Bintje
Well-Known Member
Noch ne Info: In Köln steigen die Infektionszahlen steil an. Die Inzidenzzahl liegt aktuell bei 85, gestern sogar bei 91, nachdem sie vor ein paar Tagen nur 61 betragen hatte.
Seit heute, 6. Feb, gelten in Köln verschärfte Einschränkungen. Anders als im restlichen NRW gilt die Kontaktbeschränkung auf eine Person außerhalb des eigenen Haushalts jetzt auch in Privatwohnungen. Soll heißen, Bruder und Schwägerin zu Besuch ist eineR zuviel. Bislang ist noch nicht bekannt, ob die Stadt Feldstecher und Opernkieker an wachsame Bürger*innen verteilen lässt.
https://www.stadt-koeln.de/leben-in...virus/einschraenkungen-im-oeffentlichen-leben
Drüber verhängt die Stadt Köln ein Alkoholverbot im öffentlichen Raum in der Karnevalszeit.
(...)
Das alles ist bei Euch jetzt erst so? Hier schon seit beinahe zwei Monaten. Wir haben uns bei den 7 Tage-Inzidenzen mühsam von 230/100.000/7 über 149 auf aktuell 110 heruntergearbeitet.
Kann aber wieder steigen, letztens wurden mehrere Fälle mit Mutationen entdeckt.
Weswegen an der Uniklinik ab sofort konsequent sequenziert werden soll.
Die Kontaktbeschränkung auf eine Person außerhalb des eigenen Haushalts halte ich in derzeitiger Form noch immer für Augenwischerei. Sohn und Schwiegertochter dürfen mich zum Beispiel nicht gemeinsam besuchen, aber ich darf problemlos zu ihnen oder z.B. auch bei einer zehnköpfigen Großfamilie dazu stoßen.
Das ergibt tatsächlich nur Sinn, wenn man es unter den Kriterien eines schnellen Containments betrachtet und entsprechend durchsetzt. Ein positiv getesteter Fall würde dann bedeuten, alle Kontaktpersonen sofort unterschiedslos in Quarantäne zu stecken.
Die Kassen hinken teilweise übrigens heftig mit dem Coupon-Versand für FFP2-Masken aus der Apotheke hinterher. Ich hab den Schrieb dieser Tage bekommen, kenne aber etliche, die noch keinen haben und ungleich stärker gefährdet sind wie zum Beispiel eine vorerkrankte und nun zudem krebskranke Freundin, die sich zurzeit einer Chemo unterziehen muss. Übel. Da ich mir inzwischen schon selbst Masken beschafft hatte, habe ich die jetzt eingetütet und weitergegeben.
Nebenbei fiel mir auf, dass haargenau die gleichen Masken, die hier in den Apotheken an Privatkunden für fünf Euro abgegeben und von der Bundesregierung via Bezugsschein mit, ich glaube, sogar sechs Euro vergütet werden, direkt beim Hersteller ab 1,99 € zu haben sind (Mindestabnahme 6 Stück). Gut, dazu kommt noch die Versandgebühr, aber im Vergleich? Geht natürlich noch günstiger, aber bei diesen stimmt die Qualität und Passform. Obendrein wirklich made in Germany und nicht nur behauptet, importiert und umverpackt. ; ) Bitte verzeiht diese kurze Werbe-Einblendung, aber ich dachte zum Beispiel an @Alubehütet. Für Deine Mom wäre das vielleicht auch was.
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