ich frag mich oft was die türken mir erzählt hätten, wenn ich den ganzen tag nur auf sie geschimpft hätte ..mich dann abends auf die terrasse gesetzt hätte um mir dort fett ein spanferkel zu braten..mitten zwischen den teils sehr streng muslimischen nachbarn..und mich dazu hätte mit lauter, sehr deutlich deutscher, nationalmusik , oben ohne, beschallt hätte..
wenn ich dann nicht mal danke oder bitte hätte sagen können....
ich glaube dann hätte ich dort auch ein mächtiges problem gehabt, mich zu integrieren...;-)
Gibt es nicht bzw. es wäre sehr umständlich und kostspielig, an einen Spanferkel zu kommen.
Es sei denn du würdest dein ganzes Hab und Gut für Spanferkel hergeben und da ich solches von dir nicht annehme, müsstest du deine Essgewohnheiten ändern.
Also, was wäre, wenn du,,Nee, auch in Deutschland hörst du dir auf der Terrasse die Nationalhymne nicht an.
Ich glaube, da liegt der Kern der Konfrontation, nämlich nicht Leute in deinem Alter- wissen wir aus dem Forum

haben ein Problem miteinander.
Ich will dies am Beispiel von Leuten aus der Türkei erklären, da nun mal ihr Verhalten mir aufgrund meines persönlichen Lebenswandel bekannt ist:
Die I. Generation, die sogenannten "Gastarbeiter" haben sich sozusagen vom Strom der Gesellschaft tragen lassen und mit wenigen Ausnahmen, hierbei auch ihre Lage nicht aus den Augen verloren. So waren sie frohen Mutes und voller Hoffnung, ohne auf den Deutschen irgendwelchen Neid oder Groll zu haben. Ebenfalls nicht ausnahmslos, waren die Deutschen nett zu ihren, sprachen sie an, grüßten- mehr bedurfte es nicht, mehr forderten sie nicht, sie, die "Gastarbeiter" quetschen ihr Umfeld nicht aus.
Es war wahrlich eine Generation der Bescheidenen, Bedachten.
Hier könnte man ein "aber" anbringen, dass sie, auch mit Ausnahmen nämlich ihr Nachkomme nicht auf die Integration hingewiesen hätte-
Die II.Generation, die sich selbst ein Weg bannen musste, ohne feste Umrisse. Sie sahen ihre Eltern, wie sie isoliert zu sein schienen, da sie der Sprache nicht mächtig waren - so wollten sie nicht sein. es machte ihnen Angst ahnungslos zu bleiben, während sie in die Schule gingen oder mit Gleichaltrigen spielten.
Sie wollten nicht isoliert sein, nicht allein sein.
Sie hatten ebenso wie ihre Eltern keinen Grund für die Reibung mit dem Umfeld, sie waren, wenn auch nicht hundertprozentig emsig mit ihrem Aufbau beschäftigt und dies gab für die Mehrheit de Gesellschaft ebenso kein Grund für eine Reibung - viele sahen wohlwollend zu, wie die "Schwarzhaarigen" sich mühten, sei es in der Schule oder auf der Arbeit. Straße.
Irgendwann erhoben sie den Kopf und sahen, dass sie sich von ihren Eltern entfernt. Als dies den Eltern auch auffiel gab es den Grund für die erste Reibung, was sie veranlasste sich einen Platz in der Gesellschaft zu suchen.
Jedoch war der Deutsche ebenso emsig beschäftigt, mit sich und es fiel ihnen nicht auf, dass der "Schwarzhaarige" nunmehr sich an einer anderen Mühe gab.
Sie, die II. Generation stoß sich bei dem Versuch der Annäherung die Hörner ab und gab dies an sein Nachkomme ab.
Der Umriss stand, die Mauer wuchs..die Mauer fiel, der aus den Steppen Kasachstans kam, die III.Generation kämpfte aber um Aufmerksamkeit, sie rappte, schimpfte, schrie- eigentlich hätte sie genauso gut rock'n&roll machen können.
Habe ich gemacht- schon

in der II.Generation.
Äh.. wie ermüdend, irrwegig, zu glauben die eigene Unzufriedenheit wäre auf die Ablehnung der Mehrheit zurückzuführen sei , sie doch eigentlich dem Menschen eigen ist, das Aufzwingen eigenes Weltbildes zu Brüche führt.
Die III. Generation ist eigentlich am Leidenspunkt der Mehrheit angekommen, weiß es aber nicht drum und sieht nur sich leiden.
Ja früher, dat war schöner

, da hatte jeder seine Sorgen und gut wars, aber heutzutage muss wohl jeder die Sorgen der "Schwarz- rot-grün-grauhaarigen" haben..

Klingt wie ein Vorwurf der III.oder IV. Generation gegenüber- aber hey, alles ist in Wandel, Ahmet und hab Nachsicht mit dem Deutschen, deine Freiheit kannst du ihm vorführen. keine Sorge, du bist nicht hängen geblieben.
Die Sorge ist eher die, dass immer noch, wie eh und je jeder seine Sorgen hat.