Hallo zusammen,
ich weiss nicht genau wie ich anfangen soll. Mein Freund (Türke) & ich (Deutsche) sind seit über einem Jahr zusammen. Wir sind erst vor ein paar Monaten zusammen gezogen, was anfangs etwas schwierig war, aber mittlerweile gehts. Leider musste ich die Erfahrung machen, dass man Freund ein Medikamentenproblem hat. Er ist 3 Wochen auf Entzug und wir bald entlassen. Er hat mir versprochen es durchzuziehen, und hat sein Versprechen auch gehalten. Mittlerweile wird er immer weiter runterdosiert so das er wieder "normal" leben kann. Das Problem ist nur, dass mir aufgefallen ist, dass er wirklich schnell reizbar und aggressiv wird.
EIgentlich ist er garnicht so. Wo er noch abhängig war, war er ganz locker. Das war aber auch das Einzig gute daran. Wir hatten letzte Woche ein Gespräch mit dem Arzt der Station. Er hat mir erklärt, woran genau mein Freund leidet und wie man dagegen angehen kann. Er meinte nach dem Entzug sollte man sich auch eine Tagesstruktur aufbauen, da man sonst schnell wieder auf dumme Gedanken kommt. Ich bin natürlich bereit ihm zu helfen, ging ihn auch jedes Wochenende besuchen, usw.
Nun wird mein Freund morgen entlassen,und ich hab echt Angst, dass er nachher irgendwie austicken könnte. Ich glaub beim kleinsten Problemchen ist er schon auf der Palme. Am Telefon hat er mich angeschrien, nur weil ich mal was gesagt hab, was ihm nicht so gepasst hat.
Ich weiss nicht wie ich vorran gehen soll. Der Arzt meinte wohl wenn man frisch auf Entzug ist, ist man reizbar, und das würde ne Woche dauern, bis er praktisch wieder "normal" wird. Ich hoff es ist auch so.
Jetzt kommt noch dazu das ich im 4.Monat schwanger bin, mich auch total auf das Kleine freue, er übrigens auch, aber das mich der Stress belastet. Dem Kind gehts gut zum Glück aber ich leide im Moment ziemlich stark unter Migräne. Ich hatte am We durchgehend Kopf und Nackenschmerzen so das ich dachte ich werde sterben.
Ich hatte Angst eine Tablette zu nehmen, weil ich dachte ich schade dem Kleinen damit, aber ich hab dann eine Paracetamol genommen, welche man in der Schwangerschaft einnehmen kann. Gestern Abend am Tele war mein Freund auch schon so reizbar und da wurden meine Kopfschmerzen nur noch schlimmer. Das Problem ist, dass er so ein herzensguter Mensch eigentlich ist und ich ihn dafür so verdammt liebe. Vor dem Entzug kam er aus der Stadt und brachte mir eine große dunkelrote Rose mit, umarmte und küsste mich und meinte es würd ihm leid tun, dass ich momentan das ertragen muss. Er hat oft solche Momente wo man ihn nur umarmen könnte.
Ich hab ihn wirklich gern und will ihn nicht verlieren. Ich weiss auch, dass er mich niemals verlieren will. Ich merke es an seiner Art. Eben am Telefon beruhigte er sich auf einmal wieder und meinte "Ich hab dem Teddy, den du mir mitgegeben hast, neue Augen aufgenäht in der Ergotherapie"

(Ich gab ihm einen Teddy mit solang er auf Entzug ist, der aber keine Augen mehr hatte, da mein Hund dran rumgeknabbert hatte.)
Ich fand das irgendwie süss und da kamen mir auf einmal die Tränen, weil er wie aus dem nix auf einmal wieder so sanft wurde.
Beim nächsten Frauenarzt Termin ist er dabei, dann sehen wir vielleicht ob es ein Junge oder Mädchen wird. Dazu auch zum nächsten Thema :
Ist es bei Türken echt so, dass Jungen dort mehr "gepriesen" werden als Mädchen? Ich hab manchmal echt das Gefühl. Wenn ich mit seinem Bruder oder seiner Ma telefonier, fragen sie immer was es wird und ich weiss das sie gern einen Jungen haben wollen. Mir tut das immer so weh, weil für mich persönlich wichtig ist, dass unser Kind GESUND ist, und nicht was es wird. Ich selbst wünsch mir ein Mädchen, aber im Endeffekt ist es mir egal und ich sage "Es ist egal was es wird, es soll gesund sein!"
