Gleichstellung, Gleichsetzung, Gleichberechtigung der Geschlechter

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So langsam macht sich der Thread ....:lol:
 
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Oh solresol mal wieder auf Anti-DDR-Agitations- und Propaganda-Tour.

Ich möchte nur mal wissen was Dir solche Angst macht. Seit über 20 Jahren ist sie nicht mehr. Du brauchst auch keine Sorgen zu haben das sie wieder aufersteht.
Also laß es doch sein über etwas zu schreiben was Du nicht kennst und auch nicht mal den leisesten Versuch machst zu verstehen.

Allerdings - wenn Du nur so Deine Phobie los wirst, dann schreib halt - man ist ja kein Unmensch. 8)

Er sollte einmal "Ostdeutschland" besuchen. Er denkt bestimmt hier laufen alle mit den Buch " Das Kapital von Karl-Marx "durch die Gegend. Oder das alle Ostdeutschen unfreundlich, schmutzig oder vom Kommunismus verseucht sind. Ach ja hier sollen ja auch abends die Bürgersteige hochgeklappt werden und der Dialekt kommt auch noch dazu. Das alles kann natürlich auch Angst erzeugen.
 
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Er sollte einmal "Ostdeutschland" besuchen.

nein, als ich in Bastheim bei Bad Neustadt (wirklich nur kleiner Fussmarsch von Meiningen entfernt) wohnte, stellte ich ein Mal einen Antrag im Rahmen des kleinen Grenzverkehrs mir mit meiner westdeutschen Frau Meiningen anzugucken... wurde abgelehnt, Franzosen nicht, nur Deutsche. ok!

dann nie freiwillig mehr im Leben :tongue:

was soll man da sehen? das, was mit westlichem Geld aufgebaut wurde?

sieht schlecht aus mit der gegenseitigen Verständigung.

war nicht so in Conakry (hat sowohl westdeutsche als ostdeutsche Botschaft gehabt, Lufversorgung AirFrance/AirAfrique - Aeroflot/AirAlgérie) nicht so. die ostdeutschen Ehepartner von Afrikanern waren eher kontaktfreundlich gewesen.
 
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Aber pssssssst! Die Wessis sollen doch nichts merken :DDD

in Europa "feiern" gerade die anderen Europäer die Lebensborn-Bewegung (es gab sie auch in den von Deutschland gesetzten Ländern; die Französin, die da sprach, verstand ich nicht: sie sprach so, als wenn die Kindern von den Eltern entrissen und "vernanonymisiert" worden wären. Meine erste Frau war Lebensborn-Kind. Auch deswegen mit, mag ich die Idee von Kita, Kibutzen usw. nicht. Aber meiner erste Frau wurde nicht anonymisiert noch aus ihrer Familie herausgerissen... Also verstecken sich unter dem gleichen Begriff oft verschiedene Formen).

Ich dachte deshalb an Dich Skeptiker : Kinder brauchen ihre Erzeuger als Erzieher, im Ernst!

Was man aber sicher bräuchte, wäre in der Schule, den künftigen Eltern mehr hauswirtschaftliches, pädagogisches und transferierbares kulturelles Wissen zu geben bzw. Anreize später, dass Familien sich darum kümmern, und nicht nur ihr Speck auf besudeltem Strand bruzzeln lassen.
 
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Hallo allerseits!:)

Also, meine Definition von "Frauenemanzipation" ist, dass Frauen so viel Charakterstärke, Selbstvertrauen und Selbsterkenntnis erlangen, dass sie heraus finden, was sie wirklich wollen und das dann auch tun. Egal, was die Kultur, Familie, Gesellschaft sagt.

Jede wird nun wahrscheinlich sofort empört ausrufen: Ja, das tue ich doch! Ich glaube aber, dass frau sich da oft selbst in die Tasche lügt. Denn es ist viel schwerer, als man denkt, wirklich gegen den Strom zu schwimmen.

In Bezug auf Kindererziehung etc. denke ich, dass es in vielen traditionellen, vor allem islamischen Kulturen sicher lange Zeit viel Druck gab, die klassische Frauenrolle zu übernehmen. Da gingen viele Talente verloren, viele Frauen führten ein unerfülltes Leben - was übrigens hierzulande ja genauso war.

Inzwischen ist es aber nicht mehr so - nicht mal in muslimischen Familien. Kindererziehung gilt fast überall als die Idiotenarbeit schlechthin. "Da fällt mir die Decke auf den Kopf - zwischen Küche und Wickeltisch" heißt es dann. Es ist das Peinlichste überhaupt:redface:. Jetzt mal ehrlich, Frauen! Welche Frau, die nicht gerade den Hauptschulabschluss versemmelt hat und eh keine Perspektiven, würde sich trauen, mit 18, 19 laut zu sagen:

"Was ich wirklich möchte, was mich jetzt wirklich glücklich machen würde, ist Kinderkriegen und mir ein Nest bauen!"

Also, wer das macht - der ist wirklich mutig!

...also, ich habe mir das nicht nur nicht getraut, ich habe es nicht mal gedacht - so hätte ich mich vor mir selbst geschämt! Zunächst mal muss man doch "was erreichen" im Leben - dann kann man über sowas nachdenken.

