Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

sonja.s

New Member
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Ich habe schon den Eindruck, das sich religiöse Anhänger massiver in das Leben von Nichtgläubigen einmischen als andersrum.

Wir haben keine Gotteshäuser, die Krach verbreiten und auch keine Vertreter, die denken, die Moral gepachtet zu haben und selbst nach eigenen Fehltritten einem immer noch zu verstehen geben, man habe die höhere Moral.

Da ihr ja keinen Gott habt , könnt ihr natürlich auch keine Gotteshäuser haben .... aber ob eure "Kneipen" weniger Krach verbreiten :lol::wink: ..... ????

Und ... wenn ihr keine Vertreter habt, die an Gläubigen rumnörgeln ... dann tut es doch selbst auch nicht ..... :wink:
 

blackcyclist

Gesperrt
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Da ihr ja keinen Gott habt , könnt ihr natürlich auch keine Gotteshäuser haben .... aber ob eure "Kneipen" weniger Krach verbreiten :lol::wink: ..... ????

Und ... wenn ihr keine Vertreter habt, die an Gläubigen rumnörgeln ... dann tut es doch selbst auch nicht ..... :wink:

Unsere Kneipen? Gehts dir noch gut?

Von Meinungsfreiheit hast du bestimmt schon mal gehört?
 

Majnomon

Well-Known Member
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Philosophen sind auf meiner Bewußtseinsebene nicht existent.


Naja, ich habe diesen Thread ja unter der Rubrik "Philosophisches" eröffnet. Wenn Du mitphilosophieren willst und gleichzeitig sagt, dass Philosophie für dich nicht existent ist, was ist dann die Diskussionsbasis?

Dann müsste man vielleicht erstmal einen Thread eröffnen, in dem es darum geht, ob Philosophie einen Sinn macht oder nicht.


Darüber sollte man sich wirklich mal einigen, bevor man anfängt, zu jedem philosophischen Thema irgendwelche unreflektierten Meinungen rauszuhauen.

Weder sind hier irgendwelche Begriffe geklärt, noch eine Diskussionskultur etabliert.

Es werden ständig die Ebenen verwechselt und dem Gegenüber Vorstellungen untergejubelt, um sie dann zu widerlegen. Ohne überhaupt gehört zu haben, was denn wirklich die Vorstellung des Gegenübers ist.
 
E

Elena

Guest
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Ich habe schon den Eindruck, das sich religiöse Anhänger massiver in das Leben von Nichtgläubigen einmischen als andersrum.



Diesen Eindruck kann ich aber nicht bestätigen. Ich erlebe diese Kritik eher andersrum. Weil ich gläubig bin, und auch zum Gottesdienst gehe, werde ich deswegen oft angesprochen . Ich will nicht unbedingt sagen, das ich deswegen ausgelacht werde, aber ich muss mich deswegen oft rechtfertigen.
 

Majnomon

Well-Known Member
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Das ist NICHT MEINE Vorstellung von Gott, sondern die milliardenfache Überzeugung bei Christen und Muslimen.

Was interessiert mich die milliardenfache Überzeugung bei Christen und Muslimen? :roll:

Du versteckst deinen Glauben an Gott hinter ein paar wolkigen Worten, aber viel anders ists dann auch nicht als bei den anderen.

Wenn das philosophische Denken Dein Fassungsvermögen übersteigt, halt Dich doch einfach raus.

Oder auch: "Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Fresse halten!" :mrgreen:

Egal an was oder wen oder wie du glaubst, es bleibt für mich auf ein Niveau wie der Glaube an den Osterhasen oder Rotkäppchen, nur sind die Geschichten nicht ganz so verschwurbelt.

Deine Argumentation bewegt sich in meinen Augen auf einem ähnlichen Niveau wie das eines Fundamentalisten. Ähnlich dogmatisch, nur dass Du eben wissenschaftsdogmatisch orientiert bist.

Zugrunde liegt aber der gleiche Denkfehler: zu glauben, dass der Verstand das geeignete Werkzeug wäre, die Welt und das Leben umfassend zu erklären. Dafür sind meines Erachtens weder dogmatische Naturwissenschaft noch Bibel- oder Koranwort geeignet.

Wahrscheinlich kann das nicht mal das (philosophische) Denken, höchstens, wenn es dich an die Grenzen des Denkbaren führt.

Dafür braucht es aber eine Ahnung davon, dass es eine Grenze des Denkbaren überhaupt geben könnte und den Mut, in den Abgrund der Leere des Seins zu schauen.
 

Leo_69

Well-Known Member
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Selbst wenn es einen Gott geben würde, kann ich mir nicht vorstellen das er sich dran erfreut wenn mitten in der Nacht über Lautsprecher die Leute geweckt werden mit einem Geräusch, als hätte sich jemand irgentwas Wichtiges eingeklemmt.
 

Leo_69

Well-Known Member
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Ich habe schon den Eindruck, das sich religiöse Anhänger massiver in das Leben von Nichtgläubigen einmischen als andersrum.



Diesen Eindruck kann ich aber nicht bestätigen. Ich erlebe diese Kritik eher andersrum. Weil ich gläubig bin, und auch zum Gottesdienst gehe, werde ich deswegen oft angesprochen . Ich will nicht unbedingt sagen, das ich deswegen ausgelacht werde, aber ich muss mich deswegen oft rechtfertigen.

Ich muss da eher Blacky Recht geben. Ich für meinen Teil lass die Leute glauben an was sie wollen. Gott, Weihnachtsmann oder ehrliche Politiker, mir egal. Aber meine gläubigen Freunde, wenn ich mit denen zusammen bin, versuchen mich ständig von der Existenz eines Gottes zu überzeugen. Ich kanns nicht mehr hören.
 

Majnomon

Well-Known Member
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Selbst wenn es einen Gott geben würde, kann ich mir nicht vorstellen das er sich dran erfreut wenn mitten in der Nacht über Lautsprecher die Leute geweckt werden mit einem Geräusch, als hätte sich jemand irgentwas Wichtiges eingeklemmt.

Darum geht ja auch gar nicht.

Es geht eher um die Frage, was Erkenntnis ist und was man erkennen kann, ob die Logik das geeignete Werkzeug der Erkenntnis ist, ob es eine Grenze des Denkens gibt und wenn ja, was dahinter liegen könnte. Und auch: wer erkennt überhaupt? Was ist das für ein Ding, dieses Ich, das meint, zu erkennen? Ein Konstrukt? Besteht Erkenntnis vielleich sogar darin, das Konstrukt des Ich aufzulösen, zu dekonstruieren? Aber was ist es dann, das erkennt, wenn das Ich nur ein Konstrukt ist?


An diese Fragen kann man sich von verschiedenen Seiten her nähern. Von der Philosophie her, aber auch von der Naturanschauung. Oder von der Kunst, der Literatur, z.b. bei Douglas Adams.

Sogar von der Religion her, den sogenannten heiligen Schriften. Wenn man Al-lah mit "das Nichts" übersetzt, ist man mitten drin im philosophischen Diskurs.
 
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