniger Sorgen macht. Oder wurde dieser Impfstoff Menschen verabreicht?
sorry, spon-artikel kann ich nicht mehr lesen, seit die mich zwingen wollen, entweder zu zahlen oder meinen adblocker auszuschalten. Kein wirklicher Verlust, wie ich finde, zumal sich in den letzten Jahren das Niveau ihrer Artikel immer mehr dem ihrer Foristen angenähert, die ihre Beiträge deshalb wohl auch sehr gerne zahlen.
Was ich allerdings aus der url herauslese, lässt darauf schließen, dass es um Erkenntnisse aus Experimenten mit Affen geht und da ist im Hinblick auf die Übertragbarkeit auf den Menschen zunächst Vorsicht geboten, auch wenn das in einigen anderen Fällen geklappt haben mag...
 
Ich verstehe @EnRetard völlig, muss aber einsehen das es wohl nicht anders gehen wird.

Die Zeit hat dazu eine guten Kommentar veröffentlicht und ja ich habe die Bilder aus München und Nürnberg auch gesehen.

Link

Die Überschrift finde ich auch sehr passend, denn es braucht wohl Befehle um das Vernünftige zu tun.

Gefährlicher Wohlstandstrotz!

In Bayern wurden auch zwei Corona Partys aufgelöst, wie in anderen Teilen in Deutschland auch.

Diese unmündigen gefährden ja auch die , die helfen wo sie können und dabei die Risikogruppen kräftig unterstützen damit sie nicht vor die Tür müssen.
 
Sehe ich anders. Draußen ist eine Ansteckung unwahrscheinlich, solange Zungentauchen unterbleibt. Die Aufregerei darüber ist Volksverblödung. Wer die Leute aus den Parks jagt, treibt sie in die Wohnungen, wo sie sich dann mit ihren Freunden treffen, oder, auch nicht besser, ihre Familienmitglieder tyrannisieren.
 
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