Integration, wirklich ernstgemeint?

AW: Integration, wirklich ernstgemeint?

Hallo Pit63,

Zitat: Man sollte seinen fokus nicht auf das legen, was einem -vermeintlich oder tatsächlich zu Unrecht- verwehrt wird.

Da hast Du wohl recht. Ich bleibe lieber nach fast 40 Jahren Deutschland unter meinen Landsleuten und habe viel Spaß mit Ihnen.

Irgendwann verlasse ich Deutschland, so wie einige Deutsche ja auch und dann hat sich eben der Fall für mich erledigt.

In der Heimat werden die mich dann sicherlich Fragen: Warum bist Du denn nach 50 Jahren zurückgekommen?

Ich werde dann mit meiner Erfahrung in Deutschland antworten. :shock:

Ich glaube nicht, dass sie fragen werden. Die Rückkehr nach getaner Arbeit in Deutschland in die Heimat ist ein üblicher Vorgang.

Doch ich bin sicher, Du wirst es ihnen auch ungefragt erzählen.:lol:
 
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So banal es klingt, ich werde nicht müde zu wiederholen, dass man die Nationalität einfach nicht mehr beachten sollte, selbst dann nicht, wenn die anderen es noch tun. Wenn es für einen selbstverständlich geworden ist, das eigene Auftreten mithin authentisch ist, werden das andere früher oder später annehmen. Bei mir funktioniert das jedenfalls ziehmlich gut.

Wie sagte Selvi so schön- irgendwann macht es da oben "dong".
 
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Ich habe auch einen "Migrationshintergrund", über mein Volk gibt es nicht gerade die schönsten Vorurteile, mit deren Konfrontation ich zumindest früher genug zu kämpfen hatte. Zugegeben. Trotzdem ist meine Erfahrung, dass es nicht stimmt, dass man enstprechend in der Freizeit, im Privatleben zwangsläufig ausgeschlossen wird von den Einheimischen. Es ist wie überall, wenn man irgendwo neu ist. Die anderen kennen sich, haben ihr Leben, Freunde usw fest installiert. Und dann liegt es fast immer an einem selbst, auf die Leute zuzugehen und sich Freunde zu machen. Und normalerweise wird eigentlich jeder fündig werden.:wink:

Ich erwarte nicht, dass irgendjemand hier meine Sprache spricht, freue mich einfach umso mehr, wenn jemand wenigstens ein paar Brocken herauskramt. Und wenn jemand es nicht schafft, mich einfach als Mensch wahrzunehmen, sondern ich das Gefühl habe, wegen meiner Herkunft auf Ablehnung zu stoßen, dann seis drum. Wer braucht solche Freunde?


Ernster ist es schon etwa beim Thema Beruf, wenn man das Gefühl hat, nur wegen eines "falschen" Namens weniger Erfolgschancen zu haben. Das kenne ich durchaus auch. Aber wenn man Leistungen vorweisen kann, anständig und auch im normalen Rahmen selbstbewusst auftritt, wird man auch hier seinen Weg gehen können.
Ob die Deutschen im Grunde nur die eigenen quasi an der Spitze wollen oder "Migranten" nicht als gleichberechtigt ansehen, wie hier jemand andeutete, weiß nicht. Wenn überhaupt, denke ich, geht es da eher allgemein um gesellschaftliche, soziale Scheren, die durchaus auch erwünscht scheinen und auch bleiben sollen. Wenn ihr mich fragt.
 
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hallo 44/23,

ich habe eine weile schon mitgelesen. ich kann dich durchaus verstehen - ich glaube dir, dass du bei manchen deutschen auf irgendwelche bekloppten vorurteile triffst, die unbegründet sind. und es wäre schlimm, wenn das die mehrheit deiner erfahrungen wäre. ich glaube, es kommt zu diesen problemen, weil es so viele unterschiedliche lebensformen, sowohl auf türkischer als auch deutscher seite gibt, und viele leute nicht in der lage sind, den einzelnen fall zu erkennen und danach zu handeln.

