Pegida und Co.

Lynx, was mich wieder zu der Frage bringt, warum 5000 Kölner gegen PEGIDA demonstrieren. Ist doch genauso sinnfrei, oder?
Da musst du die Organisatoren fragen. Ich nehme an, weil sie entsetzt über den völlig irrationalen, allwöchentlichen Aufmarsch in DD und die wenigen Gegendemonstranten sind und es "besser" machen wollen. Die 18.000 in DD liefern in der ganzen Welt ein verheerendes Bild von Deutschland ab. Da will man dann eben ein Zeichen setzen. So verstehe ich auch die knallharte Anti-Pegida-Position, die der Kölner Erzbischof und der Dompropst vertreten.
 
Was eine gute Aktion ist.....nur das die Kölner PEGIDA davon ja nichts mitbekommen haben dürfte wegen diesen Antidemokraten:





Finde ich nicht....eher eine geniale Aktion. Wurde in Dresden (da, wo es eigentlich Sinn macht^^) ja auch schon praktiziert.



Was für eine Aussage! Für solche Allgemeinplätze auch Menschen Grundrechte verwehren nur weil man sich in der moralisch besseren Position glaubt?

Die Äusserung eines solchen Wunsches ist legitim. Verwehren kann ich diesen Leuten nichts. Wie sollte das denn gehen?
Rechtspopulisten sehen sich gerne in der Opferrolle, obwohl sie alle Möglichkeiten haben. Sie dürfen demonstrieren, sie dürfen sich öffentlich oder im Schutz der Anonymität auskotzen. Trotzdem denken Sie, man würde sie ihrer Rechte berauben, sie dürften gar nichts sagen.
Das macht es noch ekelhafter.
 
Die Äusserung eines solchen Wunsches ist legitim. Verwehren kann ich diesen Leuten nichts. Wie sollte das denn gehen?
Rechtspopulisten sehen sich gerne in der Opferrolle, obwohl sie alle Möglichkeiten haben. Sie dürfen demonstrieren, sie dürfen sich öffentlich oder im Schutz der Anonymität auskotzen. Trotzdem denken Sie, man würde sie ihrer Rechte berauben, sie dürften gar nichts sagen.
Das macht es noch ekelhafter.
Nun ja, gerade in Köln kommt es immer mal wieder vor, dass Rassistendemos vereitelt werden, weil weitaus größere Gegendemonstrationen in unmittelbarer Nähe stattfinden und der Demonstrationszug der Rechtsextremen dann keinen Platz hat. Die Polizei entscheidet dann notfalls, es wäre unverhältnismäßig, eine 10x größere Gegendemo aufzulösen und nötigt die Rechten dann zur Absage. Dass die Kölner Polizei dann trotzdem noch sehr willkürlich gegen Gegendemonstranten vorgeht (rechtswidriges Einsperren von Kindern), lässt sich hier ersehen. http://www.taz.de/!23345/
 
Ist ja schon komisch, dass in der Islam-Diaspora im Osten zig tausend auf die Straße gehen, aber im moslemverseuchten Westen zig tausend gegen den Pegida/Kögida/Blödgida-Kram auf die Straße gehen.;)

Man muss wohl akzeptieren, dass dies ein ostdeutsches Problem ist.
 
Der Westen ist unpatriotisch, der Nationalismus beschränkt sich auf Autos und Fussball. Dazu kommen 40 Jahre gesellschaftliche Schulung in political correctness, was bedeutet: Politische Korrektheit bezieht sich nicht auf den Umgang aller miteinander- wie man an Pegida sehr schön sehen kann.
 
Der Westen ist unpatriotisch, der Nationalismus beschränkt sich auf Autos und Fussball. Dazu kommen 40 Jahre gesellschaftliche Schulung in political correctness, was bedeutet: Politische Korrektheit bezieht sich nicht auf den Umgang aller miteinander- wie man an Pegida sehr schön sehen kann.
Diskutierst du eigentlich nur noch um des Diskutierens willens?
Sorry, aber irgendwie drängt sich dieser Eindruck bei mir gerade auf.
Worauf bezieht sich der Patriotismus im Osten denn: auf "wir wollen unseren Erich wieder haben", "früher in der DDR war alles besser" und "weg mit den Fremden, die nehmen uns unser Deutschland weg"?
 
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