campino61
New Member
Hey Ihr Lieben!
Die folgende Story betrifft 3 Jahre aus meinem Leben. Daher kann ich es nicht in kurzen Sätzen erklären, wenn ihr Euch in die Situation reindenken sollt. Darum schreibe ich in mehreren Teilen. Sorry, wenn ich eure Nerven mit soviel zu Lesen strapaziere, doch für mich ist es echt wichtig.
Würde gerne mal eure Meinung zu Folgendem hören:
Seit 20 Jahren sind mein Mann und ich zusammen. Wir hatten viele schwierige Situationen durchzustehen ( Familie, Mentalität, Glauben ) bis unsere Liebe 1994 siegte und wir heirateten. G.ist mein zweiter Mann. Ich hatte schon 2 Kinder als wir uns kennenlernten. Er hat aber nie einen Unterschied zwischen Ihnen und unserer gemeinsamen Tochter gemacht, auch das war ein Grund für meine Liebe zu ihm.
Er selbst ist unehelich aufgewachsen. Sein Vater war Alkoholiker und seine Mutter hat sich deshalb noch vor der Geburt von ihm getrennt. Mein Mann musste als Kind oft darunter leiden, viele bezeichneten ihn als Bastard.
Seine Mutter ging kurz nach der Geburt nach Deutschland und G. wuchs als Kind der Großeltern auf.
Der Vater zog nach Izmir und heiratete dort eine andere Frau, mit der er 2 Töchter hatte. Mein Mann und sein Vater hatten nur einmal Kontakt, als er als Jugendlicher zu ihm musste. Die Großeltern waren gestorben und er brauchte Formulare um nach Deutschland zu können. Beide Männer hatten sich nicht viel zu sagen und der Vater behandelte G. schlecht. Darum hielt er sich nicht lange dort auf. Allerdings lernte G. damals seine beiden Halbschwestern kennen, die noch klein waren. Der Vater sorgte jedoch dafür, dass zwischen den Mädchen und ihrem Bruder kein Kontakt blieb.
Als G. und ich zusammenkamen, wurden meine Kinder und ich zu seiner Familie, obwohl meine Schwiegermutter nicht begeistert war und ist. Bei unserer Verlobung bot sie mir Geld an, damit ich einen anderen Türken heiraten sollte. Noch heute ist sie der Meinung, ich hätte einem türkischen Mädchen den Mann gestohlen. G. war zwar vorher mal verlobt, aber liebte die Frau nicht und ist mit ihrer Schwester in die Türkei abgehauen. Als er diese dann bei der Rückkehr heiraten wollte wurde Y.in der Türkei mit einem Anderen verheiratet, G.musste seiner Verlobten viel Geld zahlen, um ihre Ehre wieder herzustellen. Naja, wie gesagt, wir wurden zu einer Familie und das Glück war perfekt, als unsere Tochter geboren wurde. Es gibt nicht viele Leute, die sagen sie wären glücklich verheiratet, aber bei mir war das so und G. sah es genauso. Sein bester Freund hat es mir oft bestätigt.
Vor knapp 3Jahren starb sein Vater und die ältere Schwester C. versuchte mit meinem Mann Kontakt aufzunehmen. Er fragte mich, was ich davon halte und was er tun sollte. Nun, es ist seine Familie und ich sagte, solange unsere Familie nicht darunter leiden würde, solle er den Kontakt annehmen. Ich wusste ja wie sehr er sich danach sehnte von ihnen endlich akzeptiert zu werden. Auch C.war überglücklich endlich mit ihrem Abi reden zu können. Es vergingen Wochen, in denen er nur noch am PC saß, Tag und Nacht! Aber er zeigte C. stolz seine "deutsche Familie". Nach einiger Zeit sagte ich ihm, dass es langsam übertriben ist und sich auf ein normales Mass einspielen sollte und er meinte, es wäre ihm selbst auch schon aufgefallen. So wurde es nach und nach weniger, bis sie nur noch 1Stunde am Tag über msn redeten. Dann kam unser Urlaub. Wir hatten nie eine Reise ohne Kinder gemacht und schon vor dem Kontakt, hatten wir beschlossen alleine für ein Wochenende nach Istanbul zu fliegen, als nachgeholte Hochzeitsreise! G.beschloss noch ein paar Tage in Izmir bei seinen Schwestern in Izmir dranzuhängen. Ich wollte aber nicht mit, weil ich die Kinder nicht solange ohne Mutter sein wollte und außerdem wollte ich beim ersten Treffen nicht stören. Ich dachte, sie werden sowieso nur in der Wohnung sitzen und reden und mein türkisch besteht aus wenigen Wörtern. Schonlange hatten wir geplant irgendwann mal dort einige Stätten zu besuchen (unsere eigentliche Hochzeitsreise ), doch bisher fehlten Geld und Möglichkeiten. Für unsere Reise hatten wir ca.2500,-Euro Urlaubskasse. Der Flug kostete gerade mal 180,- und der Mietwagen 100,-. Also genug übrig für ein schönes Wochenende. Als wir um 3uhr morgens mit dem Wagen den Flughafen verliessen, totmüde und verschwitzt, eröffnete mir mein Mann, daß wir die restlichen Stunden, statt im Hotel im Wagen verbringen würden, um Geld zu sparen. Gegen 7Uhr weckte uns die Polizei mit Passkontrolle.Anschließend suchten wir uns ein Hotel für die kommende Nacht und stellten unsere Koffer dort unter. Kein Hotel war G.billig genug bis wir eins ausserhalb fanden, für 15,-pro Person. Ich dachte, es wäre nicht so wichtig und G wollte Geld für den Bazaar sparen von dem er mir so viel erzählt hatte. Doch dort zog er mich nur förmlich durch und als ich wenigstens je eine Jeans und ein paar Schuhe für unsere Kinder geholt hatte, meinte er nur:Wir sind nicht hier um für die Kinder zu gucken, sondern wir sollten an uns denken! Dann brachte er mich zu einer kleinen Teestube nahe Topkapi, wo er manchmal als Kind war, mit Blick aufs Meer. Er hielt meine Hand und sagte mir wie sehr er mich liebt. Es war sehr romantisch. Bis er wieder mit mir zum Bazaar fuhr. Er ging mit mir zu einem tollen Juwelier und zeigte mir Imitationen von Cartier usw.Ich sollte die aussuchen, die mir am Besten gefiel, was ich tat. Natürlich war ich sehr aufgeregt,weil ich nie sowas persönliches und teures von ihm bekommen hatte, er ist mehr der Typ der Nützliches schenkt, wie Brotbackmaschine oder so. Es blieben am Schluß 3Uhren übrig,die ich alle wunderschön fand. Wie enntäuscht war ich, als er alle3 teuren Teile kaufte und sich bei mir bedankte weil ich soeben die perfekten Geschenke für seine Schwestern und deren Mutter ausgesucht hatte. Da platzte mir der Kragen und ich teilte ihm mit, daß ich nicht weiter zusehen würde, wie er unsere "Hochzeitsreise" in eine Wallfahrt für seine Familie verwandele.Schon vor der Reise drehte sich bei ihm alles nur un sie, seine und meine Koffer waren voller Geschenke! Er entschuldigte sich, dass sei ihm garnicht aufgefallen und wir machten eine Hafenrundfahrt usw.Mein Flieger ging Sonntagabend 3Uhr, sein Bus fuhr 5Uhr in der Nähe ab.Wir verbrachten die Zeit davor am Meer auf einem Parkplatz.An einem alten Bus konnte man Tee kaufen und wir fütterten wilde Katzen. Wir waren uns so nah wie selten zuvor.Am Flughafen hatte G Tränen in den Augen und wir konnten uns kaum trennen. Er wollte sich Dienstag per msn melden, dürfte ja kein Problem sein, schließlich hatte er ja auch mit C.jeden Tag stundenlang reden können. Schweren Herzens flog ich heim.
