Pegida und Co.


Das reale multikulturelle Miteinander in London wird von vielen sicher anders wahrgenommen, als vom Verfasser des Artikels, dessen Darstellung einseitig ist und negative Aspekte ausblendet.
Auf friedlicher, argumentativer Basis lässt sich aber miteinander umgehen.
Das Gesagte ist immerhin so etwas wie eine Gesprächsbasis.
 
Wir drehen uns im Kreis. Wenn Du glaubst, alle Pegidisten anfeinden zu müssen, weil Du anderer Meinung bist als sie, nur zu.
Ob Pegida oder Antipegiada, ob Michel oder Aiche, wer sich so verhält, gehört zum selben intoleranten Menschenschlag. Da sehe ich keinen Unterschied und sie sind alle mitverantwortlich für den gegenseitigen Hass. Der Unterschied zwischen ihnen und den etablierten Profiteuren (und vielleicht ein paar Emporkömmlingen) ist nur, dass den dummen empörten Marktschreiern nichts bleibt ausser ihrer gegenseitigen Abneigung.


Wenn ich es der Pegida gleich tun würde, müsste ich ja gegen die deutschen demonstrieren, denn sie wähnen sich ja als das Volk, soviel erstmal zum differenzieren.
Und ich nehme mir auch das Recht aus, anderer Meinung zu sein, bzw. würde ich eine andere Vorgehensweise empfehlen und alles andere kannst du unter Satire verbuchen, schliesslich fällt das unter Meinungsfreiheit, was selbst die Pegida so verhemment verteidigt.
 
Komm´schon Bender, darum geht´s nun wirklich nicht und das weisst Du.

Ich weiss, die Dinge und Probleme sind vielschichtiger.
Es ist die Schere, die immer weiter auseinandergeht.
Es ist nun soweit, dass 1 Prozent der Weltbevölkerung bald soviel besitzt, wie die restlichen 99.
In Deutschland ist dieser Wert noch nicht erreicht, hier liegt es bei 5-10%.
Alles was dieses Thema nicht anspricht oder alle Konflikte oder Reibungspunkte, sind eigentlich eine Ablenkung davon und aber, dabei beläuft sich alles darauf hinaus.
 
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