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sdost
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AW: Newroz
Da habe ich etwas bei Wikipedia gefunden
Die historische Bezeichnung Tocharoi (Ptolemäus), Tochari (Strabo), bezeichnet nicht exakt die heute als "Tocharer" bezeichnete Bevölkerung, was zu Missverständnissen führen kann.
Es handelt sich dabei um die Yüeh-chi, Ein Volk, das im Raum der chinesischen Provinz Gansu siedelte. Die Hsiung-nu besiegten sie 176 v. Chr., wonach die Yüeh-chi zum größten Teil ins Siebenstromland Zentralasiens auswanderten. Im Jahr 129 v. Chr. überschritten sie den Iaxartes (Syr-Daja) und ließen sich am oberen Oxus (Amu-Darja) nieder. Diese Landschaft, die das südliche Usbekistan, Tadschikistan sowie den Norden Afghanistans umfasst, wurde nach den neuen Bewohnern "Tocharistan" genannt. Aus den Tocharern ging ein Clan bzw. eine Dynastie - die Kushana (Kuschana) - hervor, die im 1. Jh. n. Chr. ein Reich in Baktrien errichtete. Das Reich der Kuschana dehnte sich später über weite Gebiete Mittelasiens aus und erreichte unter Kanishka I. seine größte Ausdehnung.
Die "Tocharer", d.h. die Sprecher des Tocharischen, stehen mit dem Kuschan-Reich in Verbindung, sind aber nicht mit den Tocharoi gleichzusetzen. Ihre Sprache wurde erst um 1900 wiederentdeckt, als man buddhistische Schriftrollen im Tarimbecken bei den Oasenstädten Kutscha und Turfan fand, die ins 6.-8. Jh. n. Chr. datiert werden konnten. Zum großen Erstaunen der Sprachwissenschaftler handelte es sich um eine Sprache, die zum westindoeuropäischen Zweig der Kentumsprachen zählte, dem z.B. auch das Germanische und Keltische angehören. Man vermutet, dass sich das kulturelle und sprachliche Profil dieser Pseudo-Tocharer im ausgehenden 1. Jahrtausend v. Chr. herausbildete, möglicherweise in Verbindung mit der Afanasevo-Kultur im Altaigebirge und im Flusstal des Jenissei. Von dort wanderten diese Tocharer wohl zur Zeitenwende ins Tarimbecken. Erwogen wird eine Identität mit den in chinesischen Quellen erwähnten Wu-sun (Arschi, Arsoi).
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Die historische Bezeichnung Tocharoi (Ptolemäus), Tochari (Strabo), bezeichnet nicht exakt die heute als "Tocharer" bezeichnete Bevölkerung, was zu Missverständnissen führen kann.
Es handelt sich dabei um die Yüeh-chi, Ein Volk, das im Raum der chinesischen Provinz Gansu siedelte. Die Hsiung-nu besiegten sie 176 v. Chr., wonach die Yüeh-chi zum größten Teil ins Siebenstromland Zentralasiens auswanderten. Im Jahr 129 v. Chr. überschritten sie den Iaxartes (Syr-Daja) und ließen sich am oberen Oxus (Amu-Darja) nieder. Diese Landschaft, die das südliche Usbekistan, Tadschikistan sowie den Norden Afghanistans umfasst, wurde nach den neuen Bewohnern "Tocharistan" genannt. Aus den Tocharern ging ein Clan bzw. eine Dynastie - die Kushana (Kuschana) - hervor, die im 1. Jh. n. Chr. ein Reich in Baktrien errichtete. Das Reich der Kuschana dehnte sich später über weite Gebiete Mittelasiens aus und erreichte unter Kanishka I. seine größte Ausdehnung.
Die "Tocharer", d.h. die Sprecher des Tocharischen, stehen mit dem Kuschan-Reich in Verbindung, sind aber nicht mit den Tocharoi gleichzusetzen. Ihre Sprache wurde erst um 1900 wiederentdeckt, als man buddhistische Schriftrollen im Tarimbecken bei den Oasenstädten Kutscha und Turfan fand, die ins 6.-8. Jh. n. Chr. datiert werden konnten. Zum großen Erstaunen der Sprachwissenschaftler handelte es sich um eine Sprache, die zum westindoeuropäischen Zweig der Kentumsprachen zählte, dem z.B. auch das Germanische und Keltische angehören. Man vermutet, dass sich das kulturelle und sprachliche Profil dieser Pseudo-Tocharer im ausgehenden 1. Jahrtausend v. Chr. herausbildete, möglicherweise in Verbindung mit der Afanasevo-Kultur im Altaigebirge und im Flusstal des Jenissei. Von dort wanderten diese Tocharer wohl zur Zeitenwende ins Tarimbecken. Erwogen wird eine Identität mit den in chinesischen Quellen erwähnten Wu-sun (Arschi, Arsoi).