während du sagst, dass du dich "gezwungen" fühlst, unter deinen landsleuten zu bleiben, habe ich leider genau die kehrseite der geschichte erlebt. ich habe alles dafür getan, eine deutsch-türkin und ihre familie kennenzulernen. und zwar mit wirklichem interesse an ihrer kultur, ihrer person und allem was dazu gehört. und ohne jegliche voreinschätzung. von ihrer seite wird aber eine ganz klare grenze gezogen und somit fühle ich mich wie du - ausgeschlossen und abgelehnt. mir passiert es täglich, dass ich, wenn ich auf türken treffe, mir die frage stelle "warum wollt ihr mich nicht?". wieso wollt ihr nur unter euch bleiben? kann es sein, dass vielleicht auch deutschen manchmal dieses gefühl von hier lebenden türken gegeben wird? dass sie lieber unter sich bleiben? spätestens dann, wenn man ihre töchter kennenlernen möchte?

weißt du, genau das ist das problem: du magst echtes interesse haben, mehr im leben und alltag der deutschen vorzukommen. und ich andersrum auch. aber leider gibt es auf beiden seiten menschen, die davor immernoch angst haben. wovor genau, weiß ich nicht. lass es uns weiterprobieren - irgendwann muss sich im zusammenleben hier eh etwas ändern. ich glaube nicht, dass es ewig so weitergehen kann.
 
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bonjour feshak

Ernster ist es schon etwa beim Thema Beruf, wenn man das Gefühl hat, nur wegen eines "falschen" Namens weniger Erfolgschancen zu haben. Das kenne ich durchaus auch. Aber wenn man Leistungen vorweisen kann, anständig und auch im normalen Rahmen selbstbewusst auftritt, wird man auch hier seinen Weg gehen können.
Ob die Deutschen im Grunde nur die eigenen quasi an der Spitze wollen oder "Migranten" nicht als gleichberechtigt ansehen, wie hier jemand andeutete, weiß nicht.

Sind es nicht auch falsche Gründe? natürlich versucht jeder sich zur Geltung zu bringen. wenn man aber in der Gelassenheit der eigenen Position von ausserhalb sie beobachtet, machen sie Fehler.

Leistung bringen ist eine Sache!

Denn, im Grunde genommen, muß jeder in Deutschland Leistung bringen!

Es stimmt meiner Beobachtung nach gar nicht, daß Ausländer in Deutschland in der Wirtschaft benachteiligt werden. Auch nicht wegen dem Namen. Wegen der mangelnden Assimilierung aber wohl... Das ist viel wichtiger. Wobei es sich nur um die Assimilierung in geschäftlicher Hinsicht handelt.

Geht aber schnell, falsch zu handeln: "Das esse ich nicht", "ab und zu darf ich doch meine Muttersprache im Interesse der Firma einsetzen" und folgen ewig lange, tägliche Gespräche wie im ganzen Mittelmeerraum üblich mit allen Vornamen der ganzen Verwandschaft und Orstnamen, die jeder als Privatstandorte auch in einem ausländischen Gespräch ausmachen kann, abends bin ich nie frei (Kundenbetreuung), berieseln mit Privaterzählungen, die immer nur Bezug auf der fernen Heimat haben und den Ansprechpartner daran erinnern, daß man Ausländer ist. Keine Teilnahme an das regionale Leben (Vereine, Gruppen, Kirchen sowieso nicht oder eher selten, Politik). Streit wegen der Heimat (ist wohl das Schlimmste, lässt sich aber so leicht gar nicht vermeiden: "also meine Herren, Ihr seid gewöhnt die flotte Sprechweise "es ist doch getürkt" anzuwenden, aber bitte nicht wenn ich im Raum bin"...).

hm...

(wenn die Türken, Russen wüssten, was ein Franzosen alles hört in Verlauf eines Lebens :idea: !)

salut
 
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Hallo hendrik, das liegt daran das die Deutschen Jahrzehnte lang die Türken mit Ihren Traditionen allein gelassen haben.
Aber auch an den Türken die engstirnig Denken u. nicht wollen.
Man hat im Durchschnitt auf beiden Seiten auch kein Vertrauen das so eine Bindung auf Dauer gut gehen kann. Deshalb stößt Du immer wieder auf Ablehnung. Ist auch nicht schön, auch ich kann dich gut verstehen.
Vielleicht ein Rat v. mir:
Wenn Du eine türkische Freundin haben möchtest dann achte auf die aufgeschlossene Haltung der Familie. Die wirst Du aber suchen müssen. Nur da besteht eine Chance.

