No turning back? Geri dönüşü olmayan?

ray81

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AW: No turning back? Geri dönüşü olmayan?

In so einer Situation zu sein, ist nicht unbedingt leicht ... ich kann durchaus nachvollziehen, wenn jetzt viele hier der Meinung sind, bleibe so wie du bist ... wenn es sich um den Menschen handelt, in den sich die Frau verliebt hat, mag das auch berechtigt sein, allerdings was das Glaubensbekenntnis auf dem Papier betrifft, kann es durchaus anders sein ... denn hier kann ein "Bleibe-so-wie-du-bist" kann mit äußerster Konsequenz mit sich ziehen, dass eine offizielle Partnerschaft und Ehe mit dieser Frau keine Zukunft hat ... Zwickmühle ... zu allererst sei auf jeden Fall erwähnt, dass du ja selbst schon erwähnt hast, dass du sehr jung bist ... "Liebe" verklärt gerne die Sicht, wir sehen nur nahezu alles positiv, Negatives wird ausgeblendet, das machen die Hormone, dieser Zustand dauert bis zu zwei Jahre an, danach kann man von Liebe sprechen, davor ist es eine Liebe, die einer Verliebtheit gleichkommt, auch wenn wir das so nicht sehen und von uns weisen, teilweise bereits in den ersten Tagen von wahrer Liebe sprechen ... man möchte nicht glauben, dass man bis ungefähr zwei Jahre ein rosarote Brille trägt ... naja soviel dazu ... was unterscheidet nun jemand mit 20 Jahren und jemand mit 40 Jahren, nichts ... bis eben auf die 20 Jahre Lebenserfahrung, damit will ich sagen, dass eine Liebe nicht konstant sein "muss", dass zeigen viele viele Beispiele und dies sage ich ohne dir die Liebe, die du jetzt fühlst, madig zu machen, nein, ganz im Gegenteil, lebe sie aus ... aber die Zukunft ist noch nicht geschrieben ... ich wünsche euch, dass ihr sie schreibt und dass sie nicht für euch geschrieben wird ... da bin ich dann doch schon beim nächsten Thema ... die Familie, möglicherweise haben wir hier ein Beispiel von Intoleranz und Vorurteilen, wo fangen Intoleranz und Vorurteile an und wo hören sie mit Zugehörigkeit und Traditon auf ... es zeigt, dass Intoleranz und Vorurteile auf beiden Seiten zu finden sind ... so wie auch Zugehörigkeit und Tradition ... beides scheint Hand in Hand zu gehen und ein Grenzübertritt wird manchmal streng geahndet. Dass manche türkische Familien keinen deutschen Freund bzw. Mann dulden, hat nicht unbedingt nur mit der Religion zu tun, das wird gern vorgeschoben, weil es die größte Hürde zu überwinden scheint, aber viele viele andere Dinge gehen dem vorher, wie etwa ein Kulturunterschied - Unterschiede bei Freizügigkeit und Familie sind nur zwei Beispiele, auch eine erlebte Abneigung spielen da eine große Rolle ... da reicht schon ein Gedanke ... Deutsche sind ausländerfeinlich, sie mögen keine Türken ... dass sie sich durch die Verallgemeinerung bereits selbst auf dieses Terrain begeben, das ist ihnen nicht bewußt ... nun das gilt es zu brechen, die Unwissenheit und Angst bei ihnen auszuräumen ... in der Regel spielt die Familie eine doch größere Rolle als bei den meisten Deutschen, ich würde glatt behaupten, dass das Verhältnis - ich "muss" leider verallgemeinern, durchaus umgekehrt ist ... das soll bitte nicht etwa bedeuten, dass die Familie bei den Deutschen egal ist, aber das Miteinander der Familienangehörigen ist doch höher, die Familie hat einen sehr hohen Wert ... deswegen ist es auch so schlimm, wenn Andere schlecht über die Familie reden ... das "Schlecht-Reden" zieht sich bis dahin, dass die Tochter einen deutschen Freund hat (das übrigens gibt es vice versa auch auf der andere Seite!) ... und da sind wir wieder bei den Vorurteilen ... Deutsche sind zu freizügig, ehren die Familie nicht, sind ausländerfeindlich ... tja ... oft ist das ja auch so ... sie haben Angst, dass ihre Werte durch "Fremde" aufgeweicht werden ... das kann, muss aber nicht sein und diesen Irrglauben gilt es dann auszuräumen ... nun gilt es, Ihnen höchsten Respekt entgegen zu bringen, ohne aber "Ungerechtigkeiten" nicht aufzuführen ... denn ein Deutscher muss für eine Türkin nicht schlechter sein als ein Türke, so wie ein Türke für eine Deutsche nicht schlechter sein muss, als ein Deutscher ... auf jeden Fall wird es in diesem deinen Fall mehr Arbeit für dich sein, aber das kann ja einen großen Lohn mit sich bringen ... und erst wenn du erwiesen hast, dass du in ihren Augen für ihre Tochter der "Richtige" wärst, dann erst kommt das Thema Islam auf dich zu ... das soll aber nicht bedeuten, dass du nicht jetzt schon den Koran liest, wie ja berichtet und dich unabhängig von ihr zu diesem Glauben bekennst ... ich wünsche dir viel Glück :wink:
 

