Eine furchtbare Tat wirft ein Schlaglicht auf den zunehmenden Hass und die Gewalt gegen Homosexuelle in Afrika. Im Süd-Sudanesischen Gudele wurde ein vermeintlicher Homosexueller bei lebendigem Leib öffentlich verbrannt. Der Haupttäter Stand nun vor Gericht.
Nach Informationen der LGBTI-Community wurde Aquilla David Opfer eines Hassverbrechens. Der Haupttäter, der 31 jährige Charles Oscar, gab vor Gericht an, das Opfer hätte versucht mit ihm Oralsex zu haben.
"Ein Schwuler ist einer zuviel." meinte ein Bürger zu der Tat. Deng Kur aus Gudele sagte: "Ich habe kein Problem mit Homos, aber es ist gegen Gottes Gebot, wenn ein Man mit einem Mann schläft."
Der Süd-Sudan ist vorwiegend Christlich (ca. 80%, davon die Hälfte Katholiken, ca, 15% Naturreligionen und 2% Muslime). Der Staat hatte sich in einem langjährigen Bürgerkrieg vom vorwiegend muslimischen Nord-Sudan losgesagt.
Homosexualität ist in dem Land illegal und wird mit Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren geahndet.
Auch hier sind sein Jahren evangelikale Missionare aus westlichen Ländern tätig, die u.a. vor allem den Hass auf Homosexuelle schüren.
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Im Süd-Sudanesischen Gudele wurde ein vermeintlicher Homosexueller bei lebendigem Leib öffentlich verbrannt.