Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz

AW: Mobbing in der Schule oder am Arbeitsplatz

Leute, Leute, Mobbing ist ein richtiges Modewort geworden. Es wird heute für jede kleine Reiberei im Berufsleben verwendet. Und das passiert dann genauso im privaten Bereich.
Für Mobbing gibt es eine (eigentlich zwei) gängige Definitionen:

Nr. 1:
“Unter Mobbing wird eine konfliktbelastete Kommunikation am Arbeitsplatz unter Kollegen oder zwischen Vorgesetzten und Untergebenen verstanden, bei der die angegriffene Person unterlegen ist, und von einer oder einigen Personen systematisch, oft und während längerer Zeit mit dem Ziel und/oder dem Effekt des Ausstoßes aus dem Arbeitsverhältnis direkt oder indirekt angegriffen wird und dies als Diskriminierung empfindet.” nach Leymann (1993) Näher definiert wird der Begriff durch das Vorhandensein von 45 definierten Handlungen, von denen alle oder mehrere vorliegen müssen (Leymann, 1993).

Nr. 2:
Eine weitere Mobbing Definition , von Zapf (1999), die der Autor an Definitionen von u. a. Leymann (1993), Niedl (1995) und Skogstad (1996) anlehnt, lautet:
“Mobbing beinhaltet, daß jeman am Arbeitsplatz von Kollegen, Vorgesetzten oder Untergebenen schikaniert, belästigt, drangsaliert, beleidigt, ausgegrenzt oder beispielsweise mit kränkenden Arbeitsaufgaben bedacht wird und der oder die Mobbingbetroffene unterlegen ist. Wenn man etwas als Mobbing bezeichnen möchte, dann muß dies häufig und wiederholt auftreten (z. B. mindestens einmal pro Woche) und sich über einen längeren Zeitraum erstrecken (mindestens ein halbes Jahr).”



Interessant ist schließlich auch ein Blick auf die Auschlußkriterien für Mobbing: Es handelt sich nach Zapf, D. (1999) nicht um Mobbing, wenn:
- Vorfälle nicht oft (nicht einmal in der Woche) und auch nicht über einen längeren Zeitraum (nicht über mindestens einem halben Jahr) stattfinden
- zwei etwa gleich starke Parteien in einen Konflikt geraten


Leider habe ich in meiner Personalratsarbeit häufiger mit richtigem als auch mit vermeintlichem Mobbing zu tun und kann da nur sagen, dass es keine allgemeingültigen Verhaltensregeln dazu gibt. Jeder Fall ist immer wieder anders und man muss sich dabei professionelle Hilfe suchen. Alleine kommt niemand aus der Situation raus!
 
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Und wie hast du das ganze mittlerweile verarbeitet?
Ich hoffe du bist drüber hinweg.


heute denke ich noch oft daran.
und auch kommt es heute noch vor, dass ich zweifle ob die leute mich nun verarschen, oder es doch ernst meinen.
zum glück bin ich mit der zeit selbstbewusster geworden, und kann mittlerweile ganz gut kontra geben. ( brauche ich aber nicht, denn ich umgebe mich nur mit leuten, die mich auch wirklich mögen, die anderen können mich mal.) sorry für den ausdruck..
 
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heute denke ich noch oft daran.
und auch kommt es heute noch vor, dass ich zweifle ob die leute mich nun verarschen, oder es doch ernst meinen.
zum glück bin ich mit der zeit selbstbewusster geworden, und kann mittlerweile ganz gut kontra geben. ( brauche ich aber nicht, denn ich umgebe mich nur mit leuten, die mich auch wirklich mögen, die anderen können mich mal.) sorry für den ausdruck..

Nur mit leuten die dich mögen. Du glückliche. Auch auf dem Arbeitsplatz?
wie ist es bei leuten die dich nicht auf anhieb mögen. Umgehst du sie oder kannst du auch mal auf diese zugehen? Weil da sehe ich die gefahr.
 
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Nur mit leuten die dich mögen. Du glückliche. Auch auf dem Arbeitsplatz?
wie ist es bei leuten die dich nicht auf anhieb mögen. Umgehst du sie oder kannst du auch mal auf diese zugehen? Weil da sehe ich die gefahr.


auf der arbeit habe ich überhaupt keine probleme mit kollegen. wer mit mir nichts zu tun haben will, hat eben pech gehabt.
aber diese strecke des selbstbewusstseins war ein sehr langer weg. natürlich kann ich auf leute zugehen, dich mich nicht sofort mögen. früher war es für mich sehr schwer auf fremde leute zuzugehen da ich mich immer gefragt habe, was die von mir denken. heute dagegen habe ich damit kein problem mehr.
 
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Ich wurde 3 Jahre während meiner Ausbildung von meinem Ausbilder richtig fertig gemacht. Damals konnte ich damit nicht umgehen, aber heute shockt mich dafür nichts mehr so schnell und mir wird sowas mit sichheit nicht mehr passieren.

Und mein damaliger Ausbilder ist nachdem ich die Prüfungen bestanden habe auch kein Ausbilder mehr.8)
 
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Ich würde auch sagen, dass ich in der Grundschule und Unterstufe "gemobbt" wurde. Das hat dazu geführt, dass ich relativ früh das Bedürfnis abgelegt habe, irgendwo dazu zu gehören. Mein Selbstvertrauen gewinne ich nicht durch die Bindung in einer Gruppe. Das hilft insofern, da man nicht mehr angreifbar ist. Andererseits ist es nicht jedermanns Sache, schließlich gibt es sozialere Wesen als mich.
 
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Ich würde auch sagen, dass ich in der Grundschule und Unterstufe "gemobbt" wurde. Das hat dazu geführt, dass ich relativ früh das Bedürfnis abgelegt habe, irgendwo dazu zu gehören. Mein Selbstvertrauen gewinne ich nicht durch die Bindung in einer Gruppe. Das hilft insofern, da man nicht mehr angreifbar ist. Andererseits ist es nicht jedermanns Sache, schließlich gibt es sozialere Wesen als mich.

so ähnlich handhabt das meine tochter jetzt auch. sie sagt das Bedürfnis dazugehören zu wollen hat sich bei ihr ganz gelegt.
 
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