Deutsche Sprache

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yok ya! Ben hem almanca biliyorum hem turkce biliyorum :wink:

Aylin, seni kıskanıyorum! Eines Tages werde ich dorthin erreichen, wo du stehst! Denn auch ich werde eines Tages weitere Sprachen wie Türkisch, Englisch, Französisch lernen, nachdem ich Deutsch gelernt habe! Ob ich aber so lange leben können werde, das ist eine andere Geschichte! Hehe!....
 
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Nachdem ich in der Übersetzung hier "eine Art Tod" benutzt habe, beschäftigte diese Verwendung mich eine Weile, da ich mir nicht sicher war, ob man das "ein" nach der Art oder nach dem Substantiv Tod deklinieren sollte - nämlich, "eine Art Tod" oder "ein Art Tod".

Gerade habe ich schnell im Google gesucht und als der erste Ergebnis bin ich auf dem Gedicht namens "Eine Art Verlust" von Ingeborg Bachmann, meiner Liebe, meiner lieben Ingeborg, gestossen. Mit Freude und Interesse habe ich natürlich das Gedicht gelesen. Am Ende des Gedichtes sagt sie:

"Nicht dich habe ich verloren,
sondern die Welt."


Was für ein Zufall! Denn ich habe diese letzte zwei Zeile sofort in meinem Kopf in meinen Gefühlen bzw. meinen Gedanken ja als "eine Art Tod" übersetzt.

Deutsch bringt, obwohl selten, den LernerInnen auch einige Überraschungen und bringt sie damit zum Lächeln!
 
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Nachdem ich in der Übersetzung hier "eine Art Tod" benutzt habe, beschäftigte diese Verwendung mich eine Weile, da ich mir nicht sicher war, ob man das "ein" nach der Art oder nach dem Substantiv Tod deklinieren sollte - nämlich, "eine Art Tod" oder "ein Art Tod".

Gerade habe ich schnell im Google gesucht und als der erste Ergebnis bin ich auf dem Gedicht namens "Eine Art Verlust" von Ingeborg Bachmann, meiner Liebe, meiner lieben Ingeborg, gestossen. Mit Freude und Interesse habe ich natürlich das Gedicht gelesen. Am Ende des Gedichtes sagt sie:

"Nicht dich habe ich verloren,
sondern die Welt."


Was für ein Zufall! Denn ich habe diese letzte zwei Zeile sofort in meinem Kopf in meinen Gefühlen bzw. meinen Gedanken ja als "eine Art Tod" übersetzt.

Deutsch bringt, obwohl selten, den LernerInnen auch einige Überraschungen und bringt sie damit zum Lächeln!

Ein schönes Gedicht. Ist die Seite von dir?
 
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Hahahaha!.... Aylin, du bist unglaublich!.... Du hast mich dazu geführt, die Name des Webseites zu beachten: www.zyrano.de! Hahaha!.... Wirklich hatte ich nur das Gedicht gelesen, nicht achtend die Webseitesadresse!... Aber... hahaha... Wie zufällig!... Es läutet fast wie "www.cyrano.de"!.... Hahahaha!... Aylin, dein Blickpunkt ist manchmal unglaublich!...

Nein, die Seite ist nicht von mir. Gerade habe ich mir mal die "Zyranos Homepage" eingesehen. Auch Zyrano hat mich zum Lachen gebracht. Auf der Haupseite ist zu lesen:

"So, nach bald einem Jahr Pause kümmere ich mich mal wieder ein bißchen um die Seite. "


Und danach:

"Optimiert für IE 5.5 bei 1024x768!!"

Hahahaha!...

Und danach, -das ist klasse!-

"Diese Seite besteht seit dem 05.10.1999"


und seither bleibt diese Seite so!... Hahaha!... kodiert mit HTML pure, mit nur zwei Websafe-Farben!...

Von "eine Art Tod" über "eine Art Verlust" durch "Zyrano" bis zu eine Website aus Steinzeit! Eine gute Reise, ein gutes Lachen/Lächen meinerseits!

Danke, Aylin, für deine Beitrag!


Stimmt!... Von einem Lerners Blickpunkt aus gefielen mir besonders die folgende Zeilen:

"Eine Aussteuer von Worten, von Gesten, mitgebracht,
verwendet, verbraucht.
Eine Hausordnung beachtet. Gesagt. Getan. Und immer
die Hand gereicht."


Aber das Gedicht insgesamt ist tatsäclich schön!
 
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Ein wunderbares Gedicht. Bachmann hat sowieso sehr schöne Gedichte geschrieben. Ich habe eine Gesamtausgabe von ihr; insbesondere auch die Kurzgeschichten sind sehr lesenswert.
 
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Die Serie "Der Duden in zwölf Bänden" liebe ich und als ein Lerner finde ich sie nützlich. Auch Dudens Ansatz im Bereich Sprache bzw. Wörterbuch insgesamt finde ich respektabel.

Gerade habe ich den Band 11 "Redewendungen" in der Hand. Es gibt drin zahlose Verwendungsbeispiele für die Redewendungen aus Internet(seiten). Auf ersten Blick könnte man dies deswegen schätzen, weil Duden - so kann man denken - auch vom Internet Gebrauch macht und damit wohl die aktuellsten Verwendungen für die Redewendungen nachfolt.

