P
Pit63
Guest
AW: Eine Welt ohne Nationen
Ich sehe da allerdings einen Zusammenhang, im weiteren Sinne den Zusammenhang von Form und Inhalt.
Sollte Herkunft und Aussehen des Menschen irgendwann keine Rolle mehr spielen, sollte er sich nur noch als Mensch unter Menschen sehen, sich mithin mit seinem allgemeinmenschlichen Inhalt stärker identifizieren, als mit den äusseren bzw. anerzogenen kulturellen, ehtnischen, nationalen Unterschieden, dann wird das mE nach zwangsläufig ebenfalls in der Staatsform (der Ordnung des Gemeinwesens) zum Ausdruck kommen. Umgekehrt wirkt sich die Organisation der Gesellschaft- sofern sie nicht auf Zwang beruht, immer auch auf Einstellung und Verhalten der Menschen aus.
Man sollte weiterhin Anstrengungen unternehmen, damit sich die Menschen in erster Linie als solche sehen und die Herkunft im Miteinander keine Rolle spielen sollte. Aber schon das ist wohl leider utopisch und noch dazu eine Art Weltstaat mit Weltbürgern.
Viele Grüße
Ich sehe da allerdings einen Zusammenhang, im weiteren Sinne den Zusammenhang von Form und Inhalt.
Sollte Herkunft und Aussehen des Menschen irgendwann keine Rolle mehr spielen, sollte er sich nur noch als Mensch unter Menschen sehen, sich mithin mit seinem allgemeinmenschlichen Inhalt stärker identifizieren, als mit den äusseren bzw. anerzogenen kulturellen, ehtnischen, nationalen Unterschieden, dann wird das mE nach zwangsläufig ebenfalls in der Staatsform (der Ordnung des Gemeinwesens) zum Ausdruck kommen. Umgekehrt wirkt sich die Organisation der Gesellschaft- sofern sie nicht auf Zwang beruht, immer auch auf Einstellung und Verhalten der Menschen aus.