Deutsche, Türken; Alle dämlich

blackcyclist

Gesperrt
Immer lustig, wenn man wie gewisse politische Kreise klingt und die gleichen dummen Vorurteile pflegt von Leuten, die man angeblich hasst, nicht war esmaa?
 

frau flodder

Gesperrt
Ich meine nicht finanziell, sondern einfach mit Worten. In etwa, ist ein schönes Land, fühl mich hier wohl.


ja, das würde schon reichen :)
jedenfalls hat es mir in der türkei gereicht so zu fühlen.
sprache war gar nicht sooo wichtig, da fast das ganze umfeld deutsch sprach oder englisch..

was das thema freunde finden angeht..ich glaube freunde findet man ab einem gewissen alter eh nicht mehr..allerhöchstens lebensabschnittsfreunde....von daher reicht es durchaus, in dem land, in dem man sich integrieren möchte, einen guten bekanntenkreis zu pflegen.

aber in ein land zu gehen und ständig zu meckern, was dort alles scheisse ist, wie mies die bevölkerung doch ist, etc etc etc..geht irgendwie gar nicht..

ich frag mich oft was die türken mir erzählt hätten, wenn ich den ganzen tag nur auf sie geschimpft hätte ..mich dann abends auf die terrasse gesetzt hätte um mir dort fett ein spanferkel zu braten..mitten zwischen den teils sehr streng muslimischen nachbarn..und mich dazu hätte mit lauter, sehr deutlich deutscher, nationalmusik , oben ohne, beschallt hätte..
wenn ich dann nicht mal danke oder bitte hätte sagen können....

ich glaube dann hätte ich dort auch ein mächtiges problem gehabt, mich zu integrieren...;-)


ansonsten..gefällt mir gut, deine ein- und vorstellung :)
 
T

TURKUVAZ

Guest
Sehr interessante und richtige Beobachtungen.

Zur "Liebe" Thematik, also bei so viel Patriotismus ist es kein Wunder, dass Türken ihre eigenen Türkinnen sehr lieben und total andere Ethnien es viel schwieriger haben, weil nicht viele Türken bei anderen Ethnien, beispielsweise für deutsche Frauen, grosse Gefühle entwickeln.

Deutschtürkische Ehen, die gibt es, aber nicht in uns bekannter XXL Zahl, das ist der Beweis dafür.

Am Ende heiratet man doch eine Türkin.

Türken die ich kenne die die halbe Welt bereisen und rumfeiern, Frauen verschiedenster Nationen erleben.....
siehst du plötzlich nach 5 Jahren am Hochzeitstisch mit einer Türkin, manchmal sogar noch vom gleichen Kaff aus der Türkei,
da frage ich mich auch manchmal "Junge wie hastn das geschafft?"

Durch die halbe Welt feiern, dann eine Türkin finden nur 2 Dörfer weiter aus der Türkei vom gleichen Kaff.

Als Antwort kriegste die geilsten Begründungen.
Die Geilste die ich gehört habe war "ich habe zuviel gefeiert, auch im Ausland, habe mich langsam meinem 30. Alter genaehert, Eltern wollten dann dass ich heirate damit ich kein feiernder penner werde"

Dann denkste dir "gut, du hast viele nationen erlebt, was haste an Land gezogen? Deutsche? Amerikanerin?"

"Türkin" :D
 

Filiz.

Active Member
Deine Behauptung, dass Türken eher weniger für Frauen anderer Ethnien Gefühle entwickeln, finde ich ehrlich gesagt etwas gewagt.

Ich denke ebenfalls nicht, dass es jeden Türken automatisch zu einer Türkin zieht, denn man ahnt gar nicht wie oft die Familie in solchen Fällen die Finger im Spiel hat. Das bleibt in den meisten Fällen nur eben verdeckt.

