Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

In der DDR gab es kein saziales Netz wie Arbeitslosengeld oder Sozialhilfe.

Wer nicht arbeiten wollte galt als asozial und war entweder auf sich allein gestellt oder eingesperrt und zur Arbeit gezwungen.
Nein stimmt nicht. Allerdings hätte ich auch nicht gewußt das es Sozialhilfe gab, wenn ich es nicht kurz nach der Wende selbst gesehen hätte. Arbeitslose gab es wirklich nicht. Aber es gab ja auch kaum Arbeitslose.

Ich war ja gleich arbeitslos weil der Bäcker mich entließ weil er Bedenken hatte ob er es schaffen konnte. Seine Frau mußte wieder verkaufen, aber zwei Jahre später war der Laden zu.
Da es so zeitig noch kein Arbeitsamt gab, mußte man sich im Rathaus des Stadtbezirkes melden und Anträge abgeben. Ich stand in der Schlange als sich ein stark Betrunkener vordrängeln wollte. Dachte man, aber er lallte er wolle sich nur wie immer seine Sozialhilfe abholen und wolle ja in ein anderes Zimmer als wir.

Das man als assozial galt wenn man nicht arbeitete, das ist leider wahr. Wurde mir von der Abteilung Inneres (Stasiableger) zum Vorwurf gemacht als ich den Bäcker noch nicht gefunden hatte und mich kein staatliches Unternehmen einstellen wollte oder durfte.
 
Bitte um Entschuldigung. Weiss nicht wie es im Westen war. Aber im Osten waren alle gleich. Alle haben genauso verdient wie die anderen. Manche haben aus ihren Lohn nix gemacht, getrunken usf. Andere haben gespart und kamen nach 1990 besser dran.

PS Ich meine hier nicht die Kadern, die besser verdienten, weil Politik... Ich meine die einfachen Leute.
Alle haben nicht das gleiche verdient, es sei denn du meinst innerhalb einer Brigade, z.B. Schlosser oder ähnliches. Frauen haben auch so viel verdient wie Männer. Aber viele Berufe haben unterschiedliche Gehälter oder Löhne gehabt.
 
Dass Ostrenten mies waren trifft zu, ist aber eine weitaus geringere Schande als im reichen Kapitalistendeutschland.
Klar sie waren mies. Aber wenn man mal dagegen setzt wie die Preise waren und die Mieten usw. Ein Zweipfundbrot kostete 52 Pfennig, Dreipfund 92 Pfennig, Stück Kuchen 35 Pfennig. Meine Miete bis 1988 im Altbau für zweieinhalb Zimmer kam 12.- Mark. Kurz vor der Wende bekam ich eine Neubauwohnung, größer als die alte Wohnung. Sie kostete 90 Mark. Straßenbahnfahrt so weit man wollte 20 Pfennig. Bahnfahrt Leipzig-Jena 17 Mark.
 
Welch ein Traum, für solch eine Riesenwohnung nur ein Viertel bis ein Drittel des Lohns ausgeben zu müssen. Ich gehe davon aus, dass solche Wohnungen von Doppelverdienern bewohnt waren.
Sicher. Die Frau war Buchhalterin in einem Obergymnasium und verdiente fast wie der Ehemann, der Violonist war.
Und die beiden hatten noch, in den 50ger, ein Dienstmädchen, die eine eigenes Zimmer im Haus bewohnte (die Miete war für sie gratis; alles ging in der Miete von 219 Lei, das die Herren Genossen bezahlten)...
Was ich schreibe ist echt. Es was Stalinismus in Rumänien, mit Dienstmädchen.
Nur unter Ceausescu ging es schief...
 
Kannst du deutsches Fernsehen empfangen? Da kannst du ab und zu die Flaschen sammelnden Rentner sehen und wie sie bei der Tafel anstehen. Du kannst es ruhig glauben, es ist leider wahr.
Ich kann dt. TV nicht empfangen. Aber habe in den großen Läden in Deutschland Leute gesehen, die Flaschen brachten, um Geld zu bekommen. Erstens, sahen die Leute wie Alkoholiker aus. Zweitens, es ist gut. In Rumänien könnnen die Alkoholiker keine Summen bekommen, da es leider kein Pfand gibt.
 
Kannst du deutsches Fernsehen empfangen? Da kannst du ab und zu die Flaschen sammelnden Rentner sehen und wie sie bei der Tafel anstehen. Du kannst es ruhig glauben, es ist leider wahr.

Oder wie ich in Köln mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zur Arbeit fahren, da sehe ich täglich ein Dutzend Obdachlose und wirklich in jeder Straßenbahn Leute die Bierflaschen oder Bierdosen leeren.
Es gibt viele Perspektivlose in Deutschland, vor allem in den großen Städten.


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