Flüchtlingskrise

Das verstehe ich jetzt nicht. Inwiefern bedroht der Flüchtling meine nicht vorhandene Gleichberechtigung in Deutschland und inwiefern setzt du dich dafür ein (Türaufhalten)? Meinst du, der Flüchtling macht alles noch viel schlimmer? Das halte ich für eine deutsche Männerphantasie, entstanden aus der Sorge, nicht mithalten zu können.
Auch schreie ich dich nicht an. :)
Natürlich hat das Verhalten der Flüchtlinge Frauen gegenüber einen Einfluß auf uns alle, auf Frauen ganz besonders. Es geht doch hier nicht nur um Vergewaltigungen oder Angrabschereien. Viele der frisch angekommenen arabischen Männer wollen Frauen keine Hand geben, wollen sich nicht von Ärztinnen behandeln lassen, wollen keine Immobilienmaklerinnen, wollen dabei sein wenn Männer/Ärzte ihre Frauen behandeln, möchten das Frauen ihnen möglichst nicht in die Augen sehen und ähnlichen Unsinn mehr.
Sie machen das alles so selbstverständlich als wären sie nicht in einem Land mit anderen Sitten. Das macht den alltäglichen Umgang nicht einfacher.

Ich gehe seit Jahr und Tag in die türkischen und arabischen Geschäfte und wurde immer freundlich behandelt. Es machte den Eindruck als sei ich willkommen, wurde auch mal gefragt was ich denn mit dem Gekauften kochen würde usw. Ich fühlte mich nie als Außenseiter.
Seit zwei Jahren gibt es viele neue Geschäfte mit arabischen Besitzern und jeder Menge Helfern. Naiv wie ich nun mal bin, bin ich in jeden hinein in der Hoffnung sie hätten andere Artikel oder noch mehr. Klar, ich wurde abkassiert, merkte aber deutlich das ich nicht willkommen bin. Keine freundlichen Gesichter (bis auf einen) mehr, nur noch arabische Auszeichnungen der Ware (nicht so schlimm für mich, das ein oder andere Wort kann ich noch). Ich habe mich unwohl gefühlt. Das hatte ich nicht erwartet, das ist irgendwie Diskriminierung mal anders herum. Das schränkt mich ein und bringt mich ins Grübeln. Bin ich nicht willkommen weil ich eine Frau bin (bin kein junger Hüpfer im Minirock mehr) oder weil ich keine Araberin bin.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wer hat dich so traumatisiert ? ...
Also übertreib mal nicht so.;)
Ich hatte eine liebevolle Erziehung. Die hat mich vor Traumatisierungen geschützt, die bei manchen Menschen die Folge von schlechten Erfahrungen sind.
Der Zusammenschnitt deiner Antwort zeigt mir, daß ich wohl eher untertrieben habe.
Ich kann es auch deutlicher sagen: me too. Im alltäglichen Leben. Zeige mir die Frau, die nie am Po begrapscht wurde oder keine berufliche Nachteile hatte! Zeige mir das junge Mädchen, das sich nicht Sprüche von älteren Herren gefallen lassen muß! Zeige mir die Frau, die nicht wenigstens einmal in ihrem Leben, zu ungewolltem Sex gedrängt wurde (ohne es, wenn sie ganz jung sind, überhaupt zu realisieren - das alles scheint normal im Zuge des Rollenerlernens).
Wenn Männer mir sagen, ich solle nicht übertreiben, und ich habe, weiß Gott, großes Glück gehabt, dann frage ich mich, was sie den Frauen sagen, die weniger Glück hatten, und nicht nur miese Erfahrungen, sondern fortdauernd erniedrigt werden, vom Elternhaus bis zum Tod ... lies dich mal in ein paar Gerichtsakten ein. Einzelschicksale oder beispielhaft für gesellschaftliche Tendenzen?
 
Ich hatte eine liebevolle Erziehung. Die hat mich vor Traumatisierungen geschützt, die bei manchen Menschen die Folge von schlechten Erfahrungen sind.
Der Zusammenschnitt deiner Antwort zeigt mir, daß ich wohl eher untertrieben habe.
Ich kann es auch deutlicher sagen: me too. Im alltäglichen Leben. Zeige mir die Frau, die nie am Po begrapscht wurde oder keine berufliche Nachteile hatte! Zeige mir das junge Mädchen, das sich nicht Sprüche von älteren Herren gefallen lassen muß! Zeige mir die Frau, die nicht wenigstens einmal in ihrem Leben, zu ungewolltem Sex gedrängt wurde (ohne es, wenn sie ganz jung sind, überhaupt zu realisieren - das alles scheint normal im Zuge des Rollenerlernens).
Wenn Männer mir sagen, ich solle nicht übertreiben, und ich habe, weiß Gott, großes Glück gehabt, dann frage ich mich, was sie den Frauen sagen, die weniger Glück hatten, und nicht nur miese Erfahrungen, sondern fortdauernd erniedrigt werden, vom Elternhaus bis zum Tod ... lies dich mal in ein paar Gerichtsakten ein. Einzelschicksale oder beispielhaft für gesellschaftliche Tendenzen?

Liebe Mendelsohn ,mit vielem dem was du schreibst bin ich vollkommen einverstanden.
In meiner Kindheit als Frauen noch von ihren Männer abhängig waren hatte ich selbst
erfahren müssen wie hilflos sie ihren Männern ausgeliefert waren.
Aus liebe zu ihren Kindern und einer intakten Familie hatten sie vieles still ertragen und waren
in ihrer Hausfrauen und Mutterrolle gefangen.
Auch ich hatte auch eine Liebevolle Kindheit, zu verdanken einer liebevollen Mutter die von ihrem
Mann wegen einer Jüngeren Frau sitzen gelassen wurde mit fünf Kindern,ich war damals sechs.
Aber sie hat für uns Kinder gekämpft wie eine Löwin,so dass jedes von ihren Kindern sich eine gesunde
Existens mit eigener intakter Familie aufbauen konnte.
Auch meine Frau ist ein bewundernswertes,selbstbewusstes Energiebündel die mir drei Kinder liebevoll aufgezogen hat trotz eigenem anspruchsvollen Beruf.

Ich weis wie schlimm Männer sein können, auch sexistisch gesehen,wenn sie die Macht alleine haben.
Aber du mußt doch zugeben dass die Zeit nicht stillgestanden hat und dass sich die Frauen heutzutage besser
wehren können. Wenn man bedenkt wieviele Frauen trotz Mutterrolle einen fulminanten Siegeszug ihrer Stellung
gegenüber den Männern erreichen konnten seit dem die physische Überlegenheit des Mannes mit dem geistigen Potential der Frau konfrontiert wird.

Ich bin überzeugt wir sind noch lange nicht am Ende angelangt aber die deutschen Männer auch mit Migrationshintergrund "junge Generation" sind diesbezüglich lernfähig,"gemacht worden"
Doch in diesem Punkt sind wir wohl scheinbar verschiedener Meinung.
 
Viele der frisch angekommenen arabischen Männer wollen Frauen keine Hand geben, wollen sich nicht von Ärztinnen behandeln lassen, wollen keine Immobilienmaklerinnen, wollen dabei sein wenn Männer/Ärzte ihre Frauen behandeln, möchten das Frauen ihnen möglichst nicht in die Augen sehen und ähnlichen Unsinn mehr.
Was sind "viele"? 500.000, 10.000 oder vielleicht sechsundzwanzig? Das sind auch viele, wenn sie einem/einer nacheinander keine Pfötchen geben wollen. Soll heißen: Belegbar oder Treppenhaustratsch?
Ach übrigens: Ich gebe auch nicht gern Pfötchen, erst recht nicht in der Erkältungszeit, und kann mich auf Anhieb nicht erinnern, wann ich das letzte Mal fremden Leuten die Hand gegeben habe.
 
Hör doch auf die Augen zu verschließen. Es sind nicht nur zahme Schäfchen gekommen. Das was ich schrieb ist durch die Medien gegangen. Du glaubst doch nicht das ich hier Gerüchte verbreite, schon weil du da sofort anspringst. Was ich schreibe kann nachgelesen werden. Aber googeln wirst du selbst müssen.
 
Du behauptest hier etwas, und wer etwas behauptet, sollte es belegen, sonst ist es nicht glaubwürdig. "Viele" ohne Zahlenangabe und Beleg ist Propaganda. Dass es strenggläubige Muslime gibt, die Personen des anderen Geschlechts nicht die Hand geben wollen, bestreitet keiner. Aber du suggerierst, es sei unter Flüchtlingen ein Massenphänomen. Und das solltest du belegen, falls du dich von rechten Scharfmachern abheben möchtest.

