AW: No turning back? Geri dönüşü olmayan?
In so einer Situation zu sein, ist nicht unbedingt leicht ... ich kann durchaus nachvollziehen, wenn jetzt viele hier der Meinung sind, bleibe so wie du bist ... wenn es sich um den Menschen handelt, in den sich die Frau verliebt hat, mag das auch berechtigt sein, allerdings was das Glaubensbekenntnis auf dem Papier betrifft, kann es durchaus anders sein ... denn hier kann ein "Bleibe-so-wie-du-bist" kann mit äußerster Konsequenz mit sich ziehen, dass eine offizielle Partnerschaft und Ehe mit dieser Frau keine Zukunft hat ... Zwickmühle ... zu allererst sei auf jeden Fall erwähnt, dass du ja selbst schon erwähnt hast, dass du sehr jung bist ... "Liebe" verklärt gerne die Sicht, wir sehen nur nahezu alles positiv, Negatives wird ausgeblendet, das machen die Hormone, dieser Zustand dauert bis zu zwei Jahre an, danach kann man von Liebe sprechen, davor ist es eine Liebe, die einer Verliebtheit gleichkommt, auch wenn wir das so nicht sehen und von uns weisen, teilweise bereits in den ersten Tagen von wahrer Liebe sprechen ... man möchte nicht glauben, dass man bis ungefähr zwei Jahre ein rosarote Brille trägt ... naja soviel dazu ... was unterscheidet nun jemand mit 20 Jahren und jemand mit 40 Jahren, nichts ... bis eben auf die 20 Jahre Lebenserfahrung, damit will ich sagen, dass eine Liebe nicht konstant sein "muss", dass zeigen viele viele Beispiele und dies sage ich ohne dir die Liebe, die du jetzt fühlst, madig zu machen, nein, ganz im Gegenteil, lebe sie aus ... aber die Zukunft ist noch nicht geschrieben ... ich wünsche euch, dass ihr sie schreibt und dass sie nicht für euch geschrieben wird ... da bin ich dann doch schon beim nächsten Thema ... die Familie, möglicherweise haben wir hier ein Beispiel von Intoleranz und Vorurteilen, wo fangen Intoleranz und Vorurteile an und wo hören sie mit Zugehörigkeit und Traditon auf ... es zeigt, dass Intoleranz und Vorurteile auf beiden Seiten zu finden sind ... so wie auch Zugehörigkeit und Tradition ... beides scheint Hand in Hand zu gehen und ein Grenzübertritt wird manchmal streng geahndet. Dass manche türkische Familien keinen deutschen Freund bzw. Mann dulden, hat nicht unbedingt nur mit der Religion zu tun, das wird gern vorgeschoben, weil es die größte Hürde zu überwinden scheint, aber viele viele andere Dinge gehen dem vorher, wie etwa ein Kulturunterschied - Unterschiede bei Freizügigkeit und Familie sind nur zwei Beispiele, auch eine erlebte Abneigung spielen da eine große Rolle ... da reicht schon ein Gedanke ... Deutsche sind ausländerfeinlich, sie mögen keine Türken ... dass sie sich durch die Verallgemeinerung bereits selbst auf dieses Terrain begeben, das ist ihnen nicht bewußt ... nun das gilt es zu brechen, die Unwissenheit und Angst bei ihnen auszuräumen ... in der Regel spielt die Familie eine doch größere Rolle als bei den meisten Deutschen, ich würde glatt behaupten, dass das Verhältnis - ich "muss" leider verallgemeinern, durchaus umgekehrt ist ... das soll bitte nicht etwa bedeuten, dass die Familie bei den Deutschen egal ist, aber das Miteinander der Familienangehörigen ist doch höher, die Familie hat einen sehr hohen Wert ... deswegen ist es auch so schlimm, wenn Andere schlecht über die Familie reden ... das "Schlecht-Reden" zieht sich bis dahin, dass die Tochter einen deutschen Freund hat (das übrigens gibt es vice versa auch auf der andere Seite!) ... und da sind wir wieder bei den Vorurteilen ... Deutsche sind zu freizügig, ehren die Familie nicht, sind ausländerfeindlich ... tja ... oft ist das ja auch so ... sie haben Angst, dass ihre Werte durch "Fremde" aufgeweicht werden ... das kann, muss aber nicht sein und diesen Irrglauben gilt es dann auszuräumen ... nun gilt es, Ihnen höchsten Respekt entgegen zu bringen, ohne aber "Ungerechtigkeiten" nicht aufzuführen ... denn ein Deutscher muss für eine Türkin nicht schlechter sein als ein Türke, so wie ein Türke für eine Deutsche nicht schlechter sein muss, als ein Deutscher ... auf jeden Fall wird es in diesem deinen Fall mehr Arbeit für dich sein, aber das kann ja einen großen Lohn mit sich bringen ... und erst wenn du erwiesen hast, dass du in ihren Augen für ihre Tochter der "Richtige" wärst, dann erst kommt das Thema Islam auf dich zu ... das soll aber nicht bedeuten, dass du nicht jetzt schon den Koran liest, wie ja berichtet und dich unabhängig von ihr zu diesem Glauben bekennst ... ich wünsche dir viel Glück :wink:
In so einer Situation zu sein, ist nicht unbedingt leicht ... ich kann durchaus nachvollziehen, wenn jetzt viele hier der Meinung sind, bleibe so wie du bist ... wenn es sich um den Menschen handelt, in den sich die Frau verliebt hat, mag das auch berechtigt sein, allerdings was das Glaubensbekenntnis auf dem Papier betrifft, kann es durchaus anders sein ... denn hier kann ein "Bleibe-so-wie-du-bist" kann mit äußerster Konsequenz mit sich ziehen, dass eine offizielle Partnerschaft und Ehe mit dieser Frau keine Zukunft hat ... Zwickmühle ... zu allererst sei auf jeden Fall erwähnt, dass du ja selbst schon erwähnt hast, dass du sehr jung bist ... "Liebe" verklärt gerne die Sicht, wir sehen nur nahezu alles positiv, Negatives wird ausgeblendet, das machen die Hormone, dieser Zustand dauert bis zu zwei Jahre an, danach kann man von Liebe sprechen, davor ist es eine Liebe, die einer Verliebtheit gleichkommt, auch wenn wir das so nicht sehen und von uns weisen, teilweise bereits in den ersten Tagen von wahrer Liebe sprechen ... man möchte nicht glauben, dass man bis ungefähr zwei Jahre ein rosarote Brille trägt ... naja soviel dazu ... was unterscheidet nun jemand mit 20 Jahren und jemand mit 40 Jahren, nichts ... bis eben auf die 20 Jahre Lebenserfahrung, damit will ich sagen, dass eine Liebe nicht konstant sein "muss", dass zeigen viele viele Beispiele und dies sage ich ohne dir die Liebe, die du jetzt fühlst, madig zu machen, nein, ganz im Gegenteil, lebe sie aus ... aber die Zukunft ist noch nicht geschrieben ... ich wünsche euch, dass ihr sie schreibt und dass sie nicht für euch geschrieben wird ... da bin ich dann doch schon beim nächsten Thema ... die Familie, möglicherweise haben wir hier ein Beispiel von Intoleranz und Vorurteilen, wo fangen Intoleranz und Vorurteile an und wo hören sie mit Zugehörigkeit und Traditon auf ... es zeigt, dass Intoleranz und Vorurteile auf beiden Seiten zu finden sind ... so wie auch Zugehörigkeit und Tradition ... beides scheint Hand in Hand zu gehen und ein Grenzübertritt wird manchmal streng geahndet. Dass manche türkische Familien keinen deutschen Freund bzw. Mann dulden, hat nicht unbedingt nur mit der Religion zu tun, das wird gern vorgeschoben, weil es die größte Hürde zu überwinden scheint, aber viele viele andere Dinge gehen dem vorher, wie etwa ein Kulturunterschied - Unterschiede bei Freizügigkeit und Familie sind nur zwei Beispiele, auch eine erlebte Abneigung spielen da eine große Rolle ... da reicht schon ein Gedanke ... Deutsche sind ausländerfeinlich, sie mögen keine Türken ... dass sie sich durch die Verallgemeinerung bereits selbst auf dieses Terrain begeben, das ist ihnen nicht bewußt ... nun das gilt es zu brechen, die Unwissenheit und Angst bei ihnen auszuräumen ... in der Regel spielt die Familie eine doch größere Rolle als bei den meisten Deutschen, ich würde glatt behaupten, dass das Verhältnis - ich "muss" leider verallgemeinern, durchaus umgekehrt ist ... das soll bitte nicht etwa bedeuten, dass die Familie bei den Deutschen egal ist, aber das Miteinander der Familienangehörigen ist doch höher, die Familie hat einen sehr hohen Wert ... deswegen ist es auch so schlimm, wenn Andere schlecht über die Familie reden ... das "Schlecht-Reden" zieht sich bis dahin, dass die Tochter einen deutschen Freund hat (das übrigens gibt es vice versa auch auf der andere Seite!) ... und da sind wir wieder bei den Vorurteilen ... Deutsche sind zu freizügig, ehren die Familie nicht, sind ausländerfeindlich ... tja ... oft ist das ja auch so ... sie haben Angst, dass ihre Werte durch "Fremde" aufgeweicht werden ... das kann, muss aber nicht sein und diesen Irrglauben gilt es dann auszuräumen ... nun gilt es, Ihnen höchsten Respekt entgegen zu bringen, ohne aber "Ungerechtigkeiten" nicht aufzuführen ... denn ein Deutscher muss für eine Türkin nicht schlechter sein als ein Türke, so wie ein Türke für eine Deutsche nicht schlechter sein muss, als ein Deutscher ... auf jeden Fall wird es in diesem deinen Fall mehr Arbeit für dich sein, aber das kann ja einen großen Lohn mit sich bringen ... und erst wenn du erwiesen hast, dass du in ihren Augen für ihre Tochter der "Richtige" wärst, dann erst kommt das Thema Islam auf dich zu ... das soll aber nicht bedeuten, dass du nicht jetzt schon den Koran liest, wie ja berichtet und dich unabhängig von ihr zu diesem Glauben bekennst ... ich wünsche dir viel Glück :wink: