Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

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Mein_Ingomann

Guest
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Hier darf jeder seinen Senf abgeben, aber wenn der Senf deutlich macht, dass die eigentliche Fragestellung gar nicht berührt wird, kann ich doch darauf hinweisen.

Wer dafür zu empfindlich ist und sich gleich einpisst, sollte sich vielleicht nicht immer so weit aus dem Fenster lehnen mit polemischer Ablehnung von Dingen, die seinen Horizont übersteigen.

Ingomann hat es auch ganz gut auf den Punkt gebracht. Es stehen hier nicht irgendwelche Gottesbilder zur Debatte, sondern die Frage nach der Möglichkeit von (Selbst-)Erkenntnis und was das überhaupt ist.

Und ein Urteil darüber, wie reflektiert eine Meinung ist, traue ich mir durchaus zu. Wenn's Dir nicht gefällt, kannst Du mich ja sperren lassen.

Ziemlich viele Empfindlichkeiten hier in letzter Zeit.

Das die Frage "Gibt es Gott?" die Antwort "Nein" auch impliziert, war doch klar.
Viel interessanter finde ich, dass es für beide Behauptungen keinen Beweis gibt. :wink:
 
E

Elena

Guest
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Glaub es oder nicht, ich fange keinen am Sonntagmorgen ab, um ihn zu fragen, warum er zum Gottesdienst will. Ist mir vollkommen egal, ob da jemand seine Zeit verschwendet oder nicht.

Ich wurde selbst mehrfach von christlichen oder muslimischen Anhängern missioniert und dabei ging die Initiative eigentlich immer von denen aus.

Ich habe auch noch NIE bei jemandem geklingelt um mich mit ihm über die Evolutionstheorie zu unterhalten. Aber mir wollten schon mal ein paar Zeugen Jehovas erklären, das man gerade Noahs Arche findet, was aber schon 15 Jahre her ist und ich immer noch auf eine derartige Meldung warte.


Du vielleicht nicht , aber es gibt solche Leute ...aber das ist mir egal. Ich gehe trotzdem.
Ich würde nie versuchen jemanden zu missionieren, da habe ich weder die Zeit, noch die Lust dazu . Ich finde es schwierig, mit jemandem wie dir über meinen Glauben zu diskutieren . Weil speziell von dir immer wieder die gleichen Statements kommen. Kritik am Papst, Kirchensteuer usw .

Aber egal, man muss ja nicht immer die gleiche Meinung haben :wink:
 
M

Mein_Ingomann

Guest
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

ok, du beurteilst also, ob eine Meinung reflektiert ist oder nicht? Und dann willst du auch noch den Leuten untersagen, in "deinem" Philosophie-Thread ihre dir nicht genehmen Äußerungen zu tätigen ("Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal die Fresse halten!") Meinst du nicht, dass du dich damit ziemlich weit aus dem Fenster lehnst?

Zum Thema:
Ich glaube nicht an "Gott", die Existenz einer übergeordneten Ordnung (Entität), die über das naturwissenschaftliche Erklärungsmodell des Universums hinausgeht, kann ich allerdings auch nicht ausschließen. "Ich weiß, dass ich nichts weiß!"
Glaube hat nichts mit Wissen oder Verstehen zu tun, alle Religionen sind der hilflose Versuch der Menschen Dinge in "Erklärungen" zu verpacken, die sie nicht verstehen!!
Das ist per se kein Problem, kann jeder für sich halten, wie er will. problematisch wird es nur, wenn die "Ungläubigen" wegen ihrer Nichtakzeptanz von etwas Unwahrscheinlichem Repressalien erleiden müssen.

Warum müssen Menschen an etwas glauben? Warum muss etwas "Übergeordnetes" über Allem stehen? Warum muss ein Leben einen Sinn haben (mit Auswirkungen nach dem Tod)?
Ist es so schlimm, wenn der Mensch nach dem Tod einfach weg ist und lediglich als Dünger nutzbar ist?

Das finde ich sehr lustig, weil gerade die Naturwissenschaften auf diesen grundsätzlichen Fragestellungen beruhen.
Und was die Bedingungen im Universum (soweit es uns bekannt ist) betrifft:
Das System funktioniert viel zu perfekt, als dass es nur auf Zufall beruhen kann. Anders gesagt: "Gott würfelt nicht." (A. Einstein)

Du wiederholtst religiöse Vorstellungen von einem Leben nach dem Tode um zu erklären, warum du nicht einen Gott glaubst. Das klingt eher danach, dass du nicht an diese Art von Gott glaubst?
 

Majnomon

Well-Known Member
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Anders gesagt: "Gott würfelt nicht." (A. Einstein)


Wobei ja auch Einstein nicht das Maß aller Dinge ist. Die Quantenphysik lässt Raum für Zufall und Wahrscheinlichkeiten.

Beide Pole zusammen bilden dann vielleicht die Einheit, die manche Leute Gott nennen. Also Chaos und Ordnung, Sinn und Unsinn als zwei Seiten einer Medaille, die das Leben als Ganzes beschreiben könnte (ohne es dadurch abschließend zu begreifen).

Übrigens gibt es auch Naturwissenschaftler, die sich vom verbreiteten Wissensschaftsdogmatismus eines Dawkins distanzieren und die Behauptung aufstellen, dass auch die Naturgesetze einer Evolution unterworfen, somit nicht statisch-mechanisch sind und genug Raum für "metaphysische" Spekulationen übrig lassen.

---->http://www.freitag.de/wissen/1206-revolution-mit-haustier
 
M

Mein_Ingomann

Guest
AW: Fragen wir Douglas Adams: Gibt es Gott?

Wobei ja auch Einstein nicht das Maß aller Dinge ist. Die Quantenphysik lässt Raum für Zufall und Wahrscheinlichkeiten.

Beide Pole zusammen bilden dann vielleicht die Einheit, die manche Leute Gott nennen. Also Chaos und Ordnung, Sinn und Unsinn als zwei Seiten einer Medaille, die das Leben als Ganzes beschreiben könnte (ohne es dadurch abschließend zu begreifen).

Übrigens gibt es auch Naturwissenschaftler, die sich vom verbreiteten Wissensschaftsdogmatismus distanzieren und die Behauptung aufstellen, dass auch die Naturgesetze einer Evolution unterworfen sind, somit nicht statisch sind und genug Raum für "metaphysische" Spekulationen übrig lassen.

---->http://www.freitag.de/wissen/1206-revolution-mit-haustier

Schon der Begriff 'Metaphysik' umreisst ja die Grenzen. :wink:

Angeblich wurden auch die ersten Astronauten gefragt, ob sie Engeln begegnet wären?! Naturwissenschaft und Religionen scheinen einiges gemeinsam zu haben.
 
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