Aylin2009

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AW: No turning back? Geri dönüşü olmayan?

Wenn eine deutsche Frau sowas hier von sich erzählt, dann wird sie meist erst mal rund gemacht, dass der türkische Mann sie fest in der Hand hat, sie keinen eigenen Willen mehr hat, das alles ja nicht gesund und erst recht keine Liebe sein kann, er sie sein ganzen leben unterdrückn wird etc. pp.

Bei einem Mann schwingt immer sowas mit von wegen "du bist ein toller Mann, so verständnisvoll, das muss wirklich große Liebe sein bla bla."

Für mich ist es ein und der gleiche Brei.

Mich würde mal interessieren, nicht nur vom Threadsteller, sondern allgemein von den sich häufenden Männern, die hier zum Islam konvertieren wollen, wie das so läuft. Ich kenne mich mit Religion und Glauben nicht aus, deswegen will ich die Frage auch wirklich versuchen neutral zu stellen:

Ihr lest also den Koran und findet, was da drin steht plausibel und denkt, dass ihr mit den Regeln des Islams ein sinnvolleres Leben leben werdet. Ok, das kann ich nachvollziehen. Aber hat das was mit Glauben im konkreten zutun? Also ich meine lest ihr dieses Buch und denkt dann plötzlich "ganz klar, Allah hat damals zu Mohamed gesprochen und alles was da drin steht ist Allahs wort? Oder spielt das im Grunde keine Rolle? Und wenn man vorher katholisch war...hat man da wirklich geglaubt, dass Jesus Gottes Sohn war? Und nun glaubt man es plötzlich nicht mehr? Oder muss man es mit dem Glauben nicht so genau nehmen, sondern sucht man sich einfach die Relgion, die die sinnvollsten Regeln und Grundsätze hat.
Für mich passt das immer nicht so richtig zusammen. Ich lese mit interesse etwas über eine Religion und es erscheint mir gut und sinnvoll und plötzlich glaube ich auch alles was das zustande kommen dieser großen Worte betrifft? Glauben ist doch ein Gefühl. ich persönlich kann mir nicht rational aussuchen was ich glauben will. :confused:
 

#TGOD

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AW: No turning back? Geri dönüşü olmayan?

