Eine Welt ohne Nationen

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Was ist denn an English so schlimm???

Eine sehr einfache Sprache....das Experiment Esperanto ist doch gescheitert!


Als erste Fremdsprache hat sich Englisch ja schon in fast allen Ländern durchgesetzt, das ist noch ok. Als Amtssprache will ich sie aber nicht sehen.

Ich glaube, in Deutschland wäre Englisch in naher Zukunft auch als 2. Amtssprache durchsetzbar. Zum Glück weiß ich, dass es in anderen Ländern nicht so ist. Die Franzosen sind doch sehr stolz auf ihre Sprache, sie würden Englisch bei sich nicht als zweite Amtssprache akzeptieren. Oder wenn ich mir nur vorstellen, Englisch wäre zweite Amtssprache in Russland.:icon_eyecrazy:

Also das wäre der Horror.
 
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Das hört sich nicht gerade optimistisch an.
Gewalt erzeugt immer nur Gegengewalt. Eroberungen können niemals Grundlage für ein gedeihliches Zusammenleben sein.
Ich hoffe, dass Europa ein echter Staat wird. Es wäre ein Anfang.


Und wieviele Leute in der EU haben schon die Nase voll davon. Die kleinen Länder sehen sich doch den Großen regelrecht ausgeliefert. In ein paar Generationen ist der Grund für die Gründung der EU bei den wenigsten Menschen noch präsent. Je größer die EU wird, umso ungerechter fühlen sich die Menschen behandelt
 
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Und wieviele Leute in der EU haben schon die Nase voll davon. Die kleinen Länder sehen sich doch den Großen regelrecht ausgeliefert. In ein paar Generationen ist der Grund für die Gründung der EU bei den wenigsten Menschen noch präsent. Je größer die EU wird, umso ungerechter fühlen sich die Menschen behandelt

Zum einen stimme ich Dir zu. Zum anderen: Liegt der Missmut nicht vielleicht daran, dass die EU eben kein einheitlicher Staat ist? Kommt es nicht gerade aufgrund der Dominanz der stärkeren zur Unzufriedenheit?
Im föderlistischen System der Bundesrepublik gibt es auch unterschiedlich starke Regionen- aber die Verpflichtung zum Ausgleich ist gleichzeitig bindender.
 
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Zum einen stimme ich Dir zu. Zum anderen: Liegt der Missmut nicht vielleicht daran, dass die EU eben kein einheitlicher Staat ist? Kommt es nicht gerade aufgrund der Dominanz der stärkeren zur Unzufriedenheit?
Im föderlistischen System der Bundesrepublik gibt es auch unterschiedlich starke Regionen- aber die Verpflichtung zum Ausgleich ist gleichzeitig bindender.



Und trotzdem hat Bayern schon sehr laut darüber nachgedacht sich selbstständig zu machen und aus der Bundesrepublik auszuscheren. Es wird immer Gruppen geben, die sich benachteiligt oder ausgenutzt fühlen. Geht es deiner Meinung nach gerecht in der EU zu?
 
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Ich würde gerne die Gründe für Deine ablehnende Haltung erfahren.

ich halte es nicht für wünschens- oder erstrebenswert in einer reiner interessensgemeinschaft zu leben, welche ich in der theorie der welt ohne nationen sehe. identifizieren mit dem gedanken ein reiner weltbürger zu sein, können die wenigsten menschen.
weiter bin ich überzeugt davon, dass die verschiedenen kulturen stark darunter leiden würden, denn es würde sich eine leitkultur herausbilden und das halte ich nicht für wünschenswert.
 
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In einer Zeit, wo noch nicht einmal Länder innerhalb Europa's eine Nation aufrecht erhalten können, ist diese Vision in die Märchenwelt zu verbannen. Jugoslawien, Tscheslowakei,... Selbst in Belgien gibt es diese Bestrebungen.

Aber was wäre man ohne Visionen.
 
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Ich finde die Idee (Vision) sehr ansprechend und erstrebenswert.

Sie würde sich allerdings nur unter Druck verwirklichen lassen. Vielleicht eine große vorhersehbare Katastrophe, zu deren Bewältigung die wirtschaftliche Zusammenarbeit von ALLEN Nationen nötig wäre.

Frage: Was haben und die religiösen, nationalen und kulturellen Unterschiede und Eigenheiten bisher gebracht ausser Konflikte, Kriege und Millionen (Milliarden) von Toten??
 
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In einer Zeit, wo noch nicht einmal Länder innerhalb Europa's eine Nation aufrecht erhalten können, ist diese Vision in die Märchenwelt zu verbannen. Jugoslawien, Tscheslowakei,... Selbst in Belgien gibt es diese Bestrebungen.

Aber was wäre man ohne Visionen.

Vielleicht sollte man die ganze Sache eher umgekehrt andenken und die Regionen stärken. Eine Spaltung Belgiens innerhalb der EU könnte meines Erachtens durchaus sinnvoll sein. Wenn man an Afrika denkt, ist es dort in vielen Ländern garnicht möglich, diese normal und gerecht zu regieren. Eine völlige Neuordnung und Aufsplitterung der Staaten könnte unter Umständen mehr bringen.

Wenn man sich viele Völker in einem Riesenstaat vorstellt, dann braucht man nur nach Asien schauen. China, Indien, RUS, das ist sicher alles nicht das Gelbe vom Ei.
 
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Ich befürchte, dass sich die globalen Probleme und Konflikte ohne gemeinsame Exekutive kaum lösen lassen.
Die nahezu allgegenwärtigen weltweiten völkischen Konflike beziehen ihre Spannung aus dem Gefühl/Bewusstsein der Fremdherrschaft. Dieses Gefühl könnte sich indes in einem übergeordneten Ganzen verlieren.
Vielleicht liegt es daran, dass bspw. Araber und Türken u. a. sich in den USA integrierter fühlen, als bspw. in Deutschland.
 
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Im demokratischen Staat herrschen idealiter alle Menschen über alle Menschen.
Im Weltstaat herrschten idealiter alle Menschen aller Ethnien über alle Menschen aller Ethnien.
 
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