Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Das ist die Planung von Biontech, Anfang 2021 wird ein neues Werk in Marburg eröffnet:

Noch bis zum Ende des laufenden Jahres sollen laut Biontech bereits bis zu 100 Millionen Impfdosen in anderen Werken verfügbar gemacht werden. Für das Jahr 2021 plane man - mit maßgeblicher Hilfe des Marburg-Werks -, ungefähr 1,3 Milliarden Dosen zu produzieren. Am Behring-Standort sollen so dann im ersten Halbjahr 2021 etwa 250 Millionen Dosen produziert werden. Danach bei voller Betriebsfähigkeit bis zu 60 Millionen Anti-Corona-Dosen pro Monat. Der Zulassungszeitpunkt in Europa sei noch offen, eine Marktzulassung aber in Arbeit.
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Berlin, Bayern, Brandenburg sind bis 10. Januar ohne Impfstoff.
 
Da hat er mal Recht. Na ... aber teilweise.

@hendrikstreeck
Wir wissen leider bisher noch nicht gesichert, ob der #Impfstoff vor #Infektionen schützt oder "nur" vor den Erkrankungen. Daher kann es aktuell gar keine Diskussion zu Privilegien für Geimpfte geben.

12:30 nachm. · 30. Dez. 2020
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Die Diskussion um angebliche „Privilegien“, die zwar keine sind, sondern nur wieder in Kraft gesetzte Grundrechte, und die sich daraus ergebenden „Diskriminierungen“ für weder Geimpfte, noch Erkrankte, wird meines Erachtens viel, viel zu spät geführt. Sie haben uns viel zu lange schon ins Gesicht gelogen. Aber ja, aktuell besteht dafür kein Anlaß.

Impfung schützt gegen schwere Erkrankung. Ob sie auch schützt vor Infektion überhaupt, also auch vor Infektiösität; ob sie also auch Omma davor schützt, daß sie von mir infiziert wird, auch wenn ich geimpft werde, weiß man etwa bei dem Biontech-Stoff tatsächlich nicht. Hatte ich ja schon mal angemerkt, daß ich äußerst befremdet bin, warum man das nicht mitgetestet hat. Ist schließlich die zweitwichtigste Frage an einen Impfstoff.
 
Sie haben uns viel zu lange schon ins Gesicht gelogen.
„Es wird keinen Impfzwang geben“ haben sie gesagt. Gut, das bleibt abzuwarten. In Kindertagesstätten gibt es sehr wohl einen Impfzwang: Wer nicht gegen Masern geimpft ist, Mitarbeiterin oder Kind, darf da nicht rein.


Aber ins Gesicht gelogen, wissend, daß wir wissen, daß sie lügen, ist „Es wird keine Benachteiligungen geben“. Natürlich wird es das, über Bande. Und diese dialektischen Schlickefängereien, warum die Benachteiligungen theoretisch dann doch keine Benachteiligungen sind, werden intellektuell schlichter Begabte völlig zu Recht als die Verar...ung erleben, die sie natürlich auch ist:

Es ist ja kein Privileg, es ist ja ein Menschenrecht, Omma im Altenheim zu besuchen. Das sie mir nur verwehren dürfen/müssen aufgrund höherer Gewalt wie Infektionsschutzgesetz. Wenn ich nun nachweisen kann, daß mich das nicht mehr betrifft, weil ich nicht infektiös sein kann wegen gehabter Erkrankung oder entsprechender Impfung, dann solle se mer wieda reinlasse.

Es ist ein Bürgerrecht, eine Disko aufzumachen. Sie können mich nur aufgrund höherer Gewalt wie Infektionsschutzgesetz zwingen, da keinen hineinzulassen. Wenn meine Besucher nachweisen können, daß sie das nicht betrifft, weil sie nicht infektiös sind, kann ihnen niemand verwehren, meine Disko oder gar meinen Swinger-Club wieder zu betreten. Das wissen sie aber auch jetzt schon alle. Sie sollen nicht heucheln Oooh das konnte ja keiner ahnen daß die Gerichte so entscheiden würden ... Jeder ahnt das. Jeder weiß das. Sie lügen.

Und selbstverständlich bedeutet das für alle, die nicht nachweisen können, daß sie nicht infektiös sind, weiterhin Wir müssen draussen bleiben. Natürlich ist das de facto erlebt eine Benachteiligung, auch wenn es das aufgrund einer verqueren superschlauen Logik der Sache nach nicht ist. Die mit Immunitätsausweis dürfen rein, und die anderen nicht.


Es wird allerhöchste Zeit, daß die Lügerei aufhört. Denn viel zu viele Covidioten erzählen seit Monaten hier nichts anderes und werden an dem Tag, wo die Lüge aufhört, triumphieren: Haben wir doch von Anfang an gesagt. Und suggerieren, daß sie entsprechend mit vielem anderem auch Recht hätten, was sie nicht haben.

Und es wird ja auch allerhöchste Zeit, das zu organisieren!: Es muß einheitliche Gesundheitsamt-Immunitätsausweise geben, die von ihnen aus verschiedensten Gründen ausgestellt werden: Dieser hat Covid-19 durchgestanden, jener hat eine bestimmte Impfung erhalten. Einigermaßen fälschungssicher sollte das sein; also jetzt schon mal angemeldet bei der Bundesdruckerei. Im Mai oder wann werden wir feststellen, daß Spahn das jetzt in diesen Tagen wieder einmal verbosselt haben wird.

Und es muß auch schon jetzt, wo das wegen mangelnder Impfstoffe noch nicht aktuell ist, kommuniziert werden: Es wird Impfstoffe geben, mit denen Ihr einen solchen Ausweis erhalten werdet, weil hier schon der Nachweis erbracht ist, daß Ihr nicht nur vor (schwerer) Erkrankung geschützt seid, sondern auch vor Infektiösität; es wird Impfstoffe geben, mit denen Ihr diesen Ausweis vorläufig noch nicht bekommt, weil der Nachweis eben noch nicht erbracht ist. Eine Lehrerin wird ihre Biontech-geimpfte Omi noch nicht besuchen dürfen, weil das Risiko, sich bei der Omma anzustecken und das der Schulklasse weiterzuverpesten, nach wie vor besteht. Das gehört nämlich auch zur freien Wahl des Impfstoffes und zur Vermeidung von späterem Verdruß: Es kann sinnvoll sein, wenn ich im August geimpft werden darf, mit einer Impfung zu warten auf einen anderen Impfstoff, der womöglich erst im Oktober kommt, der mir dann aber zu einen solchen Ausweis verhilft.
 
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Also ich kann dir sagen in Anbetracht der mir bekannten Zahlen der Impfwilligen in den Gruppen die jetzt dran sind, ist das was an Impfstoff täglich ankommt L Ä C H E R L I C H!
Das ist schon richtig. Der Dortmunder Impfstoffverteiler sagte, es fühle sich so an, als würde man drei Kisten Bier vors Stadion stellen und sagen: Nun besauft euch mal schön!
Aber das Problem des langsamen Impffortschritts wird nicht dadurch behoben, dass Biontech die Produktionslizenz zu Serumherstellung genommen wird. Sie könnte z. B. dadurch gelöst werden, dass Krankenhäuser, die wegen der freizuhaltenden Covid-Betten in vollbezahlte Kurzarbeit treten ihre Ambulanz für Impfungen öffnen und sich dadurch auslasten. Der Grund fürs langsame Impfen ist die fehlende breite Infrastruktur, wie es sie z. B. in Zeiten von Polio noch gegeben hat. Da kamen die Ärzte in die Schulen und impften durch, auch die sogenannte Messerimpfung (Pocken) wurde verabreicht. Manche waren durch Attest vom Impfen befreit. Mit Blick auf kommende Pandemien und Mutationen bekannter Virenstämme müsste die erste politische Forderung lauten, eine Infrastruktur sicherzustellen, die sofort abrufbar ist im Bedarfsfall. Es ist ja nicht so, als gäbe es für das medizinische Personal nichts zu tun, wenn mal gerade keine Pandemie ist
 
Da BionTech für eine individuelle Therapie steht gerade was Krebs angeht, schreiben wir gerade aneinander vorbei. Du hast aber behauptet ohne den Impfstoff seien sie weg von Markt.

Nee, das ist jetzt verdreht. Tatsache ist, dass der Impfstoff dass einzige Produkt ist, mit dem sie auf dem Markt firmieren. Ihr Ruf bei Endabnehmern steht und fällt damit.
Alles andere sind, wie bereits gesagt, Kooperationen, klinische Studien und so weiter.

Schon mal in so einer Produktion gewesen, ich ja. Da gelten unheimlich viele/hohe Sicherheitsbestimmungenn und absolute Keimfreiheit. Als Besucher einer Führung kann man das ganze nur von der Galerie betrachten.

Erzähl mehr von daheim. :) Nein, Schipass, nicht ganz zufällig kenne ich das nicht nur aus der Besucherperspektive. Ich weiß schon, wovon ich schreibe, könnte auch noch mehr erzählen, aber mit Rücksicht auf geneigte Mitlesende ... und so weiter. Lasse ich das. ; )
 
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Nöö. Hass nicht, aber Ablehnung. Die Grünen sind eine Klientelpartei ähnlich der FDP, zutiefst bürgerlich und völlig gleichgültig gegenüber sozialen Fragen.
Zwischen der Klientelpartei FDP und Grüne liegen ca. 15%. Zwischen den Klientelparteien SPD und Linke liegen etwa 7%. Das größte Klientel hat zur Zeit die CDU mit 30% Vorsprung zum Klientel der AfD. Der Vorwurf der "völligen Gleichgültigkeit gegenüber sozialen Fragen" lässt sich wohl kaum halten - weder in Berlin, Köln, Dortmund oder Frankfurt. In der Drogenpolitik etwa dürften die Grünen mit Abstand führend sein. Oder wer, glaubst du, engagiert sich vorwiegend in der Stadtteilarbeit der Problemquartiere?
Nur weil die Grünen Biontech nicht verstaatlich wollen, heißt dies ja nicht, dass sie gleichgültig gegenüber sozialen Fragen seien. Jedenfalls nicht laut diverser Parteiprogramme seit 1980.
 
In der Drogenpolitik etwa dürften die Grünen mit Abstand führend sein.
Drogen haben nichts mit der Sozialen Frage zu tun. Nicht nur „Asis“ saufen, das geht durch alle sozialen Schichten, und auch Oberschichtenkinder drücken. Größte Alkoholikerversammlung ist nach einem Wort eines späteren Aussenministers und damals noch selber Betroffene, der Deutsche Bundestag. Kokain wird schon mal gar nicht Problem derer sein, die von der Sozialen Frage betroffen sind.
 
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