AW: Krankenhauserfahrungen eines leidgeprüften Patienten
Vor ein paar Jahren war ich wegen Darmverschluss hier im Krankenhaus und sollte dann am Darm operiert werden. Ich wurde auf einer Liege im Korridor vor dem OP platziert da der Chirurg noch zu tun hatte und ein junger Krankenpfleger wollte mir schon mal einen Schlauch durch die Nase zum Magen einfuehren - nach einigen Versuchen gab er es auf weil der Schlauch ganz einfach zu hart und nicht elastisch genug war und es zu Blutungen in der Nase kam. Dann versuchte er es mit einem anderen Schlauch aus Gummi, zwar weicher aber auch dicker - und es klappte. Als ich mich dann aber flach hinlegte bekam ich keine Luft mehr, der Krankenpfleger war weg und somit harrte ich, gestuetzt auf den Ellenbogen, ganze lange 10 Minuten aus bis sich die Tuer des OPs oeffnete und der Chirurg rauskam. Ich war so wuetend und dachte mir dass, wenn die nicht mal in der Lage waren einen Schlauch korrekt einzufuehren, es vielleicht besser waere dass ich die OP verschieben wuerde. Und so habe ich mich dann im letzten Moment standhaft geweigert mich zu operieren.