Ihr lest also den Koran und findet, was da drin steht plausibel und denkt, dass ihr mit den Regeln des Islams ein sinnvolleres Leben leben werdet. Ok, das kann ich nachvollziehen. Aber hat das was mit Glauben im konkreten zutun? Also ich meine lest ihr dieses Buch und denkt dann plötzlich "ganz klar, Allah hat damals zu Mohamed gesprochen und alles was da drin steht ist Allahs wort? Oder spielt das im Grunde keine Rolle? Und wenn man vorher katholisch war...hat man da wirklich geglaubt, dass Jesus Gottes Sohn war? Und nun glaubt man es plötzlich nicht mehr? Oder muss man es mit dem Glauben nicht so genau nehmen, sondern sucht man sich einfach die Relgion, die die sinnvollsten Regeln und Grundsätze hat.
Für mich passt das immer nicht so richtig zusammen. Ich lese mit interesse etwas über eine Religion und es erscheint mir gut und sinnvoll und plötzlich glaube ich auch alles was das zustande kommen dieser großen Worte betrifft? Glauben ist doch ein Gefühl. ich persönlich kann mir nicht rational aussuchen was ich glauben will. :confused:

Das ist falsch. Ich habe ganz einfach folgende Erfahrung gemacht :
Meine Erfahrung in der Schule mit der Bibel im Religionsunterricht war natürlich faszinierend, was da alles mit Nächstenlioebe usw. drinsteht, welche Passagen man liest, welchen eindruck man von der Toleranz, Akzeptanz und Würde mitbekommt. Da war auch alles schön und gut um ehrlich zu sein und ich habe mich nicht weiter damit beschäftigt.

In den letzten Monaten allerdings habe ich mal einen genaueren Blick auf die heilige Schrift geworfen, auch in Kombination mit einigen Streitschriften und es wurde mir deutlich, dass längst nicht alles so ist, wie es den Schein macht, was man durch die Schule, durch Gottesdienste usw. beigebracht bekommt. Den genauen Inhalt muss ich jetzt nicht schildern, letztendlich ist es einfach so, dass es mir zu Denken gegeben hat, ob das wirklich das ist, was ich möchte. Desweiteren kommen die Medialen Berichte über die kath. Kirche noch dazu, ganz klar - das, was dort zur zeit geschieht ist eine absolute Frechheit und Schande.

Und so habe ich begonnen, mich für den Islam zu interessieren. Ich lese momentan viel über diese Religion, informiere mich über Hintergründe, lese den Koran und ein paar Jahren werde ich mir dann ein Gesamtbild darüber verschaffen, was nun besser zu meiner Lebensweise passt und dann werden wir ja sehen.

Aber zu sagen "Ja ich lese den Koran, wird schon passen, also wechsel ich gleich Religion" - ist lächerlich.
Religion ist keine Momentaufnahme, sondern sollte eine Lebenseinstellung sein, die man nicht einfach so von heute auf morgen aufgibt. :rolleyes:
 

ray81

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AW: No turning back? Geri dönüşü olmayan?