Die folgende Story betrifft 3 Jahre aus meinem Leben. Daher kann ich es nicht in kurzen Sätzen erklären, wenn ihr Euch in die Situation reindenken sollt. Darum schreibe ich in mehreren Teilen. Sorry, wenn ich eure Nerven mit soviel zu Lesen strapaziere, doch für mich ist es echt wichtig.
Würde gerne mal eure Meinung zu Folgendem hören:
Seit 20 Jahren sind mein Mann und ich zusammen. Wir hatten viele schwierige Situationen durchzustehen ( Familie, Mentalität, Glauben ) bis unsere Liebe 1994 siegte und wir heirateten. G.ist mein zweiter Mann. Ich hatte schon 2 Kinder als wir uns kennenlernten. Er hat aber nie einen Unterschied zwischen Ihnen und unserer gemeinsamen Tochter gemacht, auch das war ein Grund für meine Liebe zu ihm.
Er selbst ist unehelich aufgewachsen. Sein Vater war Alkoholiker und seine Mutter hat sich deshalb noch vor der Geburt von ihm getrennt. Mein Mann musste als Kind oft darunter leiden, viele bezeichneten ihn als Bastard.
Seine Mutter ging kurz nach der Geburt nach Deutschland und G. wuchs als Kind der Großeltern auf.
Der Vater zog nach Izmir und heiratete dort eine andere Frau, mit der er 2 Töchter hatte. Mein Mann und sein Vater hatten nur einmal Kontakt, als er als Jugendlicher zu ihm musste. Die Großeltern waren gestorben und er brauchte Formulare um nach Deutschland zu können. Beide Männer hatten sich nicht viel zu sagen und der Vater behandelte G. schlecht. Darum hielt er sich nicht lange dort auf. Allerdings lernte G. damals seine beiden Halbschwestern kennen, die noch klein waren. Der Vater sorgte jedoch dafür, dass zwischen den Mädchen und ihrem Bruder kein Kontakt blieb.
Als G. und ich zusammenkamen, wurden meine Kinder und ich zu seiner Familie, obwohl meine Schwiegermutter nicht begeistert war und ist. Bei unserer Verlobung bot sie mir Geld an, damit ich einen anderen Türken heiraten sollte. Noch heute ist sie der Meinung, ich hätte einem türkischen Mädchen den Mann gestohlen. G. war zwar vorher mal verlobt, aber liebte die Frau nicht und ist mit ihrer Schwester in die Türkei abgehauen. Als er diese dann bei der Rückkehr heiraten wollte wurde Y.in der Türkei mit einem Anderen verheiratet, G.musste seiner Verlobten viel Geld zahlen, um ihre Ehre wieder herzustellen. Naja, wie gesagt, wir wurden zu einer Familie und das Glück war perfekt, als unsere Tochter geboren wurde. Es gibt nicht viele Leute, die sagen sie wären glücklich verheiratet, aber bei mir war das so und G. sah es genauso. Sein bester Freund hat es mir oft bestätigt.
