Islamphobie

Ottoman

Well-Known Member
Islamfeindlichkeit bezeichnet die kategorische Abwertung und Benachteiligung von Muslimen und die Feindseligkeit ihnen gegenüber, die mit der Zugehörigkeit der Betroffenen zum Islam begründet und gerechtfertigt wird. Die Islamfeindlichkeit konstruiert ein Negativbild des Islams und der Muslime sowohl theoretisch als auch praktisch, indem sie in einen Diskurs verschiedene Vorstellungen über Muslime und den Islam transportiert und gleichzeitig in – von allen Beteiligten oft als alltäglich empfundenen – Handlungen dazu beiträgt, dass diese Vorstellungen umgesetzt werden. Damit schafft die Islamfeindlichkeit eine Wirklichkeit, in der es als normal gilt, Muslime als grundsätzlich verschieden von Nichtmuslimen anzusehen und sie folglich auch ungleich zu behandeln.[1]

Islamfeindlichkeit gilt als relativ junges Phänomen und hat erst seit den letzten Jahren mediale Aufmerksamkeit erfahren. Die Anfänge der modernen Islamfeindlichkeit reichen jedoch weit ins 20. Jahrhundert zurück und haben mehrere historische Vorläufer, etwa im mittelalterlich-christlichen Bild des Islams, aber auch im westlichen Orientalismus der Neuzeit.[2] Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Islamfeindlichkeit setzte vergleichsweise spät ein. Die erste umfassende Studie des Phänomens sowie der Versuch einer Definition stammen aus dem Jahr 1997. Benennung, Einordnung und Reichweite des Begriffes sind seitdem umstritten. Neben Islamfeindlichkeit existieren auch die konkurrierenden Bezeichnungen und Konzepte Islamophobie und antimuslimischer Rassismus, die jeweils unterschiedliche Schwerpunkte und Wertungen bei der wissenschaftlichen Betrachtung des Phänomens setzen. Umstritten bleibt auch, ob Islamfeindlichkeit als Form des Rassismus oder aber als eine nahe verwandte Form gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit betrachtet werden sollte.[3]

http://de.wikipedia.org/wiki/Islamfeindlichkeit

Fragt sich, ob man diesen antimuslimischen Rassismus wirklich tolerieren muss.

Iyi geceler - Gute Nacht
 

Msane

Well-Known Member
AW: Islamphobie

Egal ob Muslime, Christen, Hindus, Deutsche, Türken, Schwarze, Weiße usw. ... keinerlei Diskriminierung, Rassismus oder Hetze gegen andere Menschen ist tolerabel.

Die beste Grundlage des Zusammenlebens ist gegenseitiger Respekt.
 
C

CrazyWoman

Guest
AW: Islamphobie

Es gibt Menschen (und wird es immer geben), die Informationen über verschiedene Religionen sammeln.

Die einen, um sie besser zu verstehen und sich in Toleranz zu üben.

Die anderen, um eine Stereotype zu schaffen, auf der man rumtampeln kann.
 

Melli 2

Well-Known Member
AW: Islamphobie

Es geht in erster Linie um Menschen . Egal welcher Religion, Nationalität , oder Rasse sie angehören.

Der Charakter und die Persönlichkeit eines Menschen haben nichts mit der Religion zu tun.
 

solresol

Gesperrt
AW: Islamphobie

könnte es sein, dass die vermeintliche Phobie von den von der Phobie getroffenen Personen selber auch ausgeht und kultiviert wird.

ich kenne viele Leute, die ursprünglich freundschaftlich zu diesen angeblich betroffenen Personen standen, und bitter enttäuscht sind.
 

alterali

Well-Known Member
AW: Islamphobie

Ich finde, dass man Begriffe wie Phobie, Feindlichkeit und Rassismus auseinanderhalten sollte.

Eine Phobie z.B. ist so etwas wie eine Krankheit (denk ich!). Die kann man allenfalls behandeln!

Und ich weiß auch nicht worauf der thread jetzt genau zielt.
Geht es hier um das Forum, um Deutschland. deren Medien, deren Neonazis, alles zusammen, um Europa, um die Welt?

Oder gar um die Türkei? wo es ja Menschen geben soll, die das Anwachsen des Islam im Lande nicht ab können!
 
M

Mein_Ingomann

Guest
AW: Islamphobie

Ich finde, dass man Begriffe wie Phobie, Feindlichkeit und Rassismus auseinanderhalten sollte.

Eine Phobie z.B. ist so etwas wie eine Krankheit (denk ich!). Die kann man allenfalls behandeln!

Und ich weiß auch nicht worauf der thread jetzt genau zielt.
Geht es hier um das Forum, um Deutschland. deren Medien, deren Neonazis, alles zusammen, um Europa, um die Welt?

Oder gar um die Türkei? wo es ja Menschen geben soll, die das Anwachsen des Islam im Lande nicht ab können!

Diese krankhafte Islamphobie hat schon 2007 Hagen Rether sehr anschaulich erklärt:

http://www.youtube.com/watch?v=QL65dcC_UNM



Die Frage "wem nützt das?" sollte endlich mal Gegenstand der Diskussionen werden.
 
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