Eigentlich ein Tabuthema, aber

AW: Eigentlich ein Tabuthema, aber

Der Vater meiner Mutter hatte sich kurz vor meiner Geburt erhängt. Mein richtiger Vater hatte sich schon vor 30 Jahren mit dem Gedanken befasst selbstmord zu machen und hatte es in Raten durch seine Sucht vor 4 Jarhen beendet. Meine beste Freundin durch eine Überdosis Heroin vor 6 Jahren und ich dachte manchmal wenn ich nicht mehr wußte wohin ich noch flüchten soll drann aber versucht hatte ich es nicht.
 
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Ich habe noch nie daran gedacht.

Wenn es mir schlecht geht, denke ich immer daran, dass es vielen noch schlechter geht wie mir, und das richtet mich dann immer wieder auf.
 
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Als Moslem glaube ich daran,dass das Leben von Gott geschenkt wird und wieder von Gott genommen wird.


Allahin verdigi cani Allah alir.
 
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Wenn es ein Lebensrecht gibt, sollte es auch ein Sterberecht geben. Die Tabuisierung ist nicht mehr zeitgemäß. Es sollte möglich sein, kontrolliert diesen Schritt zu vollziehen. Viel Leid (Traumatisierung von Beteiligten) könnte erspart bleiben.
 
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nein, mir ist mein leben dafür viel zu wertvoll. ich bin nicht auf die welt gekommen um mich einfach selbst umzubringen. ich kenne aber leute in meiner umgebung die da schonmal dran gedacht haben bzw es versucht haben.
 
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Ehrliche Antwort?

Seit mehreren Jahren eigendlich fast täglich.

Warum? Das finde ich sehr traurig! Wenn du die Frage auch beantworten möchtest. Vielleicht können wir dich wieder auf dem Weg bringen.

Lieber Kimyager, um ehrlich zu sein, wusste ich bis jetzt nicht einmal das es sich "Suizid" nennt. Nein, daran habe ich nie gedacht, aber oft hatte ich das Gefühl ich passe nicht in dieses Leben!
 
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Wenn es ein Lebensrecht gibt, sollte es auch ein Sterberecht geben.
.....diese Aussage in direktem Zusammenhang bei schwerer Krankheit ohne Hoffnung beantworte ich mit JA sehe ich auch so.....also dem Leiden (krankheitsbedingt, ohne Hoffnung nur noch Qual) ein Ende bereiten[/quote]
Die Tabuisierung ist nicht mehr zeitgemäß. Es sollte möglich sein, kontrolliert diesen Schritt zu vollziehen. Viel Leid (Traumatisierung von Beteiligten) könnte erspart bleiben.
.....allerdings als gesunder, oder womöglich nur psychisch kranker Mensch (dem geholfen werden kann) sich das Leben zu nehmen finde ich schlimm, da die Menschen die zurück bleiben sehr leiden würden.......dieser Gedanke, dass geliebte Menschen leiden, würde mich immer davon abhalten. Ob Mutter, Vater, Geschwister, Kinder oder Freunde die zurück bleiben, es gibt immer jemanden der sehr unter dem Suizid leiden würde. Ich würde meinem Leiden ein Ende setzen und es anderen bringen.....
 
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Wenn es ein Lebensrecht gibt, sollte es auch ein Sterberecht geben. Die Tabuisierung ist nicht mehr zeitgemäß. Es sollte möglich sein, kontrolliert diesen Schritt zu vollziehen. Viel Leid (Traumatisierung von Beteiligten) könnte erspart bleiben.


Hallo,

dem kann ich nur zustimmen, denn keiner läuft in den Schuhen des anderen und kann auch den Schmerz nicht beurteilen. Denn selbst wenn man ähnliche Erfahrungen gemacht hat, heißt es noch lange nicht, dass man den selben Schmerz empfunden hat.

Also für mich ist der Gedanke an den Tod mein täglicher Begleiter, ich habe zwar nicht vor mich heute oder morgen zu töten, doch ist dieser Ausweg für mich eine ganz klare Lösung, denn ich weiß heute schon, dass eines Tages mein körperliches Leiden, so überhand nehmen wird, dass ich mich nur noch mit Morphium betäuben kann und von dort ist es kein weiter Schritt mehr, bis man die Kontrolle komplett verliert und für mich habe ich die Entscheidung getroffen, dass ich das nicht erleben möchte.

Nun dieses Scenario spielt in der weiten Zukunft, doch hat es auch schon heute Folgen auf mein Leben, da ich Kontakte nicht mehr zu eng werden lasse.

Übrigens in der Studie, ob ich mir keine Gedanken über Suizid machen würde, wenn ich in einer ärmeren Kultur leben würde. Ganz sicher nicht, da ich dort schon eines natürlichen Todes gestorben wäre.

Aber trotzdem genieße ich momentan jede Stunde und versuche immer das Beste zu machen und den Leben immer ein Lächeln zu schenken, die beste Art die Zähne zu zeigen.

Besinnliche Grüße Anna
 
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