Vor knapp 3Jahren starb sein Vater und die ältere Schwester C. versuchte mit meinem Mann Kontakt aufzunehmen. Er fragte mich, was ich davon halte und was er tun sollte. Nun, es ist seine Familie und ich sagte, solange unsere Familie nicht darunter leiden würde, solle er den Kontakt annehmen. Ich wusste ja wie sehr er sich danach sehnte von ihnen endlich akzeptiert zu werden. Auch C.war überglücklich endlich mit ihrem Abi reden zu können. Es vergingen Wochen, in denen er nur noch am PC saß, Tag und Nacht! Aber er zeigte C. stolz seine "deutsche Familie". Nach einiger Zeit sagte ich ihm, dass es langsam übertriben ist und sich auf ein normales Mass einspielen sollte und er meinte, es wäre ihm selbst auch schon aufgefallen. So wurde es nach und nach weniger, bis sie nur noch 1Stunde am Tag über msn redeten. Dann kam unser Urlaub. Wir hatten nie eine Reise ohne Kinder gemacht und schon vor dem Kontakt, hatten wir beschlossen alleine für ein Wochenende nach Istanbul zu fliegen, als nachgeholte Hochzeitsreise! G.beschloss noch ein paar Tage in Izmir bei seinen Schwestern in Izmir dranzuhängen. Ich wollte aber nicht mit, weil ich die Kinder nicht solange ohne Mutter sein wollte und außerdem wollte ich beim ersten Treffen nicht stören. Ich dachte, sie werden sowieso nur in der Wohnung sitzen und reden und mein türkisch besteht aus wenigen Wörtern. Schonlange hatten wir geplant irgendwann mal dort einige Stätten zu besuchen (unsere eigentliche Hochzeitsreise ), doch bisher fehlten Geld und Möglichkeiten. Für unsere Reise hatten wir ca.2500,-Euro Urlaubskasse. Der Flug kostete gerade mal 180,- und der Mietwagen 100,-. Also genug übrig für ein schönes Wochenende. Als wir um 3uhr morgens mit dem Wagen den Flughafen verliessen, totmüde und verschwitzt, eröffnete mir mein Mann, daß wir die restlichen Stunden, statt im Hotel im Wagen verbringen würden, um Geld zu sparen. Gegen 7Uhr weckte uns die Polizei mit Passkontrolle.Anschließend suchten wir uns ein Hotel für die kommende Nacht und stellten unsere Koffer dort unter. Kein Hotel war G.billig genug bis wir eins ausserhalb fanden, für 15,-pro Person. Ich dachte, es wäre nicht so wichtig und G wollte Geld für den Bazaar sparen von dem er mir so viel erzählt hatte. Doch dort zog er mich nur förmlich durch und als ich wenigstens je eine Jeans und ein paar Schuhe für unsere Kinder geholt hatte, meinte er nur:Wir sind nicht hier um für die Kinder zu gucken, sondern wir sollten an uns denken! Dann brachte er mich zu einer kleinen Teestube nahe Topkapi, wo er manchmal als Kind war, mit Blick aufs Meer. Er hielt meine Hand und sagte mir wie sehr er mich liebt. Es war sehr romantisch. Bis er wieder mit mir zum Bazaar fuhr. Er ging mit mir zu einem tollen Juwelier und zeigte mir Imitationen von Cartier usw.Ich sollte die aussuchen, die mir am Besten gefiel, was ich tat. Natürlich war ich sehr aufgeregt,weil ich nie sowas persönliches und teures von ihm bekommen hatte, er ist mehr der Typ der Nützliches schenkt, wie Brotbackmaschine oder so. Es blieben am Schluß 3Uhren übrig,die ich alle wunderschön fand. Wie enntäuscht war ich, als er alle3 teuren Teile kaufte und sich bei mir bedankte weil ich soeben die perfekten Geschenke für seine Schwestern und deren Mutter ausgesucht hatte. Da platzte mir der Kragen und ich teilte ihm mit, daß ich nicht weiter zusehen würde, wie er unsere "Hochzeitsreise" in eine Wallfahrt für seine Familie verwandele.Schon vor der Reise drehte sich bei ihm alles nur un sie, seine und meine Koffer waren voller Geschenke! Er entschuldigte sich, dass sei ihm garnicht aufgefallen und wir machten eine Hafenrundfahrt usw.Mein Flieger ging Sonntagabend 3Uhr, sein Bus fuhr 5Uhr in der Nähe ab.Wir verbrachten die Zeit davor am Meer auf einem Parkplatz.An einem alten Bus konnte man Tee kaufen und wir fütterten wilde Katzen. Wir waren uns so nah wie selten zuvor.Am Flughafen hatte G Tränen in den Augen und wir konnten uns kaum trennen. Er wollte sich Dienstag per msn melden, dürfte ja kein Problem sein, schließlich hatte er ja auch mit C.jeden Tag stundenlang reden können. Schweren Herzens flog ich heim.