Missionieren in der Schule

AW: Missionieren in der Schule

Rufe beim Landes Kirchenamt an. Dezernat für Mission & Ökomene

Die Nummer gibt es per PN.

Sollte diese "Gruppierung" nicht zur ACK (Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen) gehören werden die sich dafür interessieren, dass diese Leute in Schulen auftauchen.

Solltest Du aus irgendwelchen Gründen dort nicht weiterkommen, setzte Dich mit dem PTI in Kassel in Verbindung... die Nummer hab ich leider nicht.
Diese Arbeiten auch mit den Schulen zusammen und müssten daher auch ein gewisses Interesse an der Sache haben.

Das ganze hört sich tatsächlich eher nach "Sekte" an und ist mit den christlichen "Gepflogenheiten" nicht vereinbar.

Erst wenn Du Dich mit obengenannten auseinander gesetzt hast ist es sinnvoll Dich "um den Rektor zu kümmern" ;-)

LG, Chayenne

Meiner Ansicht nach wäre es Sache des Rektors und der Lehrer gewesen, genau das zu tun, bevor aus dieser ominösen Glaubensgemeinschaft jemand in der Schule auftaucht und Kinder zu einem "Spielnachmittag" einlädt. Und ich finde, ein kleiner Blick ins Internet vorher hätte auch schon genügt, um zu dem Schluss zu kommen, dass diese Leute besser draußen bleiben.
 
AW: Missionieren in der Schule

Ich möchte wiederholen: Mich stört es nicht, dass unsere Kinder christlichen Einflüssen ausgesetzt sind. Uns stört, dass wir nicht wissen woher der Wind weht.

Und das kann ich sehr gut verstehen! Mir ginge es ganz ähnlich wie Dir, Izzet; ich würde auch wissen wollen, was da eigentlich vermittelt wird.

Interessanterweise bin ich seit letzter Woche mit dem gleichen Thema zugange. Mein Sohn hat jetzt im 2. Schulhalbjahr auf der weiterführenden Schule Religionsunterricht bekommen. Kein Problem, sollte man meinen. Jedenfalls sah ich nie eines darin. Mündliche Wiedergabe meines Sprößlings von bislang drei Stunden evangelischem Religionsunterricht: Der Lehrer habe, so wörtlich, "einen Sockenschuss". Er habe z.B. erzählt, man ginge nur zur Schule, lerne lesen und schreiben, um die Bibel zu verstehen. Des Weiteren reiche es angeblich zu wissen, was in der Bibel stünde, um im Leben zurechtzukommen. Und überhaupt sei das ganze Leben: Religion. Max' Einwände, das sei viel zu einfach, wo der Urknall bliebe, und überhaupt - .. müssen wohl für einen kurzen Urknall im Klassenzimmer gesorgt haben, jedenfalls wurde der Rest der Geschichte dann unübersichtlich, und die Version des Lehrers kenne ich noch nicht, aber sicherlich bald.

Momentan bin ich sehr unschlüssig, ob ich (wohlwollende Auslegung) an einen didaktischen Trick glauben soll, um verpennte Unterstufenschüler für ein Randfach zu begeistern - oder ob ich notfalls versuche, meinen Sohn wegen versuchter Kindesverdummung vom Religionsunterricht freistellen zu lassen. Er selber würde inzwischen lieber am Unterricht der katholischen Klasse teilnehmen. Da soll es entschieden liberaler zugehen, behaupten Mitschüler.

Das mit der katholischen Klasse ist auch noch so'n Ding. Alle Welt redet von Ökumene, interreligiösen Dialogen etc., und an einem nicht-konfessionsgebundenen, staatlichen Gymnasium haben sie nichts Eiligeres zu tun, als die Schüler nach evangelisch und katholisch auseinander zu sortieren. Wohlgemerkt: nicht für den Fachunterricht, sondern in Klassen! Einzig die muslimischen Schüler sind, so weit ich weiß, quer durch alle vier Klassen verstreut und nehmen am katholischen Religionsunterricht teil.

Das alles aus organisatorischen Gründen, heißt es. Mag ja sein.. andererseits klappte mir bei der Einschulungsfeier echt der Unterkiefer runter, um nicht zu sagen: ich fand es mehr als befremdlich. Mich hat das alles nur an die düstersten Separationsmethoden meiner eigenen Grundschulzeit erinnert. Lange her. Aber offenbar wieder im Trend.

