Es sollte eigentlich eine Meinungsumfarge werden

AW: Es sollte eigentlich eine Meinungsumfarge werden

man kann nicht jedem gerecht werden, das kaeme Überheblichkeit gleich, zumal manche Kommentare, wie die von SenBenimsin, Cindy, Selvi und Mar, von vornherein eine Gegendarstellung untersagen, aber das sind Wirrnisse der Vernunft, in die ich mich lieber nicht verfangen will.
Aber der Catsilli gegenüber bin ich natürlich einer Erklaerung schuldig, falls sie das wünscht.
Nun zum Thema;
Und da kann ich nicht umhin Catsilli's Meinung zu streifen, die ja wie auch die anderen User- deren waren es nicht viel, als würden sie mir ein Gefallen tun, wenn sie sich hierzu aeusserten- nahe an dem lag, wie ich über die Sache dachte.
Flori und Aylin und auch Catsilli sind dem Kern der Sache nah gegangen, aber was wen ich meine Frage um;
Was drückt kommerzielle Musik und was Nicht-kommerzielle Musik aus?
erweitere?

Farina, das Schwert des Domekles, wird wieder verlangen, dass ich mit der Sprache rausrücken soll, aber mich interessiert, ob sich jemand Gedanken darüber gemacht hat.
Sicher es soll nicht auf einen Nenner gebracht werden, was darüber geaussert wird, ein Nenner den ich bestimmt haben soll, aber ich verfiel erst Gestern auf diesen Gedanken, nachdem ich wieder Mal "Rattelsnake Shake" von Fleetwood Mac hörte.

Hab mir auch gerade eben "Rattesnake Shake" rein gezogen. Ich glaube, ich weiß, was du meinst. Hab diese Zeiten auch noch erlebt, als Musik nicht rein kommerziell war, sondern ein Lebensgefühl ausdrückte: Rebellion, Zugehörigkeit zu einer jungen Generation die gegen das Establishment kämpft, Hippies, Freiheit, Peace, Traum von einer Welt in Frieden, Make Love not War, Woodstock, u.s.w. das sind meine Assoziationen, wenn ich diese Musik höre.

Heute gibt es so etwas nicht mehr...zumindest nicht in dieser Form. Wenn eine Musikrichtung eine breite Masse trifft, wird sie gleich für den Kommerz ausgenutzt. Das war damals noch anders. Woodstock z.B. war kommerziell gesehen ein Fiasko, aber was die Ideologie betrifft, der größte Erfolg aller Zeiten.....und das, allein mit Musik!

Kannst mir gerne widersprechen....das macht es nur noch interessanter :lol:
 