Ich versteh das alles nicht. Es ist doch unser Kind, man sollte stolz sein, dass Gott einem so ein Geschenk bringt und ich hab das Gefühl, sie wollen alle lieber einen Jungen und ich denke dauernd "Wenn ich einen Jungen gebäre, ehren sie mich mehr, als wenn ich ein Mädchen bekommen würde" Das sind oft meine Gedanken, aber ich versuch mich nicht verrückt zu machen. Ich werde den Jungen genauso lieben wie das Mädchen, und umgekehrt. Hauptsache mein Kind hat keine Missbildungen, Krankheiten oder sonstwas!! Ich hab gehört das es oft in der orientalischen Kultur so ist, dass Jungen immer was Besonderes sind, als ein Mädchen.
In meinen Augen fängt da schon Unterdrückung an
Eine Frau ist doch auch genausoviel wert wie ein Mann, wenn nicht noch mehr. Sie kocht, sie putzt, macht den Haushalt, gebärt die Kinder. 
Und wenn ich nun wirklich ein Mädchen bekommen sollte, was dann? Ich würd mich freuen, genauso wie über einen Jungen.
Leider kann ich mit meinem Freund über sowas nicht reden, oder ich versuchs mal, wenn er einen guten Tag hat.
VIelleicht könnt ihr euch in mich etwas reinversetzen. Es ist alles nicht einfach. Mit seiner Family komm ich klar, sie haben mich herzlich aufgenommen, aber manche Ansichten sind irgendwie erschreckend.
Auch wegen der Beschneidung, falls wir einen Jungen bekommen. Muss er wirklich beschnitten werden? Ich hab Angst wenn mein Kind Schmerzen erleiden muss
Ich liebe mein Kind jetzt schon, es soll es gut haben und gut erzogen werden. Meinen Freund will ich auch nicht verlieren. Seine Ma will für uns nächstes Jahr Sommer eine Hochzeit in der Türkei schmeissen. Es ist alles so neu für mich. Ich will ihn nicht verlieren. Ich bin eine starke Frau, aber irgendwann fang ich an zu weinen und denke oft "Wie soll es weitergehen?" Wenn er nun wirklich "clean" bleibtm ist ja alles in Ordnung... wenn nicht... dann.... 
Er hat mich versprochen das er nix mehr nehmen wird, allein schon weil wir ein Kind bekommen und weil er es mir nicht antun will.
Naja, ihr seht schon, ich bin völlig durcheinander. Ich denke ich werd es nochmal alles auf mich zukommen lassen... und dann werd ich sehen. Ich hoffe nur das er nicht ausflippen würd, wenn ich eines Tages sagen würd "Pack deine Sachen". Angst das er mir das Kind dann nehmen könnt, hab ich nämlich auch.
So, nun hab ich erstmal genug erzählt.
Vielleicht habt ihr ja einen Rat oder schreibt mir, was ihr so machen würdet, in meiner Situation.
ich weiss nicht genau wie ich anfangen soll. Mein Freund (Türke) & ich (Deutsche) sind seit über einem Jahr zusammen. Wir sind erst vor ein paar Monaten zusammen gezogen, was anfangs etwas schwierig war, aber mittlerweile gehts. Leider musste ich die Erfahrung machen, dass man Freund ein Medikamentenproblem hat. Er ist 3 Wochen auf Entzug und wir bald entlassen. Er hat mir versprochen es durchzuziehen, und hat sein Versprechen auch gehalten. Mittlerweile wird er immer weiter runterdosiert so das er wieder "normal" leben kann. Das Problem ist nur, dass mir aufgefallen ist, dass er wirklich schnell reizbar und aggressiv wird.
Nun wird mein Freund morgen entlassen,und ich hab echt Angst, dass er nachher irgendwie austicken könnte. Ich glaub beim kleinsten Problemchen ist er schon auf der Palme. Am Telefon hat er mich angeschrien, nur weil ich mal was gesagt hab, was ihm nicht so gepasst hat.
Ich weiss nicht wie ich vorran gehen soll. Der Arzt meinte wohl wenn man frisch auf Entzug ist, ist man reizbar, und das würde ne Woche dauern, bis er praktisch wieder "normal" wird. Ich hoff es ist auch so.
Jetzt kommt noch dazu das ich im 4.Monat schwanger bin, mich auch total auf das Kleine freue, er übrigens auch, aber das mich der Stress belastet. Dem Kind gehts gut zum Glück aber ich leide im Moment ziemlich stark unter Migräne. Ich hatte am We durchgehend Kopf und Nackenschmerzen so das ich dachte ich werde sterben.
