Coronavirus Covid-19 ---- Sind die Maßnahmen angemessen?

Ab Montag braucht man hier keine Maske mehr in Supermärkten zu tragen. Ich weiß was das bedeutet, aber ich bin froh darüber.
Ich hatte eigentlich vor, nächste Woche einen Pflegekurs für pflegende Angehörige zu besuchen. 2 Jahre nach Beginn der Pandemie gibt's sowas wieder. Mühsam Betreuung für die Zeit organisiert. Jetzt sagt mir die Leiterin, dass den Teilnehmer*nnen freigestellt wird, ob sie die ganze Zeit Maske tragen. Das Ganze findet in einem etwa 25 qm großen Raum statt. "Wir lassen die Fenster auf Kipp", sagte sie beruhigend. Veranstalter ist das örtliche Krankenhaus, das nach wie vor eine drakonische Besuchsregelung hat.
 
Ich hatte eigentlich vor, nächste Woche einen Pflegekurs für pflegende Angehörige zu besuchen. 2 Jahre nach Beginn der Pandemie gibt's sowas wieder. Mühsam Betreuung für die Zeit organisiert. Jetzt sagt mir die Leiterin, dass den Teilnehmer*nnen freigestellt wird, ob sie die ganze Zeit Maske tragen. Das Ganze findet in einem etwa 25 qm großen Raum statt. "Wir lassen die Fenster auf Kipp", sagte sie beruhigend. Veranstalter ist das örtliche Krankenhaus, das nach wie vor eine drakonische Besuchsregelung hat.
Sagenhaft. Das tut mir echt leid für Dich! Aber passend dazu machte heute eine Meldung die Runde, wonach eine fünftägige Quarantäne nach Infektion künftig nur noch für Menschen im Gesundheitswesen verpflichtend sein soll. Allen anderen soll nur noch "empfohlen" werden, "freiwillig Kontakte zu reduzieren" und nach fünf Tagen Tests und Selbsttests zu machen.
Hintergrund des Ganzen sind Personalengpässe: Ja, das verstehe ich, momentan liegen wirklich sehr viele Leute flach. Und nichts gegen pragmatische Lösungen, auch wenn es in dieser Form den faden Beigeschmack neoliberaler Nützlichkeitserwägungen hat. Aber wenn ich beispielsweise an die oben erwähnte Kollegin denke, gelernte Kinderkrankenschwester, die nichts falsch gemacht hat und momentan mit einer unterirdischen Sauerstoffsättigung und 40° C Fieber daheim rumjapst, weil sie alleinerziehend ist und keine Betreuung für ihren gleichfalls erkrankten Siebenjährigen hat, wenn sie in die Klinik müsste, kriege ich einfach nur einen Hals!
In der Gesamtschau klingt's für mich so, als hätten Lauterbach und das RKI inzwischen aufgegeben und sich der Druck der Ignoranten gebeugt.


Ich geb's auch auf. Die ganze Corona-Politik ist für mich schon länger und inzwischen gar nicht mehr nachvollziehbar.
 
Es wird sich wieder der Wirtschaft gebeugt, die gefordert hatte den Quarantänezeitraum zu verringern. Ich denke so langsam bekommen die Politiker auch Angst vor den Schulden die sie bisher machen mussten. Nun kommt noch viel Geld für die Ukraine Hilfe hinzu, für die Aufrüstung der Armee, keiner weiß wie es den nächsten Herbst und Winteer mit Corona aussieht, da muss man unpopuläre Entscheidungen treffen.

Ich glaube die Regierung verflucht heimlich den Tag an dem sie an die Macht kamen. So hatten sie sich das sicher nicht vorgestellt. Ein schwerwiegendes Problem nach dem anderen und man kann keine andere Partei dafür abwatschen oder verantwortlich machen.
 
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