AW: Es sollte eigentlich eine Meinungsumfarge werden


Uni, es ist auch schwierig, das in Worte zu fassen.
Es ist eher etwas, was man spürt.
Ich sehe es so: kommerzielle Musik kann durchaus gutes "Handwerk" sein, hin und wieder gut und leicht zu hören. Aber - es fehlt die Seele
Geht mir mit Literatur ebenso.
Ich schaue..
in den Spiegel, den ihr mir entgegenhaellt!
Ein wenig Geduld, haltet es noch kurz, bitte, denn ich sehe.
Ich sehe mich, wie ich ungehalten werd und da..da ist eine Spur von Selbstgerechtigkeit..
Ungeduld und was verspielt. Aber auch fordernd.:razz:..fast könnt ich wieder in den alten Trott fallen, von sich eingenommen zu sein.
Aber, ich fühle euere Ungeduld, bald könnte der Spiegel euch aus der Hand fallen- wobei dies keinem aus reinem Gefallen tun würd, überhaupt ob das möglich ist (?)- und mein Spiegelbid in Trümmern liegen.
Ich würde es nicht nachweinen, wobei..hah!
Ich komme in Versuchung, die Selbstbetrachtung zu zerschmettern.
Und da haben wir des Raetsels Lösung, was euch ungeduldig macht und ich machte mich echt seit gestern Srgen, dass ich vorallem hatira zu sehr strapazierte, sich meiner anzunehmen.
du kannst mich fallen lassen, liebe hatira.
So lange hast du micht getragen.
Ah so lange, bis ich nun eingesehen habe, dass ich mich in dieses Wohlwolen nicht einbeten durfte, nicht weil du mich nicht weiterhin tragen könntest, sondern weil ich nun meinen Daemon begegenet bin.
Ein Daemon, der vorschreibt, wie ich mich verhalten soll.
Wie!
Aber, ich hab nach einem Kampf erkannt, dass ich meiner gewahr werden kann.
Ein Ich, der eigentlich unweit seiner selbst ist..
Aber er ist noch soo klein, dass er ewig in hatira's Obhut bleiben wünschte..aehmm
Er ist wirklich so klein, auch wenn er alt ist und ich werde mich deswegen nicht mehr schaemen, wie es der Daemon mir einreden tut.
Es ist so vieles in mir aufgestaut, nicht was man mit Worten erklaeren kann.
Ich bin selbst aufgestaut..und ich übe mich darin, vorbehaltlos zu sein, um zu staunen.
Gestern traumte es mir, ich waere in einem Laden, wo viele Kinder waeren und ich spielte mit ihnen, bis ich so wagemutig wurde, ihnen den Clown zu spielen, in dem ich meine Mütze tiefer zog, aber in dem Moment erkannte ich die Gefahr, dass was wie ein Spiel ausschauen sollte, mir die Klarheit nehmen würde. Praktisch hatte mich die angst ergriffen, dass ich die Mütze nicht mehr ab kriegee könnte, als würde sie sich zu einer Schlinge um meinen Hals verwandeln bzw. eine Schlinge die mein İnnerstes gefangen nehmen würde.
Ich wachte bewusst mit der Angst auf.
Nach einiger Zeit ginge ich aus und schliesslich begab ich mich in ein I.Cafe - ich schreibe aus einem I-Cafe-.
In dem Garten vor dem Laden war ein Hund mit einer Kette an die Gitterstaebe, die den Garten umzaeumten, angebunden, ein noch junges Tier.
ER bellte mich an, als haette ich ihn erschreckt, es hatte geregnet und er lag auf der nassen Erde.
Ich ging in das Cafe, schleisslich legte ich eine Zigarettenpause - ja, ich rauche:redface:- und dafür musste ich mich nach draussen begeben. Es war nass, nasskalt. Ich fragte den Betreiber des Cafe's, wem der Hund gehörte. Einem Kunden, ein Junge, der in der Menge von den Kindern, die zumeist Kriegspiele am Computer spielen, nicht auszumachen war. Ich war eines der wenigen ausgewachsenen unter den Kindern.:tongue:
Zuvor hatte ich Brot eingekauft, dass in meinem Rucksack steckte und den ich im Cafe, neben dem Stuhl gelegt hatte.
Ich gin ein, riss ein Stück Brot ab, das noch sehr frisch war und ging damit zu dem Hund.
Kniete zu ihm nieder, er schien veraengstigt und unsicher, daher vergrösserte ich unsren abstand, in dem ich immer noch Kniend etwas zurück wich und legte ein Stück Brot in seine Nahe.
Er roch daran und ass es mit Heisshunger. Nachdem er aufgegessen hatte, schaute er zu mir auf, ich schloss draus, dass er mehr haben wollte.
Und ich ging ins Cafe und hollte mehr Brot.
Nun aber war ich in Fahrt gekommen;
ich frate kurz den Cafebetreiber, ob es was ausmachen würde, wenn ich den Hund was ausführte. Er murmelte was, was ich nicht verstand aber es hörte sich wie eine Zustimmung an..:).
Und ich löste die von dem Gitterstab, wir düsten los.
Wie neugierig er war, er liess kein cm aus, um es zu duften.
Auf dem Rckweg nutzten wir noch eine Freiheit aus, wir rannten zwichen parkenden autos, Passanten.

