siksara
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AW: Eheschließung vor dem Imam
Prinzipiell stellt sich für mich dann aber die Frage wie es sein kann, dass der Glaube so eingreifen soll/kann/muss, dass man sich nicht heiraten darf nur weil einer nicht glaubt oder "falsch" glaubt.... was ist das für eine Einstellung zu Leben und Menschlichkeit?
So, nu aber genug des off-topics ähem... bevor wir eine Verwarnung bekommen
Dann sehen wirs doch so, wie es ist: Eine Frau/ ein Mann heiratet islamisch oder konvertiert gar, weil sie es nicht so eng sehen, weil jemand eine Legitimierung verlangt.........Nach außen ist dann alles "Friede, Freude, Eierkuchen" - im religiösen Sinn hat sich nichts verändert, weil weder eine Konvertierung ohne Glauben gültig ist, noch eine isl. Heirat mit einem........*seufz*....ihr wißt schon!
Eben deswegen hat ja m.E. jeder einen an der "Klatsche", der von irgendwelchen Personen verlangt, des lieben Friedens Willen isl. zu heiraten oder zu konvertieren. Aus dem religiösen Aspekt ist es für die Katz......aber es ist ja die "Umwelt", auf die es ankommt...........:icon_eyecrazy:
Deswegen finde ich aus auch nicht verwerflich wenn sich ein "Ungläubiger" der Form unterwirft. Immerhin will die Gegenseite ja auch nur die Form gewahrt sehen, so von wegen: in unserem Haus passiert nichts Ungehöriges....
Zudeiner anderen Frage:
Aus einer kirchlichen Gemeinschaft auszutreten bedeutet ja nicht, nicht an Gott zu glauben. Macht einen Menschen die Zugehörigkeit zu evangelisch oder katholisch zum Christen?
"Angehörige des Buches" sind nach meiner Auffassung Menschen, die schon noch an den alleinigen Gott und seine Propheten glauben, aber keinen kirchlichen Rahmen wollen.
Ich möchte das noch etwas genauer definieren.....der Glaube an Gott beinhaltet den Glauben an Himmel und Hölle(wie immer man das definieren mag), den Tag des jüngsten Gerichtes, den Glauben an die Engel, die Propheten......den Glauben auf ein Leben nach dem Tode u.s.w.
Solange man sich in etwa in diesem Rahmen "bewegt", kann man sich als "gläubig" bezeichnen im Sinne der "Buchreligionen".
Sagt man aber....ich glaub an igendeine höhere Macht, die aber im hier und heute keinen Einfluss hat und wenn ich tot bin, bin ich eben tot.......kann man sich nichtmehr zu den "Gläubigen", wie Gott sie beschrieben hat, zählen.....wobei das dann aber auch nicht wichtig ist.
Möchte noch darauf hinweisen, dass das meine persönliche Meinung darstellt und keine "Fatwa" ist!!!:tongue:
LG
Prinzipiell stellt sich für mich dann aber die Frage wie es sein kann, dass der Glaube so eingreifen soll/kann/muss, dass man sich nicht heiraten darf nur weil einer nicht glaubt oder "falsch" glaubt.... was ist das für eine Einstellung zu Leben und Menschlichkeit?
So, nu aber genug des off-topics ähem... bevor wir eine Verwarnung bekommen