Ich habe von nicht wenigen Türken gehört, bei denen die Eltern ohne wenn und aber darauf bestanden haben, dass ihr Sohn irgendwann mal eine Türkin heiratet. Teilweise war es sogar so, dass die Söhne ungewollt ihre Beziehungen mit Frauen anderer Nationalitäten beenden mussten, um dann die von den Eltern ausgewählte Türkin zu heiraten. Sowas finde ich sehr traurig! Oft ist es nämlich auch so, dass die Eltern Beziehungen mit beispielsweise deutschen Frauen auch nur solange dulden, bis sich eben irgendwann eine "gute" Türkin für eine mögliche Heirat findet.
Diesen Gedanken, von wegen "Solange kann sich mein Sohn mit deutschen Mädchen austoben, dafür sind die gut genug", findet man leider auch nicht selten bei türkischen Eltern. Traurige Realität, aber ich erzähle nur von dem was ich wirklich erfahren habe.
 

Carmen-DE

Active Member
Ich habe von nicht wenigen Türken gehört, bei denen die Eltern ohne wenn und aber darauf bestanden haben, dass ihr Sohn irgendwann mal eine Türkin heiratet. Teilweise war es sogar so, dass die Söhne ungewollt ihre Beziehungen mit Frauen anderer Nationalitäten beenden mussten, um dann die von den Eltern ausgewählte Türkin zu heiraten.

Ich habe eigentlich immer den Eindruck gewonnen, dass die türkischen Männer ziemliche Machos sind. Warum benehmen sie sich eigentlich nur in der "Außenwelt" so. Warum haben sie gegenüber ihrer eigenen Familien nicht auch mal den Mumm, sich durchzusetzen. Wenn ich Türkin wäre und sollte ein solches Weichei heiraten, würde ich dankend ablehnen.
 

univers

Well-Known Member
ich frag mich oft was die türken mir erzählt hätten, wenn ich den ganzen tag nur auf sie geschimpft hätte ..mich dann abends auf die terrasse gesetzt hätte um mir dort fett ein spanferkel zu braten..mitten zwischen den teils sehr streng muslimischen nachbarn..und mich dazu hätte mit lauter, sehr deutlich deutscher, nationalmusik , oben ohne, beschallt hätte..
wenn ich dann nicht mal danke oder bitte hätte sagen können....