Grummelige Grüße

anouk
 
AW: Missionieren in der Schule

und welchen unterschied macht ein kind das aishe heisst zu einem christoph..ist das nicht völlig egal..namen sind sooooooooooooooo unwichtig!!!
der mensch als solches zählt doch.
ob ich marion oder monika oder sonstwie heisse, das ändert doch nichts an meinem verhalten.


so, und nu zurück zu diesem seltsamen verein, der hier durch schulen zieht und bekennend versucht kinder zu missionieren um ihren glauben in folgegenerationen zu verbreiten..

lg marion


Du scheinst ja ein richtiges Problem mit den Christentum zu haben, oder bist du einfach nur so begeistert von den Türken? Du kannst die schelte in richtung der Moslems nicht teilen, regst dich aber über eine Pastorin auf? Sag mal lässt du auch jeden Vertreter vor der Tür rein? Bestimmt nicht, die wimmelst du höflich ab und genauso hättest du es auch mit der Pastorin machen können. ;)

Das Chrsitentum wurde reformiert, es gibt aber absolut keinen Grund das wir deswegen nicht auf Fehler in anderen Religionen oder dessen verhalten eingehen. Für mich hört es sich so an als ob du dem Verhalten das ich beschrieben habe zustimmst. :-(

Und der Name ist wichtig, wie eben auch die religion, du kannst ja mal, wenn du binationale Kinder kennst, fragen als was sie sich sehen und achte dann mal auf die Religion und den Namen ;)
 
AW: Missionieren in der Schule

Letztere gab mir diesen Tipp:

Rufe beim Landes Kirchenamt an. Dezernat für Mission & Ökomene

Landeskirchenamt ist gut. Mir fiel zwischenzeitlich noch ein, dass es in etlichen Bundesländern auch Sektenbeauftragte bzw. entsprechende Beratungsstellen gibt. In Schleswig-Holstein war das jahrelang bei der Landesregierung angesiedelt, ob das jetzt noch der Fall ist, weiß ich nicht. Aber in Hessen müsste es das eigentlich auch geben.
 
AW: Missionieren in der Schule

onkel adolf ist nun mal jemand der unser land vor ungefähr 60 jahren, massgeblich geprägt hat.
ist zumindest für den westlichen teil der brd ein mann gewesen, der es durch seine politik( die ich nicht billige) dazu gebracht hat, das wir das sind, was wir heute sind!

Der Osten besteht also nur aus dumpfen Rechten? Solingen und Mölln liegen im Westen...

ich hätte natürlich auch die ehemalige ddr als beispiel nehmen können.
denn die haben es zumindest in bezug auf religion richtig gemacht.
sie in die ecke verwiesen wo religionen hingehören.

nach hause, in die eigenen vier wände, aber nicht in verbindung mit staatsgeschäften.

lg marion

Richtig
 
AW: Missionieren in der Schule

Du scheinst ja ein richtiges Problem mit den Christentum zu haben, oder bist du einfach nur so begeistert von den Türken? Du kannst die schelte in richtung der Moslems nicht teilen, regst dich aber über eine Pastorin auf? Sag mal lässt du auch jeden Vertreter vor der Tür rein? Bestimmt nicht, die wimmelst du höflich ab und genauso hättest du es auch mit der Pastorin machen können. ;)

Das Chrsitentum wurde reformiert, es gibt aber absolut keinen Grund das wir deswegen nicht auf Fehler in anderen Religionen oder dessen verhalten eingehen. Für mich hört es sich so an als ob du dem Verhalten das ich beschrieben habe zustimmst. :-(

Und der Name ist wichtig, wie eben auch die religion, du kannst ja mal, wenn du binationale Kinder kennst, fragen als was sie sich sehen und achte dann mal auf die Religion und den Namen ;)


habe meine einstellung zum christentum gerade im anderen thread ausführlich geschildert.
passt in diesen thread nicht rein..

als abschluss hier..die pastorin hab ich aus höflichkeit nicht rausgeworfen, das war es..
 
AW: Missionieren in der Schule

... Das ganze hört sich tatsächlich eher nach "Sekte" an und ist mit den christlichen "Gepflogenheiten" nicht vereinbar ...

Erst wenn Du Dich mit obengenannten auseinander gesetzt hast ist es sinnvoll Dich "um den Rektor zu kümmern" ;-)

Die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen (CDU) spricht sich für die Arbeit von "Entschieden für Christus" (EC) aus. Somit ist die Bundesregierung vermutlich der Ansicht, dass es sich nicht um eine Sekte handelt.

Dieser Text befremdet mich dann aber doch etwas:

Der Deutsche Jugendverband „Entschieden für Christus“ (EC) e.V. mit Sitz in Kassel ist seit über 100 Jahren in Deutschland engagiert für christliche Kinder- und Jugendarbeit. In wöchentlichen Gruppen werden über 40.000 junge Menschen erreicht. Zu den weiteren Arbeitsbereichen gehören die Missionarische Abteilung, die Sozialmissionarische Arbeit u.a. mit 100 Projekten in Indien, der Born-Verlag sowie das Diakoniezentrum in Woltersdorf bei Berlin mit Krankenhaus und EC-Begegnungs- und Bildungszentrum. Leiter des Deutschen EC-Verbandes ist Bundespfarrer Rudolf Westerheide.

Viele Christen würden abwertend als Fundamentalisten bezeichnet und so mit Islamisten gleichgestellt. Christen mißbrauchten ihre Berufung auf das Fundament Jesus Christus aber nicht zur Rechtfertigung.
 
AW: Missionieren in der Schule

Religion hat in einer staatlich neutralen schule nichts zu suchen! darauf besteh ich...wenn muslimische lehrerinnen kein kopftuch tragen dürfen, dann sollten sich auch kirliche organisationen aus den schulen raushalten...
 
Top