eruvaer
Well-Known Member
hm deswegen sprech ich bei meiner Liebe auf den ersten Blick von Liebe auf den ersten Blick.
die übliche Verliebtheit mit rosaroter Brille blieb bei uns irgendwie aus. - wir sahen den anderen nie als perfekten Traum an, "nur" als perfekten Partner sozusagen.
im ersten Jahr haben wir aufgrund von Umständen 24/7 aufeinander gehockt..zusammen gearbeitet, zusammen gegessen, zusammen gelebt auf kleinem Raum. trotzdem ging man sich nie auf den Wecker.
die nächsten zwei Jahre waren dann mit größer werdendem räumlichen Abstand verbunden.
die Liebe wurde nicht größer oder kleiner, sie wurde tiefer.
diesen...Respekt voreinander - vor den tiefschwarzen Abgründen, die der andere in sich trug, vor den Ängsten und Schwächen, Macken...hatten wir vom ersten Tag an. es war wirklich sonderbar. es dauerte eine Weile bis aus uns ein Paar wurde, aber schon am ersten Tag sprach man ganz offen wie mit einem alten Freund über Dinge ganz offen, für die es sonst Jahre braucht, bis der andere sie weiss - einfach weil dieses stille wissende Einverständnis herrschte.
als wüsste man schon lange, was in dem anderen vorgeht, man sagts nur jetzt auch endlich mal...
wie ein altes Ehepaar, das sich morgens zum 2.000sten mal gemeinsam Frühstück macht...wo sich jeder im richtigen Moment die benötgten Utensilien zukommen lässt - nur eben auch bezogen auf eine Umarmung, auf die richtige Reaktion auf Emotionen.
was ich zu der Geschichte noch nicht erzählt hatte war, dass er kurzweilig an meiner Schule gewesen ist - Jaaahre zuvor. - das glaubt einem eh niemand, wir wolltens auch nie wirklich ^^
aber er stand mit seiner Klasse vor dem Eingang Richtung Lehrerzimmer, draussen auf dem Hof.
seine Klasse kannte ich. ihn nicht.
ich ging an ihnen vorbei und sah in diese tiefdunklen blauen Augen.
als wir schon zusammen waren erzählte er mir irgendwann, dass er für ein paar Wochen nur an meiner Schule war, erzählte mir diese Situation und das ein Mädchen mit wunderschönen blauen Augen an ihm vorbei gegangen sei und er es deswegen immer schade fand, dass er die Schule verlassen musste "vielleicht wären wir uns dann ja auch da schon über den Weg gelaufen"
mein Gesichtsausdruck damals muss göttlich gewesen sein 
die übliche Verliebtheit mit rosaroter Brille blieb bei uns irgendwie aus. - wir sahen den anderen nie als perfekten Traum an, "nur" als perfekten Partner sozusagen.
im ersten Jahr haben wir aufgrund von Umständen 24/7 aufeinander gehockt..zusammen gearbeitet, zusammen gegessen, zusammen gelebt auf kleinem Raum. trotzdem ging man sich nie auf den Wecker.
die nächsten zwei Jahre waren dann mit größer werdendem räumlichen Abstand verbunden.
die Liebe wurde nicht größer oder kleiner, sie wurde tiefer.
diesen...Respekt voreinander - vor den tiefschwarzen Abgründen, die der andere in sich trug, vor den Ängsten und Schwächen, Macken...hatten wir vom ersten Tag an. es war wirklich sonderbar. es dauerte eine Weile bis aus uns ein Paar wurde, aber schon am ersten Tag sprach man ganz offen wie mit einem alten Freund über Dinge ganz offen, für die es sonst Jahre braucht, bis der andere sie weiss - einfach weil dieses stille wissende Einverständnis herrschte.
als wüsste man schon lange, was in dem anderen vorgeht, man sagts nur jetzt auch endlich mal...
wie ein altes Ehepaar, das sich morgens zum 2.000sten mal gemeinsam Frühstück macht...wo sich jeder im richtigen Moment die benötgten Utensilien zukommen lässt - nur eben auch bezogen auf eine Umarmung, auf die richtige Reaktion auf Emotionen.
was ich zu der Geschichte noch nicht erzählt hatte war, dass er kurzweilig an meiner Schule gewesen ist - Jaaahre zuvor. - das glaubt einem eh niemand, wir wolltens auch nie wirklich ^^
aber er stand mit seiner Klasse vor dem Eingang Richtung Lehrerzimmer, draussen auf dem Hof.
seine Klasse kannte ich. ihn nicht.
ich ging an ihnen vorbei und sah in diese tiefdunklen blauen Augen.
als wir schon zusammen waren erzählte er mir irgendwann, dass er für ein paar Wochen nur an meiner Schule war, erzählte mir diese Situation und das ein Mädchen mit wunderschönen blauen Augen an ihm vorbei gegangen sei und er es deswegen immer schade fand, dass er die Schule verlassen musste "vielleicht wären wir uns dann ja auch da schon über den Weg gelaufen"