Msane
Well-Known Member
Sehe ich nicht so. Stammesfehden, korrupte Regierungen haben nichts mit Übervölkerung zu tun.
Bei Stammenfehden geht es oft um Land, früher als Afrika noch nicht so überbevölkert war konnten die betroffenen Menschen in andere Gebiete ausweichen.
Heute ist das nicht mehr möglich da jeder Zipfel Weideland schon von anderen Menschen besetzt ist.
Dementsprechend werden die Konflike immer häufiger mit der Waffe ausgetragen, die Folge sind Vertreibungen und gigantische Flüchtlingsströme.
Neben persönlicher Gier, spielt bei korrupten Regierungen die Überbevölkerung auch eine Rolle.
Denn je knapper die Ressourcen werden, umso größer ist der Anreiz der lokalen afrikanischen Politiker den eigenen Stamm bzw. die eigenen Leute zu bevorteilen.
Wenn schon Über, dann Überweidung. Das ist korrekt (in einigen Ländern). Allerdings müßte man diesen Menschen dann eine Alternative zu ihrem jetzigen Lebensstil bieten. (und - schon mal daran gedacht das es auch Menschen gibt, die ihr Leben so weiterführen möchten und keinen europäischen Lebensstil pflegen möchten?)
Es redet doch niemand von europäischen Lebensstil.
Die mageren Trockengebiete der Sahelzone erlauben kaum einen alternativen Lebensstil, es gibt keine Alternative zur vorsichtigen naturschonenden Nutzung dieses Lebensraums.
Die Grundlage dafür ist die Familienplanung, denn einmal durch zuviel Vieh zuvieler Menschen überweidet ist das Land für Jahrzehnte oder noch länger nutzlos und die Lage spitzt sich weiter zu.
Die Menschen einiger afrikanischer Staaten werden schon allein durch Hunger, Durst und Krankheiten in nicht geringem Umfang dezimiert. In anderen oder sogar auch noch in den gleichen Ländern werden die Menschen durch Kriege, seien sie nun ethnischer oder religiöser Art, auch stark dezimiert.
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Durch Familienplanung und dem damit verbundenen Geburtenrückgang können die vorhandenen Ressourcen auf weniger Kinder verteilt werden, dadurch können die Kinder besser gefördert werden und sich viel besser entwickeln.
Ein Rückgang der Geburten, führt immer zur Verbesserung der allgemeinen Kinder- und Frauensituation.
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