EnRetard
Well-Known Member
Hätte er, das ist ja die Frage. Ist sein Verhalten nicht auch aus Frust entstanden – Auch aus Entsetzen, wie der Westen an den Arabellions (und deren Niederschlagungen) gedreht hat. Wäre er in diese Machtposition überhaupt gekommen, gebunden an Weggefährten, die 100% hinter der Westintegration stehen. Die hat er ja erst abschießen können, weil er sagen konnte: "Die wollen uns sowieso nicht." Könnte er "sein wahres Gesicht zeigen", wenn die Westbindung weiterhin wirtschaftlichen Aufschwung generieren würde, würde er sich leisten können, da auszusteigen. Und so Sachen wie Visafreiheit aufs Spiel setzen.
Wir werden es nicht erfahren.
Schau dir Polen an. Jeder vierte Euro aus dem EU-Budget geht dorthin und die Dermokratie wird gerade abgeschafft. Von dem grenzenlos asozialen Verhalten der Regierung bei den Themen Flucht und Migration ganz zu schweigen. Und was kann die EU gegen die Warschauer Soziopathen machen? Nix.
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Des Reis' Verhalten soll aus Frust entstanden sein und aus Entsetzen? Du hast wohl zu viel Yeneroglu geschaut. Er war schon immer so, der Mann war mal OB von Istanbul und wollte gleich die den ÖPNV nach Männlein und Weiblein sortieren. Ach ja, ÖPNV, da gab's auch noch diesen Spruch mit der Demokratie und der Straßenbahn. (Ja, ich weiß, den deuten Tayyip-Versteher anders). Und falls du bei den Arabellionen auf Ägypten anspielst, Erdos Muslimbrüder hatten die Chance und haben verkackt. So sehr, dass der Laden den Militärs wie reifes Obst in den Schoß gefallen ist. Und was war mit Tunesien? Der dortige Muslimbrüder-Ableger, Ennahda heißt er, schmierte wegen seines großen Erfolgs gleich in der zweiten Wahl ab.