Ich hatte Angst eine Tablette zu nehmen, weil ich dachte ich schade dem Kleinen damit, aber ich hab dann eine Paracetamol genommen, welche man in der Schwangerschaft einnehmen kann. Gestern Abend am Tele war mein Freund auch schon so reizbar und da wurden meine Kopfschmerzen nur noch schlimmer. Das Problem ist, dass er so ein herzensguter Mensch eigentlich ist und ich ihn dafür so verdammt liebe. Vor dem Entzug kam er aus der Stadt und brachte mir eine große dunkelrote Rose mit, umarmte und küsste mich und meinte es würd ihm leid tun, dass ich momentan das ertragen muss. Er hat oft solche Momente wo man ihn nur umarmen könnte.
Ich hab ihn wirklich gern und will ihn nicht verlieren. Ich weiss auch, dass er mich niemals verlieren will. Ich merke es an seiner Art. Eben am Telefon beruhigte er sich auf einmal wieder und meinte "Ich hab dem Teddy, den du mir mitgegeben hast, neue Augen aufgenäht in der Ergotherapie"
(Ich gab ihm einen Teddy mit solang er auf Entzug ist, der aber keine Augen mehr hatte, da mein Hund dran rumgeknabbert hatte.)
Ich fand das irgendwie süss und da kamen mir auf einmal die Tränen, weil er wie aus dem nix auf einmal wieder so sanft wurde.
Beim nächsten Frauenarzt Termin ist er dabei, dann sehen wir vielleicht ob es ein Junge oder Mädchen wird. Dazu auch zum nächsten Thema :
Ist es bei Türken echt so, dass Jungen dort mehr "gepriesen" werden als Mädchen? Ich hab manchmal echt das Gefühl. Wenn ich mit seinem Bruder oder seiner Ma telefonier, fragen sie immer was es wird und ich weiss das sie gern einen Jungen haben wollen. Mir tut das immer so weh, weil für mich persönlich wichtig ist, dass unser Kind GESUND ist, und nicht was es wird. Ich selbst wünsch mir ein Mädchen, aber im Endeffekt ist es mir egal und ich sage "Es ist egal was es wird, es soll gesund sein!"
Ich versteh das alles nicht. Es ist doch unser Kind, man sollte stolz sein, dass Gott einem so ein Geschenk bringt und ich hab das Gefühl, sie wollen alle lieber einen Jungen und ich denke dauernd "Wenn ich einen Jungen gebäre, ehren sie mich mehr, als wenn ich ein Mädchen bekommen würde" Das sind oft meine Gedanken, aber ich versuch mich nicht verrückt zu machen. Ich werde den Jungen genauso lieben wie das Mädchen, und umgekehrt. Hauptsache mein Kind hat keine Missbildungen, Krankheiten oder sonstwas!! Ich hab gehört das es oft in der orientalischen Kultur so ist, dass Jungen immer was Besonderes sind, als ein Mädchen.
In meinen Augen fängt da schon Unterdrückung an
Und wenn ich nun wirklich ein Mädchen bekommen sollte, was dann? Ich würd mich freuen, genauso wie über einen Jungen.
Leider kann ich mit meinem Freund über sowas nicht reden, oder ich versuchs mal, wenn er einen guten Tag hat.
VIelleicht könnt ihr euch in mich etwas reinversetzen. Es ist alles nicht einfach. Mit seiner Family komm ich klar, sie haben mich herzlich aufgenommen, aber manche Ansichten sind irgendwie erschreckend.
Auch wegen der Beschneidung, falls wir einen Jungen bekommen. Muss er wirklich beschnitten werden? Ich hab Angst wenn mein Kind Schmerzen erleiden muss
Er hat mich versprochen das er nix mehr nehmen wird, allein schon weil wir ein Kind bekommen und weil er es mir nicht antun will.
Naja, ihr seht schon, ich bin völlig durcheinander. Ich denke ich werd es nochmal alles auf mich zukommen lassen... und dann werd ich sehen. Ich hoffe nur das er nicht ausflippen würd, wenn ich eines Tages sagen würd "Pack deine Sachen". Angst das er mir das Kind dann nehmen könnt, hab ich nämlich auch.
So, nun hab ich erstmal genug erzählt.
Vielleicht habt ihr ja einen Rat oder schreibt mir, was ihr so machen würdet, in meiner Situation.