Eine Welt ohne Nationen

AW: Eine Welt ohne Nationen

Man sollte weiterhin Anstrengungen unternehmen, damit sich die Menschen in erster Linie als solche sehen und die Herkunft im Miteinander keine Rolle spielen sollte. Aber schon das ist wohl leider utopisch und noch dazu eine Art Weltstaat mit Weltbürgern.

Viele Grüße

Ich sehe da allerdings einen Zusammenhang, im weiteren Sinne den Zusammenhang von Form und Inhalt.
Sollte Herkunft und Aussehen des Menschen irgendwann keine Rolle mehr spielen, sollte er sich nur noch als Mensch unter Menschen sehen, sich mithin mit seinem allgemeinmenschlichen Inhalt stärker identifizieren, als mit den äusseren bzw. anerzogenen kulturellen, ehtnischen, nationalen Unterschieden, dann wird das mE nach zwangsläufig ebenfalls in der Staatsform (der Ordnung des Gemeinwesens) zum Ausdruck kommen. Umgekehrt wirkt sich die Organisation der Gesellschaft- sofern sie nicht auf Zwang beruht, immer auch auf Einstellung und Verhalten der Menschen aus.
 
AW: Eine Welt ohne Nationen

Mein Ingomann:
Was ja z.B. die Idee von Völkerbund oder UNO ist. Nur: Die Staaten dulden letztlich keine Einmischung in innere Angelegenheiten. Auch eine Weltregierung kann den Menschen nicht das Bewusstsein aufzwingen, dass dies eine Welt ist.


Selbstverständlich- nicht mit Zwang:shock:.
Aber vielleicht wächst irgendwann die Einsicht. Wie Tobias sagte, die technischen Voraussetzungen wären vorhanden.
 
AW: Eine Welt ohne Nationen

Gigantischen international angehäuften Vermögen der Reichen stehen gigantische nationale Staats- und Privatschulden und vor allen Dingen Millionen hungernder oder sogar verhungernder Menschen in den Ländern gegenüber.
Riesige Armee- und Waffenbudgets verschlingen Unsummen.
In den Arsenalen schlummern Atom- Bio- und Chemiewaffen mit denen die Erde/Menschheit zigfach ausgelöscht werden kann.
Die Umwelt ächzt unter den menschengemachten Belastungen.

Würden die Menschen auf zinsfreies Geld setzen und weltweit zusammenarbeiten- statt die nationale Abgrenzung und den Profit der international agierenden Oberschichten aufrechtzuerhalten, wäre ein globales Wirtschaftswunder, das sozial gerecht und ökologisch verträglich ist, jederzeit technisch möglich.
 
AW: Eine Welt ohne Nationen

Wer am Nationalstaatsprinzip festhält und sich über nationalistisches Denken beschwert, hat etwas grundlegendes nicht verstanden.
 
AW: Eine Welt ohne Nationen

Wer am Nationalstaatsprinzip festhält und sich über nationalistisches Denken beschwert, hat etwas grundlegendes nicht verstanden.

manche nationen müssen erst bewusst den nationalstaat erleben (um eine eigene identität herauszubilden, sich der eigenen kultur und der eigenen geschichte bewusst werden), bevor sie dazu bereit sind, staatsgewalt an eine supranationale organisation zu übergeben. dieser prozess war inbesondere nach dem zusammenbruch des rgw oder der auflösung jugoslawiens zu beobachten.
 
Top