Komme mit Brille nicht klar...

Hanni Heini

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20 März 2015
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Hi,

hat jemand von euch Erfahrung mit einer sog. "Bildschirmarbeitsplatz-Brille".
Nachdem ich über ein Jahr (oder länger) mit diesen Billig-Brillen aus den Drogeriemärkten rumgeeiert habe und die für -mal ein paar Zeilen im Buch lesen / ne Stunde am PC- auch gut funktioniert haben, habe ich mir in diesem Sommer in Deutschland, eine Brille vom Optiker machen lassen. Ich hatte irgendwann nach der Arbeit zuhause regelmäßig Kopschmerzen (neuer Arbeitsplatz/halben Tag am Monitor) und dachte jetzt ist es dann eben so weit. Es geht nicht mehr ohne. Also zum Optiker des Vertrauens und Augen "vermessen" lassen.
Dann bin ich ganz happy nach Hause und hab die Brille regelmäßig bei der Bildschirmarbeit benutzt.
Das ging auch erst ganz gut, bis ich nach ein paar Wochen dachte: "Komisch, irgenwie bist du ja manchmal etwas schwindelig"
Hab es mir noch ein paar Tage angesehen und bin dann wieder zu meine(n) Billig-Brille(n) gewechselt.
Von da an war wieder alles ok. Auch Kopfschmerzen hab ich keine mehr.

Nun sagt man ja, das soll nicht gut sein (mit den billig-Dingern) und für den Bildschirmgebrauch sind sie echt ausreichend, muß ich jedoch kleinere (auf Papier/Tablet/Handy) Texte ablesen, reichen sie nicht mehr.

Was ist das denn mit diesen Bildschirm-Brillen? Da wird einem erzählt: "Ja, der Monitor wäre ja etwas weiter entfernt als ein Buch und deshalb wäre es schon sinnvoll" Früher gab es doch auch nur "Lesebrillen" und keiner hat diesen "Quatsch" gebraucht. Machen diese paar Zentimeter soviel aus?
Ich komme jedenfalls nicht gut damit klar, sprich- ich merke das ich leicht schwindelig werde, wenn ich sie länger benutzt habe. Auch hatte man mir erzählt, dass man sie nicht abnehmen müßte wenn man mal kurz zum Kopierer oder so geht. Würd ich sie nicht abnehmen, ich würde gegen den Türrahmen laufen (mal übertrieben gesagt).

Ist jetzt etwas lang geworden, hoffe dass noch jemand Erfahrungen damit gemacht hat und was dazu schreiben kann.
 

beren

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29 März 2015
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Würde ich sagen.

Oder aber, du musst dich langsam an die neue Brille gewöhne, stufenweise. Wenn nämlich die Differenz zu vorher groß ist, ist ein Schwindelgefühl normal. Kopfschmerzen in dieser Phase sind auch normal.

Ich war auch lange nicht beim Arzt, so dass ich bei meiner normalen neuen Brille dann auch Probleme hatte. Drei Wochen dauert wohl so eine Gewöhnung.
 

Hanni Heini

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20 März 2015
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Ich bin weitsichtig?! Also wenn die Arme irgendwann nicht mehr lang genug sind. ..:)

Die 3 Wochen habe ich längst rum. Dann probiere ich nochmal, sie mal stundenweise zu benutzen und jede Woche etwas zu steigern.
 

alterali

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19 April 2007
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mittenmang
Vielleicht liegt es gar nicht an der Brille.
Wir hatten früher die Monitore auf dem Desctop! Sozusagen Auge in Auge oder auf Augenhöhe.
Später wurden sie etwas tiefer neben den Desctop gesetzt-
Beim Lesen und schreiben blickt man auch eher schräg ein bisschen nach unten.
Ich habe zu dem Thema mal einen Monitorarbeitsplatz gesehen, da war der Monitor unter der Glasplatte eines Arbeitstischen angebracht.

Ein ständiger zu hoher Blick soll wohl Nackenschmerzen verursachen können.
Vielleicht reagierst Du auch mit Schwindel.
 
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Shalima

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17 Juli 2008
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Ösiland
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beren

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29 März 2015
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ich bin jetzt beides!
Habe eine Gleitsichtbrille und bin froh diese zu haben. Das erste Monat war schwierig der Übergang ist immer verschwommen, aber jetzt merkt man gar nichts mehr. Kann in der Nähe gut lesen und sehe in der Ferne auch noch scharf. ;)


Meine Mutter will das nicht. Sie hat eine zur Probe bekommen und kam nicht klar damit. Ihr sind Lesebrille und Brille für Weitsichtigkeit extra lieber.
 
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