Mein Problem ist jedoch eine andere. Ich habe nach 37 Jahren Deutschland alle Traditionen über Bord geworfen und erlebe trotzdem hin u. wieder mal einen stillschweigende Diskriminierung.

Und das obwohl ich nicht mal wie ein Türke aussehe.
Die Intensität der Ausgrenzung im Privaten Bereich ist wohl regional sehr unterschiedlich.
Deshalb spüren einige dies weniger u. machen sich nichts draus, andere haben die Schnauze voll.

In Berlin ist es jedenfalls generell so das Türken nicht in deutsche Kneipen gehen u. Deutsche nicht in türkische Lokale.

Bitte schreibt nicht die Ausnahmefälle wie „stimmt nicht ich kenne da ein Lokal da geht auch ein Deutscher hin“ oder umgekehrt.

Meine Kritik wurde ja hier schon v. mehren bestätigt!
Einige haben wenn auch nicht die gleiche aber ähnliche Kritik geschrieben.

Also fühlen viele Fremde aber auch Deutsche dass etwas nicht stimmt.
Ich schrieb ja schon, der Mensch ist Sensibel u. spürt woher der Wind weht.

Ich wundere mich nur das wir diesen Wind mitten im Herzen Europas in Deutschland, selbst in der Kulturhauptstadt Berlin immer noch haben.

Oder bin ich hier in einem falschen Europa?
Ich würde mich dann freuen wenn mich jemand in das richtige Europa führt!

Die deutsche Außenpolitik ist ja da ganz anders.
Da werden Menschrechte, Hunger, Folter, die Rechte v. Minderheiten… verteidigt, das ist auch gut so!

Irgendwie kapiere ich das nicht warum man im eigenen Land nicht besser hinschaut u. den unangenehmen Wind nicht effektiv entgegenwirkt?

Ich glaube es kostet zu viel Geld?:roll:
 
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ich glaube, es kostet nicht zuviel geld, sondern nur einen funken mut. und zwar den, wenn man sich aufeineander eingelassen hat und vielleicht dennoch enttäuscht wurde, nicht wieder eine regel daraus zu machen und zu verallgemeinern. dieses risiko besteht aber in jeder beziehung im leben, auch bei deutschen und türken untereinander. also, wer ist der erste, der nicht gleich wieder sagt "es konnte ja auch nicht klappen"? weisst du, der mensch an sich ist ziemlich seltsam. er braucht immer gründe, egal wie sehr sie an den haaren herbeigezogen sind, weil er sich ständig alles erklären können muss. und so widerspricht er sich auch ständig. mal sagt er "alte liebe rostet nicht", mal "alte geschichten soll man nicht aufwärmen". genauso findet er, "gleich und gleich gesellt sich gern", aber auch "gegensätze ziehen sich an" (oder aus ...).

ich wünsche dir, dass du mehr gute beispiele in der zukunft erfahren wirst. und mir selber wünsche ich das gleiche. aber ich muss auch zugeben, dass mich meine eigenen erfahrungen im mark getroffen haben. lass mich eines noch sagen - die stadt, in der du wohnst ist leider ein sonderfall. du glaubst nicht, wie gleichgültig sich dort deutsche untereinander verhalten. man lebt nebeneinander, nicht miteinander. glaub mir, das ist nicht überall in deutschland so. da wo ich herkomme, haben auch viele deutsche und türken sehr gut zusammen gelebt. bestes beispiel war meine schule. auch wenn du sagst, wir sollen keine einzelbeispiele bringen, in denen es klappt - sie sind dennoch da und man muss mit ihnen anfangen, sonst wird nie aus dem bonsai ein richtiger baum.
 
