Lynx72
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Beweise!Weil es vielleicht doch für eine gewisse Einstellung steht.
Beweise!Weil es vielleicht doch für eine gewisse Einstellung steht.
Du willst Beweise dafür haben, dass das symbolische Tragen eines Kleidungsstückes mit einer "gewissen Einstellung" einhergeht? Wenn es eine gewisse Einstellung nicht gäbe, würden sie das wohl kaum der Symbolik wegen tragen, oder?
Vielleicht noch gesellschaftlicher Zwang, wenn wir beim Kopftuch sind.
Momentchen. Dass ein auf eine bestimmte Weise gebundenes Kopftuch ein Indiz für eine bestimmte Interpretation eines bestimmten Koranverses (Sure 24, Vers 31) über die angemessene Garderobe einer Frau ist, betreitet kein Mensch.Du willst Beweise dafür haben, dass das symbolische Tragen eines Kleidungsstückes mit einer "gewissen Einstellung" einhergeht? Wenn es eine gewisse Einstellung nicht gäbe, würden sie das wohl kaum der Symbolik wegen tragen, oder?
Vielleicht noch gesellschaftlicher Zwang, wenn wir beim Kopftuch sind.
Das das auch ein Zeichen von Emanzipation sein kann, würde dir im Traum nicht einfallen!
Momentchen. Dass ein auf eine bestimmte Weise gebundenes Kopftuch ein Indiz für eine bestimmte Interpretation eines bestimmten Koranverses (Sure 24, Vers 31) über die angemessene Garderobe einer Frau ist, betreitet kein Mensch.
Wirft sie Kelek vor, dass sie sich nicht "bedeckt"? Argumentiert sie religiös? Und selbst wenn sie religiös argumentierte, hieße das nicht viel, denn es gibt auch religiöse Frauen, die kein Kopftuch tragen, weil sie besagen Koranvers, s.o., anders verstehen.
Findest du auch, ja?Dass diese Aussagen von Sarrazzin und Necla völliger Bullshit sind, sollte jedem Menschen mit einem Funken Verstand klar sein.
Mal ganz ehrlich, wenn unter dem Artikel kein Foto der Autorin mit Kopftuch wäre, hätten wir dann diese Debatte?
http://de.wikipedia.org/wiki/Kübra_Gümüşayauch wenn ich sie bisher nicht kannte, ist die Autorin bestimmt nicht gänzlich unbekannt.
„Ich will vermitteln“, sagt Nurhan und wird dabei zerrieben. Da sind die Lehrer, die über die „Islamisierung“ der Schule schimpfen und spöttisch über die muslimischen Schüler herziehen, und die Klassenkameraden, die Nurhan vorschreiben wollen, wie sie den Islam zu leben habe. „Aber die Salafisten haben auch viel Gutes gemacht“, sagt sie. „Sie haben viele von der Straße und aus der kriminellen Szene geholt. Sie haben ihnen Zusammenhalt geboten, wie eine Familie.“ Statt die Salafisten zu kritisieren, müssten die übrigen Muslime eine Alternative anbieten, sagt sie. Bis dahin werde sie sich zerreiben lassen müssen.