Am Cafe band ich ihn nicht an seiem alten Platz, wo er auf der nassen Erde haette sich legen müssen.
Ich band ihn nahe der Eingangstür, er stellte sich auf die Hinterbein und lehnte sich an das Schaufenster, schaute in den Laden.
Nach einige Zeit fiel er den Kindern auf und sie liebkosten ihn oder spielten mit ihm.
Erst wieder in der wohnung fiel mir auf, dass ich den Hund getraeumt haette.
Oder war ich der Hund, der vor der Kette um seinen Hals Angst hatte?
Eine exestienzelle Angst.

Hah..faengt das schon wieder an:biggrin:mad: Hasret

Für Hasret;
Nice seneler var hatıramda
ama bak gör;
ne şaşarmışım Güvercine
yağmurdan korunmaya, bacaya
sığınan
ne kıpır kıpırmışim derinlerimde
yaprağın sarısını fark ettiğimde
nice seneler bir değil
içimdeki çocuk ile
susmayacağım..bağıracağım
çünkü ben henüz çok ufağım
 
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Entweder machen Musiker Musik um Spaß zu haben (um eben Musik zu machen) oder sie wollen davon ihren Lebensunterhalt bestreiten, dann ist es kommerziell orientiert.

Was eine zielorientierte Musik sein soll, keine Ahnung!!

Dass manche Musiker noch irgendwelchen Quatsch über ihre Musik faseln, von wegen was sie damit alles ausdrücken wollen und so, das interessiert mich nicht und ist eh meistens gelogen.

Früher gab es mal experimentelle Musikformen, die dann teilweise kommerzialisiert wurden, da aber wohl mittlerweile fast alles schon mal da gewesen, kommt das nicht mehr so häufig vor.

Für mich gibt es auch nur Musik, die mir gefällt und welche, die mir nicht gefällt.
 
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Hab mir auch gerade eben "Rattesnake Shake" rein gezogen. Ich glaube, ich weiß, was du meinst. Hab diese Zeiten auch noch erlebt, als Musik nicht rein kommerziell war, sondern ein Lebensgefühl ausdrückte: Rebellion, Zugehörigkeit zu einer jungen Generation die gegen das Establishment kämpft, Hippies, Freiheit, Peace, Traum von einer Welt in Frieden, Make Love not War, Woodstock, u.s.w. das sind meine Assoziationen, wenn ich diese Musik höre.

Heute gibt es so etwas nicht mehr...zumindest nicht in dieser Form. Wenn eine Musikrichtung eine breite Masse trifft, wird sie gleich für den Kommerz ausgenutzt. Das war damals noch anders. Woodstock z.B. war kommerziell gesehen ein Fiasko, aber was die Ideologie betrifft, der größte Erfolg aller Zeiten.....und das, allein mit Musik!

Kannst mir gerne widersprechen....das macht es nur noch interessanter :lol:

Ich muss widersprechen.
:redface:
Dir und auch den Anderen, weil ihr in eine andere Richtung gelaufen seid, in dem ihr die Merkmale der erwehnten Musikarts beschrieben habt, aber das besagt nicht, was sie sind.
Ok. ok., ich antworte, womöglich kann man aus meiner Antwort die Frage besser formulieren.:biggrin:

Kommerzielle Musik doer auch Literatur, suggeriert uns eine Person.
Ein einziges Schiksal!
Dies kann ein Sieger oder auch ein Verlierer Typ sein, was die Geschmaecker der Zielgruppe ausmacht.
Ich denke, dass kommerziele Kunst kommerziell daher erfolgreich ist, weil viele Menschen ihr Spiegelbid in dieser Art von Kunst suchen.
Nicht-Kommerzielle Kunst und da möcht ich kurz ausholen- Hesse beschreibt in seinem Buch "Steppenwolf" durch die Wahrnehmung des Helden, dass die Instrumente in einer Jazz Kapelle, wie das aufeinander treffen von Persönlichkeiten klingen.
Ja, das meine ich auch.
Für mich versucht z.Bsp. die Jazzmusik dies, wobei die Musikgeneration der 70'ger mir mehr zusagt.
Also eine mehrstimmige Musik, wo ein jeder Zuhörer sich erst durch zuhören wieder finden muss.
Ich persönlich bin gern der im Hintergrund bleibende Bass, ein stetigger, nicht aus dem Takt zu bringender Ton, aber zugleich ein wohlwollender.
Halt ein Begleiter vom Ganzem.
Ein Leader bin ich nicht.:tongue:

Gruss
 
AW: Es sollte eigentlich eine Meinungsumfarge werden

Ich muss widersprechen.
:redface:
Dir und auch den Anderen, weil ihr in eine andere Richtung gelaufen seid, in dem ihr die Merkmale der erwehnten Musikarts beschrieben habt, aber das besagt nicht, was sie sind.
Ok. ok., ich antworte, womöglich kann man aus meiner Antwort die Frage besser formulieren.:biggrin:

Kommerzielle Musik doer auch Literatur, suggeriert uns eine Person.
Ein einziges Schiksal!
Dies kann ein Sieger oder auch ein Verlierer Typ sein, was die Geschmaecker der Zielgruppe ausmacht.
Ich denke, dass kommerziele Kunst kommerziell daher erfolgreich ist, weil viele Menschen ihr Spiegelbid in dieser Art von Kunst suchen.
Nicht-Kommerzielle Kunst und da möcht ich kurz ausholen- Hesse beschreibt in seinem Buch "Steppenwolf" durch die Wahrnehmung des Helden, dass die Instrumente in einer Jazz Kapelle, wie das aufeinander treffen von Persönlichkeiten klingen.
Ja, das meine ich auch.
Für mich versucht z.Bsp. die Jazzmusik dies, wobei die Musikgeneration der 70'ger mir mehr zusagt.
Also eine mehrstimmige Musik, wo ein jeder Zuhörer sich erst durch zuhören wieder finden muss.
Ich persönlich bin gern der im Hintergrund bleibende Bass, ein stetigger, nicht aus dem Takt zu bringender Ton, aber zugleich ein wohlwollender.
Halt ein Begleiter vom Ganzem.
Ein Leader bin ich nicht.:tongue:

Gruss

So habe ich Musik eigentlich nur gehört, wenn ich was geraucht habe :lol:
 
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Ich bin viel zu unmusikalisch, um Musik so differenziert zu betrachten. Und Modern Jazz hat für mich gar nichts mit Musik zu tun: 8 Leute, die 10 Lieder spielen und das noch alles gleichzeitig :icon_eyecrazy:
 
AW: Es sollte eigentlich eine Meinungsumfarge werden

Ich bin viel zu unmusikalisch, um Musik so differenziert zu betrachten. Und Modern Jazz hat für mich gar nichts mit Musik zu tun: 8 Leute, die 10 Lieder spielen und das noch alles gleichzeitig :icon_eyecrazy:
:lol:
Besser könnte man seine Abenigung gegen solcher Musik nicht formulieren, aber denk nicht, dass ich Jazz verteidigen will, jedoch passt es von der Idee her in das Schema der Wiedergabe einer Gemeinschft.
Aber das du unmusikalisch bist, glaub ich nicht, du hattest darin nur keine Zeit investiert, schliesslich fordert dein Beruf viel Energie und Zeit von dir ab.
 
AW: Es sollte eigentlich eine Meinungsumfarge werden

Nicht kommerzielle Musik führt in die Tiefe des Seins.
Sie vertieft und weitet Seele und Geist des Menschen auf eine Art und Weise, die nicht Gegenstand rationaler Betrachtung sein kann.

Jede Analyse wäre eine gedankliche Interpretation, mithin ein Versuch, das Geschehen wieder aus der Tiefe an die Oberfläche der rationalen Betrachtung zu ziehen.
 
AW: Es sollte eigentlich eine Meinungsumfarge werden

Nachtrag: Natürlich werden solche Erlebnisse von den Hörern interpretiert. Man sucht quasi einen Grund, eine sinnhafte Erklärung des Hörerlebnisses durch den Verstand, der ja allgegenwärig ist, um seine Herrschaft über die Interpretation von Wirklichkeit auszuüben.

Mit der Realität, dem "Wesen" des Phänomens an sich hat das aber wenig bis nichts zu tun.
Die ist und bleibt im Bereich des nicht- bzw. vorverbalen Seins.
 
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