Übrigens gibt es viele Deutsche, die mit der türkischen Sitte, sich mit Personen gleichen Geschlechts mit angedeutetem Wangenkuss zu begrüßen, die allergrößten Schwierigkeiten haben. Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand in der Türkei kein Verständnis für diese Hemmungen aufgebracht hätte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber du suggerierst, es sei unter Flüchtlingen ein Massenphänomen. Und das solltest du belegen, falls du dich von rechten Scharfmachern abheben möchtest.
arm
Das ist ein Witz. Du liest was dir in den Kram paßt. Nirgendwo schrieb ich von Massenphänomen. Das entspringt deiner Phantasie.
In deinen Augen bin ich doch längst ein scharfmachender Flüchtlings- oder Ausländerhasser aus dem ausländerfeindlichen Osten. Wozu also dir etwas beweisen, deine Meinung steht doch schon lange fest.
Und - ehrlich gesagt ist es mir auch wurscht was du von mir denkst.
 
@Zepelin
Es geht um die Behauptung, daß junge Männer aus dem Orient die Sicherheit der Frauen auf deutschen Straßen deutlich einschränken und daß die Integration von islamischen/arabischen Zuwanderern/Flüchtlingen die Stellung der Frau in der deutschen Gesellschaft verschlechtern würde.
Ich halte das für Humbug.
In der Silvesternacht, als Deutschland unterging, haben sich offensichtlich nur allein reisende deutsche Frauen und nordafrikanische Männergruppen auf der Domplatte getroffen. Junge deutsche Männer, die den bedrängten Frauen hätten zur Seite stehen können, waren Silvester offenbar nicht in Kölns Innenstadt unterwegs, nicht einmal die starken Jungs von den Hells Angels. Nicht, daß die besonders nett zu ihren Frauen wären, aber es geht ja am Ende um Revierfragen. Also wo waren die deutschen Männer, die einer bedrängte und umringten Frau heraus geholfen hätten? Wo waren die deutschen Männer, als eine Frau schreiend vergewaltigt wurde? Haben die vielleicht Videos gemacht? Ach so, Aufgabe der Polizei! Und wenn die zu wenige sind, hat die Frau eben Pech gehabt. Einmischen sowieso nicht in fremder Leute Angelegenheiten. Alles Privatsache für den deutschen Mann. Wie meine Nichte, die im zarten Alter von 14 Jahren über die Kirmes von drei etwas älteren Mädchen geprügelt wurde, und kein erwachsener (deutscher) Mann griff ein. Am Ende half eine Frau.
Die Flüchtlinge verschlechtern nicht unsere Sitten. Sie halten uns möglicherweise den Spiegel vor, wenn wir mal richtig hingucken.
 
Wo wohnt ihr alle und in wiefern habt ihr Kontakt mit Flüchtlingen. Würde mich mal als Backgroundinfo interessieren.
Ich wohne im Ruhrgebiet. Mitten in der Stadt. Da ich viel mit dem Hund unterwegs bin, komme ich an Grünanlagen, Spielplätzen usw. vorbei und häufig in Kontakt mit Kindern (geht meistens via Hund). Gegenüber sind zwei Schulen. In einer werden Integrationskurse angeboten. Draußen warten immer einige, bis es los geht. So kommt man ins Gespräch. Ich spiele Tischtennis. Es gibt auch Flüchtlinge, die Tischtennis spielen und sich einem Verein anschließen. Wir hatten einmal eine ghanesische Nationalspielerin. An der Uni komme ich auch mit Flüchtlingen in Berührung, die sich dort eingeschrieben haben.
Es gibt auch neue Nachbarn. Ich weiß zwar nicht, genau, wo sie wohnen, aber Mutter und Kind (mit Tornister) gehen abends immer um die gleiche Zeit nach Hause. Die Mutter holt ihre Tochter offenbar von der Hausaufgabenhilfe ab, die um die Ecke vom Jugendamt organisiert wird. Bei schönem Wetter kommen wir schon mal über den Gartenzaun ins Gespräch (auch über den bellenden Hund, der leise sein soll). Also kleine und normale Sachen.
 
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