Griechenland: Angriffe gegen Migranten an der Tagesordnung

Dieses Thema im Forum "Aktuelle Ereignisse" wurde erstellt von Ottoman, 28 August 2012.

  1. Ottoman
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    Ottoman Well-Known Member

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    Lynch-Stimmung gegen Migranten in Griechenland

    Der Fall des Ägypters, der durch die Straßen geschleift wurde, zeigt, wie sich die Stimmung gegenüber Migranten dreht. Mancherorts machen die Behörden gemeinsame Sache mit Rechtsextremen.

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  2. Majnomon
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    Majnomon Well-Known Member

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    AW: Griechenland: Angriffe gegen Migranten an der Tagesordnung

    Europa im Abgrund.
     
  3. fritztotila
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    fritztotila Active Member

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    AW: Griechenland: Angriffe gegen Migranten an der Tagesordnung

    Armes Griechenland, jetzt geht's echt bergab.
     
  4. sommersonne
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    sommersonne Guest

    AW: Griechenland: Angriffe gegen Migranten an der Tagesordnung

    Das stimmt.

    Griechenland ist gerade ein Beispiel dafür wie die einheimische Bevölkerung, wenn für sie das Leben schlechter wird, die Schuld dafür bei den "Fremden" sucht und rechtes Gedankengut an Anhängern gewinnt.
    Das wird sich wohl niemals ändern, brfürchte ich.
     
  5. feshak
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    feshak Moderator

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    AW: Griechenland: Angriffe gegen Migranten an der Tagesordnung

    Es geht mir nicht darum, progromartige Ausschreitungen zu rechtfertigen zu versuchen. Aber gerade das Verhalten der EU ist hochzynisch. Seit Jahren ist das Land Spielball gerade zwischen Türkei und EU. Um es etwas überspitzt zu formulieren: Die Türkei wird so lange alle möglichen Flüchtlingsströme durch lassen, wie sie die Visaangelegenheiten mit der EU nicht zu ihrer Zufriedenheit geregelt bekommen.

    Griechenland allein ist (in der jetzigen Situation ohnehin) völlig damit überfordert mit der Grenzbewachung, den Strömen an Flüchtlingen. Und kein EU-Staat wird, da sie eben dort eingereist sind und aufgegriffen wurden, diese "nehmen". Tja, bequeme Lage:rolleyes:

    Und ja, die Menschen haben existenziellste Sorgen und Zukunfstängste, die sich oft gegen noch schwächere entladen. Leider. Aber wie gesagt, müsste EU auch mal von der zynischen Asylpolitik abkommen und auch wirtschaftlich dem Land etwas mehr Luft zum Atmen geben. Traurig und schlimm alles.
     
  6. Pit 63
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    Pit 63 Guest

    AW: Griechenland: Angriffe gegen Migranten an der Tagesordnung

    Wenn man indes davor warnt, dass es nicht ausreichend ist, eine Wirtschaftsgemeinschaft auf parallelgesellschaftlicher Basis zu bilden, kommen von überall die Unkenrufe.

    Wie die Realität nationalistischen Denkens aussieht, wenn die sozialen Verhältnisse sich verschlechtern, wird hier vor Augen geführt.

    Glaubt jemand, dass es in Deutschland anders/besser aussähe? Ich nicht...
     
  7. Pit 63
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    Pit 63 Guest

    AW: Griechenland: Angriffe gegen Migranten an der Tagesordnung

    Menschen, die auf gesellschaftlichen Konzepten wie Rasse, Nation oder Relgion kollektive Identitäten aufbauen, mit denen sie sich und andere ein- bzw. ausgrenzen, sollten Konsequenzen dieser Art ins Auge sehen. Sie sind die verantwortlichen Verursacher.
     
  8. Sithnoppe
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    Sithnoppe Moderator

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    AW: Griechenland: Angriffe gegen Migranten an der Tagesordnung

    Da hast du leider Recht!!!!!
     
  9. Pit 63
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    Pit 63 Guest

    AW: Griechenland: Angriffe gegen Migranten an der Tagesordnung

    Die EU dient den Konzernen und international operierenden Händlern und Anlegern. Die schwächeren Wirtschaften halten eine harte Währung nicht lange aus.
    Wirtschaftsgemeinschaft ja, politisch-soziale Gemeinschaft nein- das kann nicht funktionieren.
     
  10. feshak
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    feshak Moderator

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    AW: Griechenland: Angriffe gegen Migranten an der Tagesordnung

    Der humanistische Gedanke, der offenkundig dahinter steht, ehrt dich sehr. Aber allein schon so lange Menschen unterschiedliche Sprachen sprechen, wird es kollektivistische Identitäten geben. Welche die einen tendenziell eher miteinander verbinden und andere davon abgrenzen. Zu denen der Mensch auch neigt. Eine Art "Weltbürgertum" und entsprechende Identifikation ist utopisch. Und ich persönlich möchte auch keinen "Einheitsbrei", sondern sehe jede aussterbende Sprache und Kultur, jedes aussterbende Volk als Verlust.

    Nicht die Frage unterschiedlicher Nationen, Kulturen und entsprechende Identifikation sehe ich als das Problem grundsätzlich, sondern die, verzeih, v.a. bei Männern eher vorhandene Tendenz zu Macht-, Konkurrenz-, Revierdenken. Ist so und Testosteron etwa trägt tatsächlich dazu bei.
     
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