S
sirin
Guest
AW: Konvertieren
Aber wenn man bewußt eine Religion, als "die richtige" für sich wählt, dann sollte man doch all ihren Regeln und Traditionen folgen und nicht nur das Angenehme herauspicken und das weniger Angenehme eben ignorieren. Eine solche Ignoranz kann ich nur bei Leuten akzeptieren, die sich nicht freiwillig dafür entschieden haben, sonderen denen ihre Religion von außen (Geburt, Druck der Gesellschaft - Zwangskonversion) "aufgezwungen" wurde. Ich denke, es ist auch schwer in einer nicht-islamischen Umgebung den Islam gut und korrekt zu erlernen.
Im Endeffekt muß natürlich jeder tun bzw. lassen, was er für richtig hält. Aber ich finde es nicht gut, mit einer solchen Entscheidung leichtfertig umzugehen. Zumal für eine chrisliche Frau, die einen Muslim heiraten möchte gar kein Grund besteht, die Religion zu wechseln. Die beiden können heiraten, sie kann anfangen, seinen Glauben mit zu leben und wenn sie sich dann sicher ist, dass es das Richtige ist später konvertieren.
@ Catsili: Darf ich dazu an dich als Konvertitin noch eine Frage stellen. Wenn man konvertiert, wie wird dann der Madhab (Rechtsschule) ausgewählt? Ist das abhängig von der Rechtsschule des Imam vor dem man konvertiert (falls man dies tut)? Wenn man es im stillen Kämmerchen tut, wonach richtet sich dann die Rechtsschule? Die Unterschiede sind zwar nicht groß, aber teilweise eben doch wichtig. Und wenn ich mich korrekt verhalten will, muß ich ja wissen, nach welchen Regeln ich das tun soll.
Ich würde jedem "Konvertiten" ans Herz legen, darauf zu pfeifen, was andere (egal ob Muslime oder Christen oder Atheisten) sagen, sondern alles was man tut oder läßt, aus eigener, freier Überzeugung zu tun!
Ansonsten wird man niemals inneren Frieden finden...... und darauf sollte es doch hinauslaufen - oder?
LG
Aber wenn man bewußt eine Religion, als "die richtige" für sich wählt, dann sollte man doch all ihren Regeln und Traditionen folgen und nicht nur das Angenehme herauspicken und das weniger Angenehme eben ignorieren. Eine solche Ignoranz kann ich nur bei Leuten akzeptieren, die sich nicht freiwillig dafür entschieden haben, sonderen denen ihre Religion von außen (Geburt, Druck der Gesellschaft - Zwangskonversion) "aufgezwungen" wurde. Ich denke, es ist auch schwer in einer nicht-islamischen Umgebung den Islam gut und korrekt zu erlernen.
Im Endeffekt muß natürlich jeder tun bzw. lassen, was er für richtig hält. Aber ich finde es nicht gut, mit einer solchen Entscheidung leichtfertig umzugehen. Zumal für eine chrisliche Frau, die einen Muslim heiraten möchte gar kein Grund besteht, die Religion zu wechseln. Die beiden können heiraten, sie kann anfangen, seinen Glauben mit zu leben und wenn sie sich dann sicher ist, dass es das Richtige ist später konvertieren.
@ Catsili: Darf ich dazu an dich als Konvertitin noch eine Frage stellen. Wenn man konvertiert, wie wird dann der Madhab (Rechtsschule) ausgewählt? Ist das abhängig von der Rechtsschule des Imam vor dem man konvertiert (falls man dies tut)? Wenn man es im stillen Kämmerchen tut, wonach richtet sich dann die Rechtsschule? Die Unterschiede sind zwar nicht groß, aber teilweise eben doch wichtig. Und wenn ich mich korrekt verhalten will, muß ich ja wissen, nach welchen Regeln ich das tun soll.