Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Habe mir die Apturi Covid spaßeshalber mal installiert. Zu geil. Supereinfach zu benutzen: Einschalten / Ausschalten. Beim Einschalten gibt es noch eine Info von Apple.
 
Oh Mist, das tut mir leid. Was kann da nun noch getan werden?
Mit rauchen habe ich aufgehört:) und gezielte Atemübungen soll ich mehrmals täglich machen, 20 km Joggen ist im Moment nicht mehr. Aber mit Lady durch den Wald laufen geht :D

Ach ja und Yoga sowie Meditation kommt gut.

Aber die schwerer Erkrankten haben wohl mit schlimmeren Langzeitfolgen zu kämpfen. Genaue Erkenntnisse sind wohl noch nicht vorhanden, denke das dauert auch etwas.

Nächste Woche geht es auf die Insel, da ist die Luft auch besser. :cool:
 
Mit rauchen habe ich aufgehört:) und gezielte Atemübungen soll ich mehrmals täglich machen, 20 km Joggen ist im Moment nicht mehr. Aber mit Lady durch den Wald laufen geht :D

Ach ja und Yoga sowie Meditation kommt gut.

Aber die schwerer Erkrankten haben wohl mit schlimmeren Langzeitfolgen zu kämpfen. Genaue Erkenntnisse sind wohl noch nicht vorhanden, denke das dauert auch etwas.

Nächste Woche geht es auf die Insel, da ist die Luft auch besser. :cool:

Ich wünsche Dir, dass Du es ganz bald folgenlos überstanden hast. Die Schwester einer guten Freundin hatte es vor zwei Monaten und musste nach einer Woche in die Klinik. Nicht auf die Intensivstation zum Glück, aber es ging ihr so mies, dass es daheim nicht mehr ging. Nun ist sie seit längerem aus der Klinik entlassen und kämpft noch immer mit Luftknappheit, Schwindel, allem möglichen. Keine Risikopatientin, davor war sie körperlich fit.
Richtiges Mist-Virus!
 
Bin mir nicht sicher ob ich diese App benutzen möchte und ob hier wirklich ein Vorteil für die Benutzer besteht.

Ich habe die Diskussion nicht zu intensiv, aber gründlich verfolgt.
Zuerst: Sie schützt bestmöglich die Privatsphäre. Der Staat schnüffelt nicht. Das war mal anders vorgesehen, schließlich hätte man gerne gewußt, wo besonders sich die Leute infizieren: Im Bus, im Fitnesstudio ....

Das ist jetzt defnitiv ausgeschlossen. Der Programmiercode ist öffentlich einsehbar.

Das Ding hat zwei große Nachteile:
  • Es wird viele Fehlalarme produzieren. Funk dringt anders als Viren auch durch Wände.
  • Es werden zu wenig positive Alarme geben.
Was die App mißt: Wenn zwei Geräte (Smartphones, Fitnessarmbänder usw.) längere Zeit (10min) eine geringe Distanz haben. Und zwar mißt es das über Funk, über die sogenannte Bluetooth-Technologie. In meiner Mietswohnung in einem Mehrparteienhaus zeigt Bluetooth mir einen Kopfhörer an – Den eines Nachbarn. Wenn das der über mir ist, dann sehe ich den ab und an im Hausflur, aber keine zehn Minuten. Ist das der neben mir, eine Hausnummer weiter, dann kenne ich den gar nicht. Haben der und ich solche Corona-Apps, werden die denken, wir leben zusammen in einer WG.

Was die aber eben auch registriert: Den Typen im Bus hinter mir auf dem Sitzplatz. Dafür ist sie gedacht. An den werde ich mich in einer Woche nicht mehr erinnern, falls ich ihn infiziert habe. Meine App aber weiß es und wird ihn warnen.

Was die App aher nicht mißt: Andererseits wissen wir inzwischen, daß sich Corona in geschlossenen Räumen auch über größere Distanzen verbreitet. Das Virus verbreitet sich über Wassertröpfchen. Die größeren, die wir beim Niesen sehen oder bei feuchter Aussprache, sind schwer und sinken schnell zu Boden. Sogenannte Aerosole aber, Mikrotröpfchen, im kalten Winter teilweise zu sehen als Atemfahnen, noch deutlicher bei Rauchern, E-Zigaretten-Dampfern, tanzen lustig in der Luft und schaffen locker 10, 20 Meter. Bleiben auch noch im Raum, wenn der Infizierte längst draußen ist. Die Chorproben, die Restauranteröffnung, die berühmte Karnevalsfeier in Gangelt, die App hätte nichts oder nur zwei, drei Leute registriert.

Aber sie schadet auch nichts. Außer, daß Du Riesenschiß hast, wenn sie dir einen Kontakt anzeigt. Arzt anrufen, möglichst so leben, als hättest Du's (isolieren), auf Symptome achten und bei ersten Symptomen einen Test einfordern – Aber davon ausgehen, nicht nur hoffen, daß es allerhöchst wahrscheinlich ein Fehlalarm ist. Sagt sich leicht.
 
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Zuerst: Sie schützt bestmöglich die Privatsphäre.
Das eben war die große Diskussion.

Einerseits: Wenn die App mir präzise sagen könnte im obigen Beispiel, mein Nachbar, der mit mir in einer WG lebt, ist infiziert, dann kann ich beruhigt sein: Ach was, ich kenn den gar nicht, der wohnt Wand an Wand, aber ein Haus weiter. Wenn sie mir aber anzeigt: Letzte Woche Mittwoch 16:37 Uhr hatte ich im Bus der Linie 612 etwa 13 Minuten einen problematischen Sitznachbarn, dann dürfte ich mir denken: Oh, verdammt. Besser zuhause bleiben.

Aber folgendes Szenario: Ein Mann findet heraus, daß seine Frau ihm seit einem dreiviertel Jahr betrügt mit einem Arbeitskollegen, denn sie war in dessen Wohnung, dort hat er sie infiziert, sie ihren Mann und der seine Mutter, und die Mutter stirbt – Mit diesem Wissen könnte niemand mehr glücklich werden.
 
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