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Hallo,
erstmal an 44/23: Ich habe deinen Beitrag gerne gelesen und danke dir für die Mühen.... du hast mit deinen Worten ausgesprochen,was viele Türken deiner Altersklasse denken. helal olsun sana...

Dann möchte ich nochmal den lieben Jobuk zitieren,obwohl eigentlich schon genug zu ihm gesagt wurde. Habe mir nicht alles durchgelesen von der Diskussion zwischen lalezar und jobuk,also sorry,wenn ich irgendwas wiederhole


Da schreibt ein Türke über Integration in Deutschland, beschwert sich und man merkt am Text schon, dass die Sache mit dem Deutsch lernen noch nicht so richtig geklappt hat – obwohl er hier scheinbar die Schule besucht hat, seine Ausbildung absolvierte und schon seit 37 Jahren in Deutschland lebt.
Wie gesagt, ich möchte Dir nicht zu nahe treten und ich spreche auch nicht von Rechtschreibfehlern.

Hierzu muss man nichts sagen.Ich habe es trotzdem zitiert,weil du es so......unfassbar toll geschrieben hast!


Warum sollten sie auch? Es gibt noch nicht mal 3 Millionen Türken bei uns. Warum sollten Deutsche ihre frei Zeit dazu nutzen Türkisch zu lernen oder sich mit der Geschichte, Kultur und Politik der Türkei befassen? Ich halte das für eine ernste Form der Selbstüberschätzung der Türken.

Verlangen wir Türken wirklich,dass ihr unsere Sprache lernt,über unsere Kultur bescheid wisst und die türkische Geschichte studieren sollt ?! Ich glaube,da hast du etwas missverstanden!


Wie weit das da mit den zwischenmenschlichen Kontakten geht, weiß ich nicht.

Du weisst so einiges nicht!

Ach komm schon. Machen Türken etwa keine Witze über Deutsche? Würdigen Türken die deutschen Traditionen und Eigenarten nicht auch herab? Inwieweit funktioniert die Gegenseitig Achtung den umgekehrt? Außerdem lässt sich das nicht verallgemeinern. Ich hab mich jedenfalls noch nicht bei Kollegen oder Freunden über Türken lustig gemacht.

Zwischen Witze machen und die Witze auch wirklich so meinen und im Alltag in einer Denkweise auszuleben ist ein großer Unterschied!

Nein, sie lesen, weil Lesen bildet. Leider ist diese Tradition bei vielen Einwandererfamilien aus der Türkei nicht ganz so verbreitet.

Hier werde ich dich selber zitieren (ersetze das Wort Deutsche einfach gegen Türken):
"Unverschämtheit. Wie lange glaubst Du „die Deutschen“ schon zu kennen? Welche Deutschen eigentlich? Die Norddeutschen sind da nämlich ganz anders als die Bayern und die Bayern sind wiederum anders als die Hessen und überhaupt – so ein Unsinn."


Überlegen und maßvoll? Die schreienden türkischen Muttis bei Aldi oder die jugendlichen Halbstarken klingen da aber ganz anders. Maßhalten scheint mir keine typisch türkische Eigenschaft zu sein.

SOLCHE Türken sieht man komischerweise nur hier in Deutschland!
In der Türkei sind die jugendlichen "Halbstarken" komplett anders! Auch habe ich dort noch nie in meinem Leben schreiende Muttis im Süpermarket gesehen! Hmhmhm.... wie kommt das bloß :roll:

Hier kommen wir der Sache schon näher. Mir kommt es auch schon einige Zeit so vor, als würden einige Türken den politischen Begriff „Integration“ für ihre Zwecke zu missbrauchen versuchen.

Wieso Türken? WO missbrauchen wir denn diesen Begriff?! Für welche Zwecke? Es sind Politiker und Medien,die sich darüber auslassen

Jetzt stellt sich z.B. die Frage, warum Zuhause wirklich Türkisch gesprochen wird. Aus Bequemlichkeit? Aus Nationalstolz? Aus mangelndem Integrationswillen der Eltern? Aus Unfähigkeit der Eltern Deutsch zu sprechen? Oder weil türkische Eltern tatsächlich glauben, dass sie damit die Entwicklung ihrer Kinder positiv beeinflussen?