Zufällig habe ich gerade einige Verwendungen solcher Art durchgelesen:

wie ein junger Gott: (...) Schöne ebenmässige Gesichtszüge..., strahlend blaue Augen, ein Körper wie ein junger Gott... (www.prisma-online.de)
Figo spielt Fussball wie ein junger Gott, ganz egal, ob... (www.gq-magazin.de)

wie Gott jmdn. geschaffen hat: (...) Alle zeigen sich, wie Gott sie geschaffen hat, bis ins letzte Detail. (themen02.exit.de)

So far so gut!... Aber gesetzt den Fall, z. B. 10 Jahre später löst sich eine Diskussion über einen der obigen Artikel/Redewendung aus und als Reference hat man sich in Duden nachgesclagen. Um den Zusammenhang näherer zu sehen bzw. verstehen, soll man die Quelle besuchen wollen - Aber was ist das? Die Webseite, die Duden als Quelle gegeben hat, ist nunmehr nicht im Internet zu finden! Nun was?

Ich frage mich nun, wie und weshalb Duden diese allfällige Sitaution solcher Art nicht berücksichtigt hat? Und ich spreche hier von respektabelen Duden, der eine eigene reiche Corpus für Redewendungen bzw. für seine Wörterbücher haben sollte (z. B. aus deutschen Literatur, Zeitschriften, Zeitungen, usw., in welchen Fall man sogar jahrelange später die Verwendungsbeipiele immer noch finden könnte.)

Na ja, vielleicht ist Duden nicht so "gross" wie er in meinen Augen scheint und hat gar keine reiche Corpus! Oder vielleicht kümmert er darum einfach nicht, dass er immer eine Aufgabe hat, Reference im Deutschen zu sein!
 
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Deutsch, vielmehr auf Deutsch zu schreiben, ermüdet mich schnell und bereitet mir danach Kopfschmerz!
 
Heutzutage lese ich das Buch "Stilkunst" von Ludwig Reiners. Er macht ab und zu interassante, bemerkenswerte Punkte in seinem Buch. Um einen davon hier mal zu zitieren:

"Aehnlich verwendet der Englaender to get an Stelle von hundert verschiedenen deutschen Ausdrücken. Der Reichtum der Deutschen beruht zum grossen Teil darauf, durch Vor- und Nachsilben und durch Zusammensetzungen neue Wörter zu schaffen. Der Deutsche bildet etwa zu dem Wort fallen Dutzende von Ableitungen: hinfallen, abfallen, ausfallen, zusammenfallen, verfallen, herunterfallen, niederfallen, einfallen; der Franzose hat für alle nur das eine Wort tomber."

Gut, und Respekt! Aber diese Eigenschaft des Deutsches ist bei mir gerade der Grund, warum mein deutscher Wortschatz immer so arm war, ist und so bleiben wird. Mit all diesen fallens zum Beispiel kann ich, was Wortschatz angeht, kaum einen Fortschritt machen. Zusammensetzungen sind willkommen, aber die deutschen Vorsilben machen die Wörter in meinem Augen, Kopf und Gehirn jedes mal einen Wort-Salad.
 
Dieser Beitrag mag für den ein oder anderen etwas merkwürdig klingen ... aber, ich frage mich, kann man im Deutschen Pronomen einfach so weg lassen ???

In Übersetzungsanfragen lese ich oft merkwürdige Sätze .... ohne die Personalpronomen ....

Jetzt meine ernsthafte Frage: Darf man die wirklich weglassen ?????

Als ein erfahrener Lerner kam ich nach Jahren diesbezüglich zum Schluss, dass nicht nur Pronomen sondern auch fast alles weggelassen werden können, so lange die Zusammenhang so was ermöglicht. Anders ausgedruckt: So lange das von der Zusammenhang klar ist, was gemeint wird, kann man alles weglassen. Hier ist ein schnelles Beispiel von Wolfgang Borchert:

"[Ich] Bitte schehr. Wenn Schie schehen wollen. Schtellen Schie höflichscht fescht. [Hier ist] Mein Pasch. [Ich bin] In Parisch geweschen. [Ich bin in] Barschelona. [auch gewesen.] [Auch in] Oschnabrück, bitte schehr. Alles [sind] ausch meinem Pasch schu erschehen."

Weitere Beispiele waeren:

"Gratuliere!" statt "ich gratuliere dich."
"Gute Nacht!" statt "Ich wünsche dir eine gute Nacht"
"Ich kann Deutsch [sprechen]"
"-Hast du das Buch gelesen?
" "- Nein [ich habe das Buch nicht gelesen.]"

Kann man in manchen Faellen sogar alles weglassen, wie im folgenden Beispiel:

Mann: Liebst du mich? Frau: ..... [Ja, ich liebe dich.]

Noch anderes Beispiel waere die bestimmten Artikel im deutschen. Alle Stichwörter stehen ohne Artikel in Wörterbüchern, also "Welt" statt "die Welt".

Kann man sogar behaupten, dass der gleiche Prinzip mehr oder weniger für jede Sprache gilt. Sozusagen ein universaller Prinzip: Alles kann weggelassen werden, sowohl in Schrift wie auch beim Sprechen, solange das klar bleibt, was gemeint wird.

Das sei mein goldenswerter Tip für AnfangerInnen.
 
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