Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Das die den Faden nicht unterwegs verliert ist doch erstaunlich. Die Schnattertasche ist eine Künstlerin.;)
Man sieht auch nicht, daß die ein Script hätte, irgendwo hinschielt. Wirklich dolle Leistung :)

Ich würde ihr wünschen, wenn das ein bißchen viral ginge. Ich hab's immerhin vom Volksverpetzer, der hat ja durchaus Reichweite. Und es kuriert kurzfristig zumindest vielleicht wirklich welche, die tendieren, die „Originale“ ernstzunehmen.
 
Sascha Lobo mit einem nachdenklichen Artikel. Man muß seine Ansichten ja nicht teilen.

Hinter dem schreienden Vernunftappell kann sich so viel mehr verbergen: Selbstgerechtigkeit, Angstlust oder schiere Missgunst. Wenn ich freiwillig nicht mehr rausgehe, sollen es die anderen gefälligst auch nicht tun! Außer natürlich zur Arbeit, denn die ist viel wichtiger als etwa die psychische Gesundheit. Die Verkäuferin im Einzelhandel hat gefälligst acht Stunden unterbezahlt an der Kasse zu sitzen und sich von barschen Kunden anhusten zu lassen - aber mit ihrem Kind eine halbe Stunde im Park zu verbringen, damit sie nicht durchdreht, das ist unverantwortlich! Ruft man ihr mit dem Lieferprosecco in der Hand in der Netflix-Pause vom Balkon aus zu, Hashtag #staythefuckhome.​
 
Vielleicht sollten in diesen Fällen besser Mediziner/Virologen urteilen als Historiker.
Hast du mal etwas von historischer Seuchenforschung gehört? Da arbeiten Virologen und Historiker, die zeitgeschichtliche Dokumente interpetieren, eng zusammen.
Die Rekonstruktion von Verlaufskurven historisch dokumentierter Pandemien wird deshalb betrieben, um daraus Lehren für die Gegenwart zu ziehen, damit nicht etwas Ähnliches passiert wie im 14. Jahrhundert, als ein Drittel der europäischen Bevölkerung dahingerafft wurde, oder Anfang des 20. Jahrhundert, als die spanische Grippe mindestes 25 Millionen Todesopfer forderte. Es geht nicht um ein "Entweder ... Oder", sondern um ein Zusammen.
 
Wie viel Klopapier wollen die Leute eigentlich noch bunkern?
So viel, wie sie pro Tag bis zum Zeitpunkt der Infektion, die sie sich in den Schlangen holen, schleppen können.

Entweder weil in jedem Heimwerker ein kleiner Schwarzmakthändler steckt, und man nicht der erste in der Siedlung sein will, der beim Nachbarn eine Tüte Nudeln gegen zwei Rollen Klopapier tauschen will, oder weil Zigaretten als Notwährung ausgedient haben in Zeiten des Lungenvirus.
Also einen existentiellen Grund fürs Horten von Klopapier gibt es nicht. Nachhaltiger wäre die Installation eines Bidets, das in Südeuropa und den USA zum Standard im Badezimmer gehört.
 
@alteglucke Spätestens seitdem gab es ein Bewußtsein, daß so etwas passieren kann. Die Spanische Grippe war ja auch passiert. Was hat man im Kalten Krieg nicht alles für Vorkehrungen betrieben; der ganze Bundestag hatte einen unterirdischen Atombunker samt Bevorratung für wie viel Wochen!
 
Die Antworten erscheinen mir eher hilflos als überlegt.
Es gibt - zumindest hier - sehr wohl Vorräte an Atemschutzmasken, Schutzanzügen und anderem Zeug bei den Kommunen. Aus der Zeit der Vogelgrippe übrigens. Besonders weit kommt man damit nicht und auch diese Masken halten sich nicht ewig.
Vor allem weiß ich nicht, wo genug Material gelagert werden sollte, um das Wegbrechen der üblichen Lieferkette über längere Dauer zu kompensieren.
 
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