Naja,bei uns Zuhause wird nur türkisch gesprochen,einfach aus dem Grund: weil wir nunmal Türken sind! :idea:
Ich sehe darin absolut kein Problem. In der Schule war ich in Deutsch immer einer der besten Schülerin,meine Mutter hat uns kein einziges mal gebeten einen Brief zu übersetzen oder sie zum Arzt etc.zu begleiten um zu dolmetschen!

Wie gesagt, es ist die Aufgabe der zugewanderten Minderheit sich zu integrieren. Der deutsche Staat kann dazu lediglich Hilfestellung leisten.

Nein nein,nicht kann - der Staat MUSS dafür sorgen,dass sich jeder hier Integriert und vor allem Deutsch spricht!!

Was die ganze Sache mit den Freundschaften etc. angeht, möchte ich gerne mal eine Gegenfrage stellen: Wie kommst Du dazu, das den Deutschen in die Schuhe schieben zu wollen? Es ist doch wohl ausreichen nachgewiesen und bekannt, dass die Türken sich von allen Einwanderern am schlechtesten integriert haben. Liegt da nicht der Schluss nahe, dass es wohlmöglich an den ganz erheblichen kulturellen Unterschieden und dem unfassbar ausgeprägten Nationalismus der Türken liegt?

Ich glaube,es liegt u.a eher daran,dass man die Türken damals alle in eine Siedlung geknallt hat und mit denen nichts zu tun haben wollte! Jaja daaaamals blabla ... aber soo lange her ist das "damals" nicht! Die Türken,die damals (unter anderem mein Vater) hergekommen sind leben noch und haben dies nicht vergessen,wie man sie behandelt hat!


Da liegt vielleicht der Ursprung deines Beitrags – persönliche Erlebnisse.

Ja,was denn sonst?! Und du? Haben deine Beiträge nichts mit persönlichen Erlebnissen zutun? Zitierst und Kommentierst du nur irgendwelche Zeitungsartikel und Studien oder was?

lg.
 
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Hallo Horizont43
Danke für Deine Teilnahme u. deinen Lob, auch deine Antwort ist Lobenswert.

Etwas zu spät aber dennoch dran gedacht: Danke an: Pit63, fritztolia, Lalezar2006, hendrik u. all die anderen.

Ich möchte hier noch an alle die meinen Beitrag gelesen haben oder vielleicht erst später entdecken u. lesen werden etwas Besonderes mitteilen.

Gestern war wieder mal der deutsche Klassenkamerad (14) meines Sohns (13) bei uns.
Ich habe die beiden voller Freude aufmerksam beobachtet wie Sie friedlich miteinander spielen und Spaß haben. Sein deutscher Klassenkamerad fühlt sich bei uns so richtig wohl, manchmal übernachtet er auch bei uns.

Sofort schoss in mir der Gedanke, schau Dir Kinder an „Sie machen es viel besser als wir Erwachsene“

Keine Vorurteile, keine Schuldzuweisungen, keine Diskriminierungen, Keine Hassblicke, keine Beleidigungen, keine Vorwürfe, keine Kulturkonflikte…

und das wir gelegentlich untereinander Türkisch sprechen interessiert Ihn nicht, damit hat der Junge kein Problem. Nanu, wie geht das?

Die Interessiert dass alles nicht wofür wir den Kopf zerbrechen.

Beide zeigen Verständnis für einander und sind tolerant ohne dass wir Sie vorher belehrt haben.

Ich wundere mich nur warum das unter Erwachsenen in die Sackgasse führt.

Wir können von denn Kindern etwas lernen, wenn nur der Wille da wäre.

Allerdings müssten wir ja dann die Glotze abschalten und uns ein wenig Mühe geben.

Abends die Flasche Bier kannst Du dann auch vergessen.

Oh die Bequemlichkeit, ja die könnte ja drunter leiden!

Ich schreibe bewusst „wir“ damit sich einige Deutsche nicht getroffen fühlen.:wink:
 
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