Hey Leute,
ich hoffe, dass ihr mir ein bisschen helfen könnt, denn leider komm' ich nicht mehr weiter.
Vor 5 Jahren habe ich meinen Freund (er ist Türke) kennen und lieben gelernt. Er ist wirklich der Mann meines Lebens, derjenige, den ich nie mehr missen will. Und ich befürchte, dass das das "Problem" ist.
Seit einigen Wochen hege ich vermehrt den Wunsch, einen Schritt weiter zu gehen und mit ihm zusammen zu ziehen. Das würde allerdings bedeuten, dass er seiner Familie von mir erzählen muss und sie mich akzeptieren müssten. Er selbst würde auch gern einen Schritt weiter gehen, hat aber enorm viel Angst vor der Reaktion seiner Eltern (insbesondere der Reaktion der Mutter).
Vor gut einem Jahr hatten wir eine recht schwierige Zeit. Ich habe mich von ihm nicht mehr geliebt gefühlt, hatte das Gefühl, dass er mich nur „in der Hinterhand halten“ will und habe mich mit einem anderen Mann getroffen. Doch das bereue ich mittlerweile zutiefst und habe es auch meinem Freund gebeichtet. Wir hatten schwer zu kämpfen und dennoch hat er mich mit zu ihm genommen (er wohnt noch zu Hause - seine Eltern waren zu dieser Zeit auf einer Wallfahrt). Die drei Nächte, die ich bei ihm war, waren wirklich die schönste Zeit in der Beziehung, da ich mich endlich vollkommen akzeptiert gefühlt habe. Nur leider hat es seine Schwester geschafft, dieses Hochgefühl sowohl von mir als auch von meinem Freund zu nehmen. Sie hat ihrer Mutter erzählt, dass ein Mädchen über längere Zeit bei ihm war und das hat zum völligen Eklat geführt: Seine Mutter hat scheinbar sehr große Probleme damit, dass ich eine Deutsche (Christin) bin. Und nur weil ihr Sohn mit mir zusammen ist, hat sie ganze zwei Monate nicht mit ihm geredet, obwohl sie unter einem Dach leben. Glücklicherweise hat sie sich auch wieder beruhigt und redet mittlerweile wieder mit ihm, aber so ganz verkraftet haben wir das Debakel immer noch nicht. Seine Geschwister sind uns leider keine große Hilfe, denn sie sehen nur die kulturellen Unterschiede zwischen uns und sind eher der Meinung, dass uns das auf kurz oder lang das Genick brechen wird. Außerdem haben sie sehr viel Respekt der Mutter gegenüber (was ja im Grunde nichts Schlechtes ist).
Habt ihr schon Erfahrungen gemacht, wie man die Familie „umstimmen“ kann oder sie wenigstens dazu bringen kann, nicht ganz dicht zu machen? Denn abgelehnt zu werden von Leuten, die mich nicht mal kennen, finde ich ganz und gar nicht nett (und das ist noch sehr positiv ausgedrückt^^).
So, jetzt bin ich gespannt, was ihr dazu meint :wink:
ich hoffe, dass ihr mir ein bisschen helfen könnt, denn leider komm' ich nicht mehr weiter.
Vor 5 Jahren habe ich meinen Freund (er ist Türke) kennen und lieben gelernt. Er ist wirklich der Mann meines Lebens, derjenige, den ich nie mehr missen will. Und ich befürchte, dass das das "Problem" ist.
Seit einigen Wochen hege ich vermehrt den Wunsch, einen Schritt weiter zu gehen und mit ihm zusammen zu ziehen. Das würde allerdings bedeuten, dass er seiner Familie von mir erzählen muss und sie mich akzeptieren müssten. Er selbst würde auch gern einen Schritt weiter gehen, hat aber enorm viel Angst vor der Reaktion seiner Eltern (insbesondere der Reaktion der Mutter).
Vor gut einem Jahr hatten wir eine recht schwierige Zeit. Ich habe mich von ihm nicht mehr geliebt gefühlt, hatte das Gefühl, dass er mich nur „in der Hinterhand halten“ will und habe mich mit einem anderen Mann getroffen. Doch das bereue ich mittlerweile zutiefst und habe es auch meinem Freund gebeichtet. Wir hatten schwer zu kämpfen und dennoch hat er mich mit zu ihm genommen (er wohnt noch zu Hause - seine Eltern waren zu dieser Zeit auf einer Wallfahrt). Die drei Nächte, die ich bei ihm war, waren wirklich die schönste Zeit in der Beziehung, da ich mich endlich vollkommen akzeptiert gefühlt habe. Nur leider hat es seine Schwester geschafft, dieses Hochgefühl sowohl von mir als auch von meinem Freund zu nehmen. Sie hat ihrer Mutter erzählt, dass ein Mädchen über längere Zeit bei ihm war und das hat zum völligen Eklat geführt: Seine Mutter hat scheinbar sehr große Probleme damit, dass ich eine Deutsche (Christin) bin. Und nur weil ihr Sohn mit mir zusammen ist, hat sie ganze zwei Monate nicht mit ihm geredet, obwohl sie unter einem Dach leben. Glücklicherweise hat sie sich auch wieder beruhigt und redet mittlerweile wieder mit ihm, aber so ganz verkraftet haben wir das Debakel immer noch nicht. Seine Geschwister sind uns leider keine große Hilfe, denn sie sehen nur die kulturellen Unterschiede zwischen uns und sind eher der Meinung, dass uns das auf kurz oder lang das Genick brechen wird. Außerdem haben sie sehr viel Respekt der Mutter gegenüber (was ja im Grunde nichts Schlechtes ist).
Habt ihr schon Erfahrungen gemacht, wie man die Familie „umstimmen“ kann oder sie wenigstens dazu bringen kann, nicht ganz dicht zu machen? Denn abgelehnt zu werden von Leuten, die mich nicht mal kennen, finde ich ganz und gar nicht nett (und das ist noch sehr positiv ausgedrückt^^).
So, jetzt bin ich gespannt, was ihr dazu meint :wink: