AW: Kein Happy End - wieso?
ha ha ha... ihr werdet es nicht glauben, aber ich habe den schritt gewagt und ihn zur rede gestellt. es war so witzig, denn es war so:
es war ja schon eine ganze weile vergangen als ich ihn das letzte mal gesehen habe. um genau zu sein war das der 30. september 2008. vor ein paar wochen bin ich dann zu ihm gefahren. davor habe ich versucht ihn auf dem handy zu erreichen aber die nummer existierte nicht mehr. wie dem auch sei, stand ich dann an einem seiner fussball-training tage an seinem auto. ich wollt gar nicht wissen wie ich mich in diesem augenblick gefühlt habe. meine knie waren weich und ich hatte schiss. schiss vor der wahrheit aber ich wollte sie einfach wissen. dann kam er auch und fragte mich direkt was ich denn hier machen würde. was für eine dumme frage dachte ich mir. nun ja, und schließlich sagte ich ihm weshalb ich jetzt hier stehe und erklärte ihm alles. aber als ich ihn schon so auf mich zu kommen sah, dachte ich mir schon, dass es nur die richtige entscheidung war, dass zwischen uns schluss ist. ich kann es euch nicht beschreiben, aber ich fand ihn nur primitiv. er sah abgemagert aus. sein gesichtsausdruck war nicht der beste. auf mich hat er den eindruck gemacht als ob er nicht glücklich ist. das lag nicht an dem fussballtraining den er davor hatte, ich kenne diesen menschen eben schon etwas länger und ich habe gemerkt dass es ihn nicht gut war. dann zu wissen, dass es mir eigentlich besser geht als ihn, hat mich schon irgendwie befriedigt. als wir dann so redeten, bemerkte ich nur, dass er mir einfach ohne gnade ins gesicht lügte. wie gesagt, ich kenne ihn und ich wusste dass er lügt. ich gab ihm genau 3 mal die chance mir die wahrheit zu sagen, denn ich dachte 3 mal sind immer gut, aber er lügte wieder und bat mich freundlich einfach zu gehen, denn es wäre besser so. in dem moment dachte ich mir nur, du armer kerl, du tust mir wirklich leid aber auf der anderen seite war ich echt beruhigt, denn ich habe meine antworten bekommen auch wenn er mir nicht die wahrheit gesagt hat und konnte somit wieder ohne eine träne zu vergießen in mein auto steigen und fort fahren. haben uns zum abschied die hand geschüttelt und haben uns freundlich verabschiedet. aber er war niedergeschlagen und es war ihm peinlich dass ich ihn so gesehen habe. das konnte ich fühlen und sehen. ich habe während der heimfahrt nicht aufhören können zu lächeln. war wirklich sehr glücklich. jetzt geht es mir blendend und trauer nur ein bisschen der zeit nach die ich heulend in meinem bett verbracht habe und an die beschissene situation gedacht habe. das leben geht weiter. er war mir einfach nicht gewachsen. ich genieße mein leben jetzt und lass kommen was wolle...
trotz allem, wünsch ich das was mir passiert ist keinem, obwohl ich sagen muss, aus solchen erfahrungen wird man stärker und man lernt ja schließlich drauß...