Was für eine menschenverachtende Einstellung ist das eigentlich? Dass ein Kind in die Welt zu setzen das Gegenteil von "etwas erreichen" ist:icon_eyecrazy:? Also, ich bin sehr lange sehr gerne "Nur-Mutter" gewesen, und das habe ich mir nur deswegen getraut, weil ich zum Islam konvertiert war und mein Mann das Spiel mitgespielt hat (und trotzdem kein Macho ist).

Gruß Anja
 
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Hallo allerseits!:)

Also, meine Definition von "Frauenemanzipation" ist, dass Frauen so viel Charakterstärke, Selbstvertrauen und Selbsterkenntnis erlangen, dass sie heraus finden, was sie wirklich wollen und das dann auch tun. Egal, was die Kultur, Familie, Gesellschaft sagt.

Jetzt warte ich gespanntauf die vielen charakterstarken, mutigen Männer, die sich trauen, zu sagen, dass sie nichts weiter wollen als ein Nest bauen und Kinder erziehen.



"Was ich wirklich möchte, was mich jetzt wirklich glücklich machen würde, ist Kinderkriegen und mir ein Nest bauen!"

Also, wer das macht - der ist wirklich mutig!

Angesichts der Scheidungsquoten würde ich das eher als sträflich leichtsinnig bezeichnen.
 
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Ich! Mit der einzigen, realen aber bitteren, Unterschied: So etwa kann ich mir nur wünschen, da 'wollen' in meinem Fall keine Realität spiegeln würde! Wenn ich als ein Mann bloss sogar ja Schwanger sein und das Baby in mir fühlen könnte!

Jetzt warte ich gespanntauf die vielen charakterstarken, mutigen Männer, die sich trauen, zu sagen, dass sie nichts weiter wollen als ein Nest bauen und Kinder erziehen.
 
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Hallo allerseits!:)

Also, meine Definition von "Frauenemanzipation" ist, dass Frauen so viel Charakterstärke, Selbstvertrauen und Selbsterkenntnis erlangen, dass sie heraus finden, was sie wirklich wollen und das dann auch tun. Egal, was die Kultur, Familie, Gesellschaft sagt.

Jede wird nun wahrscheinlich sofort empört ausrufen: Ja, das tue ich doch! Ich glaube aber, dass frau sich da oft selbst in die Tasche lügt. Denn es ist viel schwerer, als man denkt, wirklich gegen den Strom zu schwimmen.

In Bezug auf Kindererziehung etc. denke ich, dass es in vielen traditionellen, vor allem islamischen Kulturen sicher lange Zeit viel Druck gab, die klassische Frauenrolle zu übernehmen. Da gingen viele Talente verloren, viele Frauen führten ein unerfülltes Leben - was übrigens hierzulande ja genauso war.

Inzwischen ist es aber nicht mehr so - nicht mal in muslimischen Familien. Kindererziehung gilt fast überall als die Idiotenarbeit schlechthin. "Da fällt mir die Decke auf den Kopf - zwischen Küche und Wickeltisch" heißt es dann. Es ist das Peinlichste überhaupt:redface:. Jetzt mal ehrlich, Frauen! Welche Frau, die nicht gerade den Hauptschulabschluss versemmelt hat und eh keine Perspektiven, würde sich trauen, mit 18, 19 laut zu sagen:

"Was ich wirklich möchte, was mich jetzt wirklich glücklich machen würde, ist Kinderkriegen und mir ein Nest bauen!"

Also, wer das macht - der ist wirklich mutig!

...also, ich habe mir das nicht nur nicht getraut, ich habe es nicht mal gedacht - so hätte ich mich vor mir selbst geschämt! Zunächst mal muss man doch "was erreichen" im Leben - dann kann man über sowas nachdenken.

Was für eine menschenverachtende Einstellung ist das eigentlich? Dass ein Kind in die Welt zu setzen das Gegenteil von "etwas erreichen" ist:icon_eyecrazy:? Also, ich bin sehr lange sehr gerne "Nur-Mutter" gewesen, und das habe ich mir nur deswegen getraut, weil ich zum Islam konvertiert war und mein Mann das Spiel mitgespielt hat (und trotzdem kein Macho ist).

Gruß Anja

das war mal ein wirklich interessantes posting!

die frage ist doch aber für mich, warum man sich als frau überhaupt entscheiden muss zwischen ''nur'' mutter und,ich nenne es mal ''auch'' mutter!

ich bin gern mutter und könnte auch ''nur'' mutter sein. mein mann würde das absolut ok finden, aber mir waer das zu wenig!
wobei die jeweilige frau damit zufrieden sein muss, ob sie sich für ''nur'' oder ''auch'' freiwillig entscheidet. wenn man hinter dieser entscheidung 100%ig steht, ist es ok!
ich kannte es nicht anderst, meine mutter arbeitete, meine tochter kannte es nicht anderst und auch mein sohn kennt es so, das ich mitarbeite.
die 2 maeuse meiner tochter kennen wiederum ihre mutter arbeitend!
wichtiger ist die qualitaet der zeit, die man mit seinen kindern verbringt, nicht die quantitaet!

solange jede frau das aber für sich und freiwillig entscheiden kann/darf, ist es eine richtige entscheidung.

ich kenne aber auch viele türkischen frauen, die, wenn sie könnten, gern die zeit nochmal zurück drehen würden, um einen beruf zu erlernen und arbeiten gehen zu können! viele müssen zu hause ''nur'' mutter sein und würden gern eine ''auch'' mutter sein und sich beruflich einbringen oder unabhaengig sein!

frei ist nur wer die wahl hat!
 
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