ich glaube dann hätte ich dort auch ein mächtiges problem gehabt, mich zu integrieren...;-)
Gibt es nicht bzw. es wäre sehr umständlich und kostspielig, an einen Spanferkel zu kommen.
Es sei denn du würdest dein ganzes Hab und Gut für Spanferkel hergeben und da ich solches von dir nicht annehme, müsstest du deine Essgewohnheiten ändern.
Also, was wäre, wenn du,,Nee, auch in Deutschland hörst du dir auf der Terrasse die Nationalhymne nicht an.
Ich glaube, da liegt der Kern der Konfrontation, nämlich nicht Leute in deinem Alter- wissen wir aus dem Forum:) haben ein Problem miteinander.
Ich will dies am Beispiel von Leuten aus der Türkei erklären, da nun mal ihr Verhalten mir aufgrund meines persönlichen Lebenswandel bekannt ist:
Die I. Generation, die sogenannten "Gastarbeiter" haben sich sozusagen vom Strom der Gesellschaft tragen lassen und mit wenigen Ausnahmen, hierbei auch ihre Lage nicht aus den Augen verloren. So waren sie frohen Mutes und voller Hoffnung, ohne auf den Deutschen irgendwelchen Neid oder Groll zu haben. Ebenfalls nicht ausnahmslos, waren die Deutschen nett zu ihren, sprachen sie an, grüßten- mehr bedurfte es nicht, mehr forderten sie nicht, sie, die "Gastarbeiter" quetschen ihr Umfeld nicht aus.
Es war wahrlich eine Generation der Bescheidenen, Bedachten.
Hier könnte man ein "aber" anbringen, dass sie, auch mit Ausnahmen nämlich ihr Nachkomme nicht auf die Integration hingewiesen hätte-
Die II.Generation, die sich selbst ein Weg bannen musste, ohne feste Umrisse. Sie sahen ihre Eltern, wie sie isoliert zu sein schienen, da sie der Sprache nicht mächtig waren - so wollten sie nicht sein. es machte ihnen Angst ahnungslos zu bleiben, während sie in die Schule gingen oder mit Gleichaltrigen spielten.
Sie wollten nicht isoliert sein, nicht allein sein.
Sie hatten ebenso wie ihre Eltern keinen Grund für die Reibung mit dem Umfeld, sie waren, wenn auch nicht hundertprozentig emsig mit ihrem Aufbau beschäftigt und dies gab für die Mehrheit de Gesellschaft ebenso kein Grund für eine Reibung - viele sahen wohlwollend zu, wie die "Schwarzhaarigen" sich mühten, sei es in der Schule oder auf der Arbeit. Straße.
Irgendwann erhoben sie den Kopf und sahen, dass sie sich von ihren Eltern entfernt. Als dies den Eltern auch auffiel gab es den Grund für die erste Reibung, was sie veranlasste sich einen Platz in der Gesellschaft zu suchen.
Jedoch war der Deutsche ebenso emsig beschäftigt, mit sich und es fiel ihnen nicht auf, dass der "Schwarzhaarige" nunmehr sich an einer anderen Mühe gab.
Sie, die II. Generation stoß sich bei dem Versuch der Annäherung die Hörner ab und gab dies an sein Nachkomme ab.
Der Umriss stand, die Mauer wuchs..die Mauer fiel, der aus den Steppen Kasachstans kam, die III.Generation kämpfte aber um Aufmerksamkeit, sie rappte, schimpfte, schrie- eigentlich hätte sie genauso gut rock'n&roll machen können.
Habe ich gemacht- schon:) in der II.Generation.
Äh.. wie ermüdend, irrwegig, zu glauben die eigene Unzufriedenheit wäre auf die Ablehnung der Mehrheit zurückzuführen sei , sie doch eigentlich dem Menschen eigen ist, das Aufzwingen eigenes Weltbildes zu Brüche führt.
Die III. Generation ist eigentlich am Leidenspunkt der Mehrheit angekommen, weiß es aber nicht drum und sieht nur sich leiden.
Ja früher, dat war schöner:p, da hatte jeder seine Sorgen und gut wars, aber heutzutage muss wohl jeder die Sorgen der "Schwarz- rot-grün-grauhaarigen" haben..o_O
Klingt wie ein Vorwurf der III.oder IV. Generation gegenüber- aber hey, alles ist in Wandel, Ahmet und hab Nachsicht mit dem Deutschen, deine Freiheit kannst du ihm vorführen. keine Sorge, du bist nicht hängen geblieben.
Die Sorge ist eher die, dass immer noch, wie eh und je jeder seine Sorgen hat.
 

univers

Well-Known Member
Tja, tolle Jungs dort, immer große Fresse, aber wenn Mama sagt, du heiratest deine Cousine, dann stehen sie stramm.
Mir kommt der Verdacht, als ob du dich an diesem Makel der Anderen profilierst, so als wärst du rundum...was, bitte?
Vorbild, vorbildlich, makellos, erstrebenswert?
Nein, du sollst nicht aufzählen, was an dir vorbildlich ist!
Es ist etwas komplexe als du es dir vorstellst, zumal soweit ich weiß, noch keine Formel für das Wohlwollen der gesamte Menschheit erfunden ist.
Ah..ich weiß, du weist auf die Freiheit hin, nicht?
 

blackcyclist

Gesperrt
Mir kommt der Verdacht, als ob du dich an diesem Makel der Anderen
Es ist etwas komplexe als du es dir vorstellst, zumal soweit ich weiß, noch keine Formel für das Wohlwollen der gesamte Menschheit erfunden ist.
Ah..ich weiß, du weist auf die Freiheit hin, nicht?

Ich verweise auf den Widerspruch, das man gern so tut, als gehört einem die Welt und sich dann von Anne vorschreiben lässt, wen man heiratet und sich möglicherweise das Leben versaut.
 
Top