Interessanter Post, Aylin ... ich möchte gleich mal zum Thema Kovertieren kommen ... es scheint durchaus, dass bei den Threaderstellern Konvertieren und Liebe zu einem Andersgläubigen Hand in Hand gehen, wahrscheinlich kämen die Wenigsten dazu, sich für oder gegen den Islam/Christentum entscheiden zu "müssen" bzw. zu "wollen", wenn da nicht auch Liebe im Spiel wäre ... gerade wenn die Aussicht auf eine dauerhaft von allen Seiten geduldete Liebe mit der Religionszugehörigkeit verbunden wird, dann überlegt der jeweilige Part mit dem größten Druck und der größeren Bereitschaft, weil nicht so sehr im eigenen Glauben verankert, ob er/sie nicht etwa im Glauben irrt und nicht vielleicht die andere Religion die "Richtige" sei ... nun wird dies mit dem positiven Gefühl zur geliebten Person genährt ... das heißt, die Person im Glaubenskonflikt ergreift Partei für die Person, die sie liebt, respektive ihren Glauben ... die positive Sicht zur Person wird eine positive Sicht zur anderen Religion ... in Wirklichkeit werden sie womöglich von Mittel zum Zweck geleitet ... "ich werde in Zukunft ein guter Moslem bzw. Christ sein" ... dies soll (auch?) die Eltern der geliebten Person milde stimmen ... interessant wäre, würden die Personen auch ohne diesen Partner konvertieren ... in den meisten Fällen hier wohl wahrscheinlich eher nicht ... vor allem Personen, die nicht am bisherigen Glauben "kleben", kommen wesentlich leichter zum Gedanken an Konvertieren als etwa in ihrem Glauben stark Verwurzelte, ein gläubiger Moslem oder Christ etwa würde den Gedanken an Konvertieren wohl gar nicht erst lange denken, sofern er seine Liebe zu einem andersgläubigen überhaupt selbst toleriert ... toleriert er/sie nicht, findet nicht einmal die Liebe wie beschrieben statt, die Frage des Konvertierens wird nicht einmal im Ansatz gedacht. Tabu!
Islam und Christentum sind nicht das Gleiche, doch haben sie viele Schnittpunkte, beide Religionen haben eine heilige Schrift, den Koran und die Bibel, doch der fundamentalste Schnittpunkt ist wohl, dass sie beide nur einen einzigen Gott kennen! Vergessen wir nicht, Allah heißt Gott ...
Tragisch ist es erst dann, wenn sich herausstellt, dass es in Wahrheit nicht allein der Glaube ist, der eine Partnerschaft/Ehe "verbietet", sondern wenn es Ressentiments gegenüber Anderen ist, die aus einem anderen Kulturkreis stammen oder gar wenn sie nicht gleichen nationalen Ursprungs sind ... in vielen Fällen ist die Religion oft das kleinste Problem, es wird nur vorgeschoben, weil ein möglicherweise schwerer Schritt, das Konvertieren abschrecken soll ...

Wie war das gleich noch mal, eine Frau, die viele Männer hat, ist eine Schlampe, ein Mann hingegen ist ein Frauenheld ... in Wirklichkeit sind beide "gleich" ...
 

guppy

Well-Known Member
AW: No turning back? Geri dönüşü olmayan?

in vielen Fällen ist die Religion oft das kleinste Problem, es wird nur vorgeschoben, weil ein möglicherweise schwerer Schritt, das Konvertieren abschrecken soll ...
...

da muss ich dir schon zustimmen. ich hab schon paar mal gesehen, wie die liebe zugrunde gegangen ist, nur weil er plötzlich schiss vorm konvertieren hat, bzw. auch evtl. kein bock darauf hat und gleich aufgibt, ohne es nocheinmal auszuprobieren ..
 

blackcyclist

Gesperrt
AW: No turning back? Geri dönüşü olmayan?

Wenn eine deutsche Frau sowas hier von sich erzählt, dann wird sie meist erst mal rund gemacht, dass der türkische Mann sie fest in der Hand hat, sie keinen eigenen Willen mehr hat, das alles ja nicht gesund und erst recht keine Liebe sein kann, er sie sein ganzen leben unterdrückn wird etc. pp.

Bei einem Mann schwingt immer sowas mit von wegen "du bist ein toller Mann, so verständnisvoll, das muss wirklich große Liebe sein bla bla."

Für mich ist es ein und der gleiche Brei.

Mich würde mal interessieren, nicht nur vom Threadsteller, sondern allgemein von den sich häufenden Männern, die hier zum Islam konvertieren wollen, wie das so läuft. Ich kenne mich mit Religion und Glauben nicht aus, deswegen will ich die Frage auch wirklich versuchen neutral zu stellen:

Ihr lest also den Koran und findet, was da drin steht plausibel und denkt, dass ihr mit den Regeln des Islams ein sinnvolleres Leben leben werdet. Ok, das kann ich nachvollziehen. Aber hat das was mit Glauben im konkreten zutun? Also ich meine lest ihr dieses Buch und denkt dann plötzlich "ganz klar, Allah hat damals zu Mohamed gesprochen und alles was da drin steht ist Allahs wort? Oder spielt das im Grunde keine Rolle? Und wenn man vorher katholisch war...hat man da wirklich geglaubt, dass Jesus Gottes Sohn war? Und nun glaubt man es plötzlich nicht mehr? Oder muss man es mit dem Glauben nicht so genau nehmen, sondern sucht man sich einfach die Relgion, die die sinnvollsten Regeln und Grundsätze hat.
Für mich passt das immer nicht so richtig zusammen. Ich lese mit interesse etwas über eine Religion und es erscheint mir gut und sinnvoll und plötzlich glaube ich auch alles was das zustande kommen dieser großen Worte betrifft? Glauben ist doch ein Gefühl. ich persönlich kann mir nicht rational aussuchen was ich glauben will. :confused:

Dann bin ich wahrscheinlich der letzte Arsch, weil ich für keine Frau der Welt zu irgendwas konvertieren würde. Wenn natürlich jemand denkt, der muss das tun und er wird dafür Respekt ernten, dann kann er das probieren. Es ist mir auch unverständlich, das jemand die Augen aufgehen, wenn er mal im Koran oder in der Bibel blättert. Ich habe drin gelesen und was mir aufgegangen ist, sage ich lieber nicht. wäre reine Blasphemie.

Wenn die Frau, die ich liebe, Wolfgang Petry hört, mache ich mir keine Freundschaftsbänder um oder lass mir nen Schnäuzer wachsen, sondern suche mir eine mit besserem Musikgeschmack.
 

Aylin2009

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AW: No turning back? Geri dönüşü olmayan?

Das ist falsch. Ich habe ganz einfach folgende Erfahrung gemacht :
Meine Erfahrung in der Schule mit der Bibel im Religionsunterricht war natürlich faszinierend, was da alles mit Nächstenlioebe usw. drinsteht, welche Passagen man liest, welchen eindruck man von der Toleranz, Akzeptanz und Würde mitbekommt. Da war auch alles schön und gut um ehrlich zu sein und ich habe mich nicht weiter damit beschäftigt.

In den letzten Monaten allerdings habe ich mal einen genaueren Blick auf die heilige Schrift geworfen, auch in Kombination mit einigen Streitschriften und es wurde mir deutlich, dass längst nicht alles so ist, wie es den Schein macht, was man durch die Schule, durch Gottesdienste usw. beigebracht bekommt. Den genauen Inhalt muss ich jetzt nicht schildern, letztendlich ist es einfach so, dass es mir zu Denken gegeben hat, ob das wirklich das ist, was ich möchte. Desweiteren kommen die Medialen Berichte über die kath. Kirche noch dazu, ganz klar - das, was dort zur zeit geschieht ist eine absolute Frechheit und Schande.

Und so habe ich begonnen, mich für den Islam zu interessieren. Ich lese momentan viel über diese Religion, informiere mich über Hintergründe, lese den Koran und ein paar Jahren werde ich mir dann ein Gesamtbild darüber verschaffen, was nun besser zu meiner Lebensweise passt und dann werden wir ja sehen.

Aber zu sagen "Ja ich lese den Koran, wird schon passen, also wechsel ich gleich Religion" - ist lächerlich.
Religion ist keine Momentaufnahme, sondern sollte eine Lebenseinstellung sein, die man nicht einfach so von heute auf morgen aufgibt. :rolleyes:

ich weiß nicht, warum du sagst, meine Aussage sei falsch, hatte ich doch extra versucht nur Fragen zu stellen und nicht zu urteilen.

Aber du bestätigst ja mit anderen Worten dass, was ich vermutet hatte. Religion ist keine Momentaufnahme sondern eine Lebenseinstellung.
Für mein Verständnis ist es weder das eine noch das andere. Wenn dann aber eher eine Momentaufnahme. Nämlich der Moment, wo ich plötzlich daran glaube, dass es etwas allmächtiges gibt, dass alles geschaffen hat und über unser Leben nach dem Tot bestimmt. Ich denke auch, dass du gerade er darüber nachdenkst, deine bisherige Lebenseinstellung zu überdenken und irgendwann nach islamischen Regeln zu leben, weil du sie für richtig und sinnvoll hälst. Daran ist ja auch absolut nichts auszusetzen. Aber ich hatte mir unter einem Gläubigen halt irgendwie was anderes vorgestellt.
 
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